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Tesla Model 3: Tesla will Bremsproblem mit Software-Update lösen

Ein fehlerhafter Algorithmus soll die Ursache für die Bremsprobleme sein, die die US-Verbraucherschutzorganisation Consumer Reports beim Tesla Model 3 festgestellt hat. Tesla will in den kommenden Tagen ein Software-Update herausbringen, das den Fehler an dem Elektroauto behebt.
/ Werner Pluta
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Tesla Model 3: Die Basisversion wäre derzeit ein Verlustgeschäft. (Bild: Tesla)
Tesla Model 3: Die Basisversion wäre derzeit ein Verlustgeschäft. Bild: Tesla

Besser bremsen: Der US-Elektroautohersteller Tesla will die Bremsen des Model 3 überprüfen und das von der US-Verbraucherschutzorganisation Consumer Reports (CR) bemängelte Problem umgehend lösen. Auch wenn an den Bremsen etwas verändert werden muss, sollen den Kunden dafür keine Kosten entstehen.

CR hatte das Model 3 getestet und dabei ein stark schwankendes Bremsverhalten festgestellt. Bei der ersten Vollbremsung war der Bremsweg kürzer als von Tesla angegeben, bei allen weiteren teilweise deutlich länger. Die Organisation rät deshalb davon ab, das Elektroauto zu kaufen. Tesla erklärte, das Bremsverhalten eines Autos könne durch viele Faktoren beeinflusst werden. Das ließ sich mit einem zweiten Testfahrzeug nachvollziehen.

Tesla hat auf die Kritik reagiert und die Bremsen überprüft. Demnach ist ein Algorithmus, der das Antiblockiersystem (ABS) steuert, die Ursache für das inkonsistente Bremsverhalten, twitterte Tesla-Chef Elon Musk(öffnet im neuen Fenster). Das werde sich wahrscheinlich mit einer Aktualisierung der Fahrzeug-Firmware beheben lassen, sagte Musk(öffnet im neuen Fenster). Diese soll in den kommenden Tagen ausgeliefert werden. Tesla werde sich weiter mit dem Thema befassen und versuchen, den Bremsweg des Model 3 zu verkürzen. CR hat angekündigt, das Model 3 nach erfolgter Firmware-Aktualisierung noch einmal zu testen.

Tesla stellt Model 3 vor
Tesla stellt Model 3 vor (22:43)

Das Model 3 ist Teslas erstes Auto, das auch für eine breitere Käuferschicht erschwinglich ist und sollte den Durchbruch für das Unternehmen bringen. Doch bislang verhindern Probleme in der Produktion, dass wie geplant 5.000 Model 3 in der Woche gebaut werden können. Solange diese Zahl nicht erreicht sei, könne Tesla laut Musk(öffnet im neuen Fenster) das Model 3 nicht in der Basisversion bauen.

Die Kosten für die Auslieferung seien anfangs so hoch, dass Tesla ein Verlustgeschäft mache, sagte Musk. Deshalb sei das Model 3 erst einmal nur in den teureren Ausführungen erhältlich. Der Tesla-Chef rechnet damit, dass Tesla es im Juli schafft, 5.000 Autos dieses Typs zu bauen. Drei bis sechs Monate später werde dann die Produktion des 35.000 US-Dollar teuren Basismodells anlaufen.


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