Tesla: Model S und Model X in Deutschland bis zu 5.000 Euro teurer

Sowohl das Tesla Model S als auch das Model X erhielten 2021 ein runderneuertes Interieur sowie optimierte Antriebstechnik. Bis die aufgefrischten Modelle in Deutschland erhältlich sind, soll es allerdings laut Konfigurator noch bis Ende 2022 dauern. Und obwohl die Wartezeit bei rund einem Jahr liegt, sind Vorbestellungen ab sofort nochmal bis zu 5.000 Euro teurer.
Das Tesla Model X mit der maximalen Reichweite beginnt nun bei 110.990 Euro. Der Preis bei der Vorstellung im Januar 2021 lag noch bei 95.990 Euro. Das Plaid-Modell ist von der Preiserhöhung nicht betroffen, Vorbestellungen kosten für dieses Fahrzeug weiterhin 116.990 Euro.
Beim Model S wird die Marke von 100.000 Euro überschritten, es kostet mindestens 101.990 Euro. Für die Plaid-Version beträgt der Preis 126.990 Euro. Der Preis für das Model S ist somit seit Mitte 2021 ebenfalls in drei Schritten um 15.000 Euro gestiegen.
Teslas Auftragsbücher sind voll
Mit einer Reduzierung der Preise ist nicht zu rechnen, da Tesla laut Aussage von Firmenchef Elon Musk keinerlei Probleme bei der Nachfrage hat, sondern im Gegenteil mit der Fertigung nicht nachkommt. Die Modelle X und S positioniert Tesla klar im Luxus-Bereich, wo Absatzzahlen eine nachrangige Rolle spielen.
Die Volumen-Modelle 3 und Y sind ab 41.990 beziehungsweise 56.990 Euro erhältlich. Die Lieferbarkeit für das Model Y wird derzeit mit Dezember angegeben, die Auftragsbücher für das Model 3 sind inzwischen im Februar angekommen - vermutlich ohne die Großbestellung des Autovermieters Hertz einzurechnen, der beabsichtigt, 100.000 Exemplare abzunehmen.
Im dritten Quartal 2021 lieferte Tesla 232.025 Model 3 oder Y aus, die Liefermenge der Luxus-Modelle X und S belief sich hingegen auf vergleichsweise magere 9.275 Fahrzeuge.



