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Ungewisse politische Situation

Die Fahrer dürfen drei Jahre lang das Ladenetz von Electrify America nutzen. Das Unternehmen will bis zum Sommer 484 Schnelllader an den Highways und 184 Ladestationen in amerikanischen Ballungsräumen installieren. Hier profitiert Porsche vom VW-Dieselskandal. Der Aufbau der Ladeinfrastruktur durch Electrify America ist Teil der gerichtlichen Auflagen, die der VW-Konzern nach seinem Betrug mit Dieselabgasen in den USA akzeptieren musste.

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In Deutschland können sich ab Februar die ersten Model-3-Besteller über eine Auslieferung freuen. Knapp drei Jahre nach der Präsentation des bezahlbaren Mittelklasse-Autos mit Elektroantrieb liefert Tesla. Dabei haben sie einen geschickten Schachzug gemacht. Die Autos werden per CCS-Stecker geladen. Damit können die Besitzer an praktisch jedem öffentlichen Schnelllader in Deutschland Energie tanken. Wie viele Supercharger bereits einen CCS-Stecker haben, verrät Tesla nicht. Die Nutzer in Europa helfen sich gegenseitig mit einer öffentlichen Tabelle, in die sie Umrüstungen eintragen.

Umweltbonus für das Model 3

Nach dem Hin und Her beim Umweltbonus für das Model S ist nun klar, das Model 3 ist laut BAFA förderfähig. Der Umweltbonus teilt sich auf in 2.000 Euro Preisnachlass durch den Hersteller und 2.000 Euro vom Staat. Doch Käufer sollten mit ihrer Entscheidung nicht zu lange warten, die Förderung läuft Ende Juni 2019 aus.

Auch in den USA wird der Absatz von Elektroautos nicht einfacher, da die staatliche Förderung in diesem Jahr ausläuft. Sobald ein Hersteller 200.000 E-Autos verkauft hat, halbiert sich der Tax Credit in Höhe von 7.500 US-Dollar. Das ist zu Jahresbeginn passiert. Käufer eines Teslas können nur noch 3.750 US-Dollar bei ihrer Steuerschuld gegenrechnen. Anfang Juli 2019 halbiert sich die Förderung auf 1.875 Euro und läuft danach ganz aus.

Gleichzeitig erschwert der Handelskrieg von US-Präsident Donald Trump den Absatz in China, dem Markt mit den höchsten Zuwächsen bei Elektroautos. Immerhin wurde der Zuschlag bei Autoimporten im Dezember 2018 von 40 auf 15 Prozent reduziert. Aber der Handelskrieg trifft Tesla noch an anderer Stelle. Das Gehirn des Model 3, der Bordcomputer, stammt aus China und kann bei gleicher Leistung und Preis nicht anderweitig bezogen werden. Für dieses Bauteil zahlt Tesla 25 Prozent Aufschlag bei der Einfuhr in die USA. Es ist ungewiss, wie lange Trump den Handelskrieg aufrechterhält. Doch das harte Vorgehen gegen Netzwerkausrüster Huawei spricht nicht für eine schnelle Normalisierung der Handelsbeziehungen zwischen den beiden größten Volkswirtschaften.

Darum will Tesla seine Gigafactory in Schanghai bereits Ende des Jahres in Betrieb nehmen. Damit wären die Autos keine Importe mehr.

Die Stückkosten pro Fahrzeug sollen hier nur halb so hoch ausfallen wie in Kalifornien. Anfänglich produziert Tesla die günstigere Einstiegsversion des Models 3 in China. Doch zunächst verschlingt das Investment in Schanghai rund zwei Milliarden Dollar. Über kurz oder lang wird eine weitere Gigafactory mit Batterie- und Autoproduktion in Europa gebaut. Außerdem muss Musk sich um den Sattelschlepper Tesla Semi, den kompakte Crossover-SUV Model Y sowie einen Pickup-Truck kümmern. Der Kapitalbedarf von Tesla ist weiterhin hoch.

Eine Zukunft ohne Panasonic?

Im Gegensatz zu deutschen Autoherstellern wird Tesla oft für seine Zellproduktion gelobt. Gemeinsam mit Panasonic hat Tesla ein eigenes Zellformat entwickelt und große Fortschritte bei Kühlung, Energiedichte und Akku-Management erzielt. In China sprach Tesla für seine Gigafactory mit Akku-Hersteller Tianjin Lishen. Doch es kam zu keinem Deal. Auf die Analystenfrage, woher die Zellen kommen, antwortete Musk ausweichend und ohne Namen zu nennen: "Einige kommen aus der Gigafactory in Nevada, einige aus Japan, und den Rest kaufen wir in China."

Panasonic gründet mit Toyota in Japan ein Joint-Venture zur Forschung, Entwicklung und Produktion prismatischer Lithium-Ionen-Akkus. Das Unternehmen soll 3.500 Mitarbeiter haben und seine Produkte auch an andere Autohersteller verkaufen. Sieht ganz so aus, als ob sich die Partner der Zweckehe auch mal mit anderen treffen wollen.

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 Musk will Kosten reduzieren
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norbertgriese 20. Feb 2019

3 Transportschiffe für PKW (ich weiß die Anzahl PKW nicht, aber die meisten...

Lanski 07. Feb 2019

Es gibt halt Leute die müssen unbedingt irgendwas schlecht reden um sich besser zu...

subjord 02. Feb 2019

Die Absatzzahlen des Model3 sind derzeit einzig und allein durch die Produktion bestimmt...

Jossele 01. Feb 2019

Hab in meiner Zeit als Autoverkäufer wohl keine 10% Privatkäufer gehabt, die rational an...

marcometer 01. Feb 2019

Es gibt unterschiedliche Methoden. In den meisten Fällen braucht es eine Ladekarte, die...


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Vom Junior-Projektleiter zum IT-Director konnte Florian Schader sämtliche Facetten der IT-Welt gestalten und hat eine Leidenschaft entwickelt, diese Erfahrungen weiterzugeben. Seine Grundmotivation ist die aktive Weitergabe seiner 20-jährigen Projekt- und Leitungserfahrung im IT-Umfeld, der Erfolg von Projekten und die aktive Weiterentwicklung von Menschen. Dabei stellt er immer den Bezug zur Praxis her. Als Trainer und Coach ist er spezialisiert auf Projektmanagement und Führungskräfteentwicklung.

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