Gute Reichweite auf der Langstrecke

Nach Angaben von Tesla liegt die Reichweite für die Long-Range-Version mit Allradantrieb (Dual Motor) nach dem Prüfzyklus WLTP bei 507 km. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 217 km/h. Der zwei Tonnen schwere Wagen beschleunigt in 5 Sekunden von 0 auf 100 km/h.

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Angesichts der angegebenen Reichweite sollte eine Wochenendfahrt von Berlin ins 340 km entfernte Oberwiesenthal im Erzgebirge ohne Ladepause möglich sein. Allerdings hatte in unserem Test der fabrikneue Wagen noch zu wenig Verbrauchsdaten gesammelt, um eine realistische Reichweite berechnen zu können, und schlug daher einen Ladestopp vor. Auf dem Rückweg gelang die Fahrt jedoch ohne Ladepause.

Gleichstromladen mit rund 200 kW

Bei den 900 gefahrenen Testkilometern - davon das meiste auf der Autobahn mit bis zu 120 km/h - lag der Verbrauch bei 17,8 kWh pro 100 km. Das ergibt eine durchschnittliche Reichweite von 432 km. Das ist ein sehr guter Wert in dieser Preisklasse mit einem Einstiegspreis von knapp 58.000 Euro vor Abzug der staatlichen Kaufprämie.

Die maximale Ladeleistung an seinen neuen Superchargern gibt Tesla mit 250 kW an. Diese konnte von uns nicht erreicht werden. Bei einem nicht vortemperierten Akku lud das Model Y bei einem Akkustand von 8 Prozent mit knapp 190 kW. Spitzenwerte von mehr als 200 kW wurden nur sehr kurzzeitig erreicht.

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Bei einem 16-minütigen Ladestopp am leeren Supercharger in Berlin-Schöneberg wurden immerhin 35 kWh nachgeladen, was einer Reichweite von fast 200 km entspricht. Jedoch sank die Ladeleistung schnell und erreichte bei halb vollem Akku nur noch rund 80 kW. Bei Wechselstrom liegt die maximale Ladeleistung bei 11 kW.

Schlechte Sicht nach hinten

Das Fahrgefühl auf der Strecke war angenehm, solange das Model Y nicht über Unebenheiten oder Bodenwellen fahren musste. Diese werden vom hart abgestimmten Fahrwerk kaum abgefedert. Auch bei schnelleren Geschwindigkeiten ist es sehr leise im Innenraum. Fahrtgeräusche und Motoren sind kaum zu vernehmen.

Elektromobilität: Grundlagen und Praxis

Die Rundumsicht ist an den Seiten akzeptabel, wobei die schmale und sehr hoch angesetzte Rückscheibe den Blick auf den rückwärtigen Verkehr stark einschränkt. Das Einparken ist ohne Einsatz von Rückfahrkamera und Ultraschallsensoren eher schwierig. Das System greift in engen Parklücken dabei selbst in die Lenkung ein. Das ist eher unangenehm. Zudem schaltet sich die Servolenkung offenbar ab, wenn man den Gurt löst, um besser einparken zu können.

Nicht konkurrenzfähig sind hingegen die weiteren Assistenzsysteme des Model Y.

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 Tesla Model Y im Test: Die furzende FamilienkutscheAutopilot des Model Y nicht zu empfehlen 
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Blutgruppe10w60 13. Okt 2021 / Themenstart

So, hab einen Anhänger vom Kumpel geliehen und eingeparkt. Wo waren wir stehen geblieben?

Rocketeer 13. Okt 2021 / Themenstart

Ich mische mich ja nur ungerne ein, aber wenn man ehrlich ist, macht Tesla genauso viel...

altmt 11. Okt 2021 / Themenstart

Mit Zugriff auf Playlisten, Artists, Alben etc? Spotify (und andere Player) ansteuen...

altmt 11. Okt 2021 / Themenstart

Stark wie die Tesla-Fanboys echt jeden Schrott schönreden, den Musk promotet. Ein Auto...

FrankKnarf 11. Okt 2021 / Themenstart

In einem Tesla 3 oder Y ist genau NULL Leder, nur mal so zur Info. Und ein 2015er 1er...

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