Tesla-Jäger: Artemis-Elektroautoprojekt bei Audi stockt

Audis Arbeitsgruppe Artemis soll Elektroautos der nächsten Generation mit moderner Software bauen. Das verzögert sich aber offenbar.

Artikel veröffentlicht am ,
Ein Prototyp unter einer Abbdeckplane
Ein Prototyp unter einer Abbdeckplane (Bild: Audi)

Die Artemis-Arbeitsgruppe bei Audi soll mit agilen Methoden und trotzdem Hand in Hand mit der regulären Entwicklungsabteilung sowie mit Ingenieuren und Softwareexperten des Konzerns arbeiten und Elektroautos auf die Räder stellen. Das erste Modell ist für 2024 angekündigt. Daraus wird nach einem Bericht von Business Insider jedoch nichts, frühestens 2025 soll die Serienreife nach Insiderinformationen erreicht werden.

Softwareentwicklung ist der Knackpunkt

Business Insider berichtet, dass es schon mehrere Monate Verzögerung gebe. Das größte Problem soll die Entwicklungsreife der Software sein, die von der Car.Software.Org entwickelt wird. Das Fahrzeug soll mit dem Betriebssystem VW.OS 2.0 geliefert werden, das Tempo reiche jedoch noch nicht aus, zitiert Business Insider einen Manager.

Das erste Artemis-Auto soll der Landjet sein, der in Hannover produziert wird und oberhalb des A8 angesiedelt sein soll. Audi-Chef Markus Duesmann und Volkswagen-Chef Herbert Diess haben das Fahrzeug bereits angekündigt. Großaktionär Wolfgang Porsche soll aufgrund der Ankündigungen bereits intern gewarnt haben, den Mund nicht zu voll zu nehmen.

Grund für die Verzögerung sollen die Probleme mit der Software des Golf 8 und des ID.3 sein, die Ressourcen verschlungen haben sollen. Aber auch Schwierigkeiten zwischen den Fachkräften aus unterschiedlichen Konzernmarken und der Projektleitung seien Grund für die Verzögerung. Gleichzeitig mahne Wolfgang Porsche, dass das Kerngeschäft nicht aus den Augen verloren werden dürfe, heißt es in dem Bericht.

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