• IT-Karriere:
  • Services:

Tesla Model 3: Tesla will Bremsproblem mit Software-Update lösen

Ein fehlerhafter Algorithmus soll die Ursache für die Bremsprobleme sein, die die US-Verbraucherschutzorganisation Consumer Reports beim Tesla Model 3 festgestellt hat. Tesla will in den kommenden Tagen ein Software-Update herausbringen, das den Fehler an dem Elektroauto behebt.

Artikel veröffentlicht am ,
Tesla Model 3: Die Basisversion wäre derzeit ein Verlustgeschäft.
Tesla Model 3: Die Basisversion wäre derzeit ein Verlustgeschäft. (Bild: Tesla)

Besser bremsen: Der US-Elektroautohersteller Tesla will die Bremsen des Model 3 überprüfen und das von der US-Verbraucherschutzorganisation Consumer Reports (CR) bemängelte Problem umgehend lösen. Auch wenn an den Bremsen etwas verändert werden muss, sollen den Kunden dafür keine Kosten entstehen.

Stellenmarkt
  1. Interhyp Gruppe, Berlin, München
  2. finanzen.de, Berlin

CR hatte das Model 3 getestet und dabei ein stark schwankendes Bremsverhalten festgestellt. Bei der ersten Vollbremsung war der Bremsweg kürzer als von Tesla angegeben, bei allen weiteren teilweise deutlich länger. Die Organisation rät deshalb davon ab, das Elektroauto zu kaufen. Tesla erklärte, das Bremsverhalten eines Autos könne durch viele Faktoren beeinflusst werden. Das ließ sich mit einem zweiten Testfahrzeug nachvollziehen.

Tesla hat auf die Kritik reagiert und die Bremsen überprüft. Demnach ist ein Algorithmus, der das Antiblockiersystem (ABS) steuert, die Ursache für das inkonsistente Bremsverhalten, twitterte Tesla-Chef Elon Musk. Das werde sich wahrscheinlich mit einer Aktualisierung der Fahrzeug-Firmware beheben lassen, sagte Musk. Diese soll in den kommenden Tagen ausgeliefert werden. Tesla werde sich weiter mit dem Thema befassen und versuchen, den Bremsweg des Model 3 zu verkürzen. CR hat angekündigt, das Model 3 nach erfolgter Firmware-Aktualisierung noch einmal zu testen.

Das Model 3 ist Teslas erstes Auto, das auch für eine breitere Käuferschicht erschwinglich ist und sollte den Durchbruch für das Unternehmen bringen. Doch bislang verhindern Probleme in der Produktion, dass wie geplant 5.000 Model 3 in der Woche gebaut werden können. Solange diese Zahl nicht erreicht sei, könne Tesla laut Musk das Model 3 nicht in der Basisversion bauen.

Die Kosten für die Auslieferung seien anfangs so hoch, dass Tesla ein Verlustgeschäft mache, sagte Musk. Deshalb sei das Model 3 erst einmal nur in den teureren Ausführungen erhältlich. Der Tesla-Chef rechnet damit, dass Tesla es im Juli schafft, 5.000 Autos dieses Typs zu bauen. Drei bis sechs Monate später werde dann die Produktion des 35.000 US-Dollar teuren Basismodells anlaufen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

schnedan 26. Mai 2018

ich weis das die Prozesse bei einem id.R. Maschinenbauer grottig sind. Nicht modern...

cpt.dirk 24. Mai 2018

Ich denke, du meinst die Tatsache, dass ABS über Regelventile den Bremsdruck reguliert...

pumok 24. Mai 2018

Ich verstehe ja was Du meinst und der Gedanke ist auch korrekt, aber so pauschal kann...

SJ 23. Mai 2018

Also du hast auch keine Definition..... gut zu wissen.

Agina 23. Mai 2018

Da darfst du nichtmal die Farbe des Hydraulikschlauchs ändern ohne Freigabe von EASA...


Folgen Sie uns
       


Eigene Deep Fakes mit DeepFaceLab - Tutorial

Wir zeigen im Video, wie man mit DeepFaceLab arbeitet.

Eigene Deep Fakes mit DeepFaceLab - Tutorial Video aufrufen
Kaufberatung (2020): Die richtige CPU und Grafikkarte
Kaufberatung (2020)
Die richtige CPU und Grafikkarte

Grafikkarten und Prozessoren wurden 2019 deutlich besser, denn AMD ist komplett auf 7-nm-Technik umgestiegen. Intel hat zwar 10-nm-Chips marktreif, die Leistung stagniert aber und auch Nvidia verkauft nur 12-nm-Designs. Wir beraten bei Komponenten und geben einen Ausblick.
Von Marc Sauter

  1. SSDs Intel arbeitet an 144-Schicht-Speicher und 5-Bit-Zellen
  2. Schnittstelle PCIe Gen6 verdoppelt erneut Datenrate

Schräges von der CES 2020: Die Connected-Kartoffel
Schräges von der CES 2020
Die Connected-Kartoffel

CES 2020 Wer geglaubt hat, er hätte schon alles gesehen, musste sich auch dieses Jahr auf der CES eines Besseren belehren lassen. Wir haben uns die Zukunft der Kartoffel angesehen: Sie ist smart.
Ein Bericht von Martin Wolf

  1. Smart Lock Netatmo und Yale zeigen smarte Türschlösser
  2. Eracing Simulator im Hands on Razers Renn-Simulator bringt uns zum Schwitzen
  3. Zu lange Ladezeiten Ford setzt auf Hybridantrieb bei autonomen Taxis

Kailh-Box-Switches im Test: Besser und lauter geht ein klickender Switch kaum
Kailh-Box-Switches im Test
Besser und lauter geht ein klickender Switch kaum

Wer klickende Tastatur-Switches mag, wird die dunkelblauen Kailh-Box-Schalter lieben: Eine eingebaute Stahlfeder sorgt für zwei satte Klicks pro Anschlag. Im Test merken unsere Finger aber schnell den hohen taktilen Widerstand.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Keychron K6 Kompakte drahtlose Tastatur mit austauschbaren Switches
  2. Charachorder Schneller tippen als die Tastatur erlaubt
  3. Brydge+ iPad-Tastatur mit Multi-Touch-Trackpad

    •  /