Tesla, Kioxia, Wikimedia: Sonst noch was?

Fab-Zuwachs für 3D-Flash-Speicher: Kioxia, ehemals Toshiba Memory, wird die Fab 7 bei Yokkaichi(öffnet im neuen Fenster) in der japanischen Mie-Präfektur errichten. Der Bau des Werks soll im Frühling 2021 begonnen werden, die erste Bauphase soll ein Jahr später abgeschlossen sein. Kioxia will dort 3D-Flash-Speicher wie den BiCS5 fertigen.
Übernahme für 10 Milliarden US-Dollar : Marvell hat Inphi für 10 Milliarden US-Dollar gekauft(öffnet im neuen Fenster) . Durch die Übernahme will das Unternehmen sein eigenes 5G- und Cloud-Segment stärken. Inphi entwickelt unter anderem Transimpedanzverstärker und optische Phys für PAM4, wie sie im Netzwerkbereich für 200/400-GBit-Ethernet-Chips verwendet werden.
Teures Radio: Seit Anfang des Jahres bietet Tesla für 2.500 US-Dollar ein Upgrade für das Infotainmentsystem in älteren Elektroautos der Typen Model S und Model X an. Es bringt neue Funktionen wie Videostreaming oder den sogenannten Sentry Mode in die Autos. Allerdings ist in dem verbesserten System kein konventionelles Radio mehr enthalten, nur noch Internetradio. Jetzt hat Tesla zum Upgrade ein Upgrade mit MW- UKW- und Sirius-XM-Satellitenradio herausgebracht. Es kostet ohne Steuern 500 US-Dollar. Wer also das Infotainmentsystem seines Tesla upgraden und auf Radio nicht verzichten will, zahlt 3.000 US-Dollar. Die Radiofunktion sei nicht Teil des Upgrades, weil nicht jeder Radio in seinem Elektroauto brauche, begründet Tesla.
Wikimedia-Code bei Gitlab : Der Betreiber der Wikipedia und ihrer Schwesterprojekte, die Wikimedia, wird ihren Code künftig nicht mehr mit Gerrit hosten, sondern auf einer eigenen Instanz der freien Gitlab-Community-Edition(öffnet im neuen Fenster) . Die neue Lösung soll vor allem den Bedürfnissen der Entwicklungsteams besser gerecht werden als die bisherige Lösung.
Roccat bringt neue Tastaturen mit optischem Schalter: Wie bei der Präsentation des Titan Switch Optical angekündigt, bringt Roccat seine neuen Tastaturen Vulcan Pro für 200 Euro und Vulcan TKL Pro für 160 Euro in den Handel. Beide Tastaturen verwenden Roccats neuen optischen Schalter.
Sicherheitslücken in Qnap: Mit zwei Sicherheitslücken (CVE-2020-2490, CVE-2020-2492) im Qnap-Betriebssystem QTS soll das Ausführen von Befehlen aus der Ferne möglich sein, warnt der NAS-Hersteller in einem Advisory(öffnet im neuen Fenster) . Die Sicherheitslücken wurden mit der QTS-Version 4.4.3.1421 build 20200907 behoben.
M-net mit über 500.000 Kundenverträgen: Kurz vor seinem 25-jährigen Firmenjubiläum im kommenden Jahr hat der Netzbetreiber M-net die Grenze von einer halben Million Kundenverträgen überschritten. In München sind rund 580.000 Haushalte an das FTTB-Netz von M-net angeschlossen, aber nicht alle sind auch vermarktet. Die Bauarbeiten zum weiteren Ausbau laufen derzeit in fünf Stadtgebieten: in der Alten Heide, in Thalkirchen, Pasing, Moosach und Nymphenburg.



