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Tag 5: Irgendwann sieht ein Fjord aus wie der andere

Der Tesla ist komplett zugefroren, alle Scheiben sind dick vereist. Ragnar hat noch 36 Prozent Restladung. Das reicht auf jeden Fall bis zur nächsten Station. Per Tesla-App schalte ich die Klimaanlage ein, um alles abzutauen und nutze die Zeit, um mir die Umgebung bei Tag anzusehen und einige Fotos zu machen. Ich spare mir die Dusche am Campingplatz, dafür ist es hier viel zu kalt!

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Am Supercharger in Skibotn am Lyngenfjord merke ich, dass das Café permanent "out of business" ist. Das ist mir gestern Abend in der Dunkelheit gar nicht aufgefallen. Frühstück bekomme ich hier heute jedenfalls nicht. Ich lade nur auf 75 Prozent, da der nächste Supercharger in Sørkjosen lediglich 100 Kilometer entfernt ist und ich ohnehin auch im 260 Kilometer entfernten Alta an einer 50-kW-Fortum-Säule nachladen kann.

Auf dem kommenden Streckenabschnitt bis Skaidi ist die Geschwindigkeit fast durchgehend auf 70 bis 90 km/h begrenzt. Das ist gut für die Reichweite und schön, um die Landschaft anzusehen, aber damit ziehen sich 300 Kilometer ziemlich. Irgendwann sieht ein Fjord auch aus wie der andere.

Der Hurtiglader funktioniert prima

Direkt neben dem Supercharger in Sørkjosen gibt es endlich ein ordentliches Frühstück. Das "Fjellsandwich" ist super lecker und die Aussicht auf die kleine Bucht und den Hafen überwältigend. Auf den nächsten 165 Kilometern gibt es, außer an Steckdosen und Campingplätzen in Norwegen, keine mir bekannte Lademöglichkeit.

  • Die Routenplanung im Tesla-Navi mit Anzeige aller Supercharger entlang der Route. Die tatsächliche Route ging am Ende über Fehmarn/Puttgarden und die Öresund-Brücke nach Schweden. (Foto: Björn Schäfer)
  • Eine Schnellladestation von Fastned mit 175 kW in Hildesheim. (Foto: Björn Schäfer)
  • Der Tesla-Supercharger in Braak. (Foto: Björn Schäfer)
  • Überquerung der Storstrøms-Brücke in Dänemark zwischen Falster und Masnedø. (Foto: Björn Schäfer)
  • Ein "Ladepark" im schwedischen Löddeköpinge mit Ladestellen von Tesla, Eon und Bee.  Die bisher größte Ansammlung an Ladepunkten an einer Stelle, die ich persönlich gesehen habe. (Foto: Björn Schäfer)
  • Tesla-Supercharger in Ödeshög mit Abendessen und Campingkocher. (Foto: Björn Schäfer)
  • Auf dem Gelände eines Baustoffmarktes bei Hedesunda.(Foto: Björn Schäfer)
  • Dieser Ladepunkt in Birsta nur wenige Kilometer vom Tesla-Supercharger in Sundsval wird gerade von einem "vollgetankten" Hyndai Kona blockiert. (Foto: Björn Schäfer)
  • 11 kW AC Typ 2 Ladepunkte von Bee in Birsta. (Foto: Björn Schäfer)
  • 50kW DC Ladepunkt von Fortum direkt gegenüber dem Tesla-Supercharger in Örnsköldsvik. Hier ist Laden nur bis 80 Prozent des Akkustandes möglich. (Foto: Björn Schäfer)
  • Die Ladesäule der australischen Firma Tritium in Örnsköldsvik ist sehr mitteilungsbedürftig und blinkt andauernd. (Foto: Björn Schäfer)
  • Skisprungschanze in Örnsköldsvik, wo 1976 die allerersten Paralympischen Winterspiele stattfanden.  (Foto: Björn Schäfer)
  • Tesla-Supercharger in Skelleftea; die Raststätte hat leider so früh am Morgen noch zu. (Foto: Björn Schäfer)
  • Brücke über eine Nebenstrecke der E4 bei Gäddvik. (Foto: Björn Schäfer)
  • So stellt der deutsche Tourist eine typisch schwedische Landschaft vor. (Foto: Björn Schäfer)
  • Tesla Supercharger in Töre, nebenan ist eine OKQ8 Tankstelle. (Foto: Björn Schäfer)
  • Etwa 15 km vor Överkalix an der E10, hier bildet der Kalixälven-Fluss einen kleinen See. (Foto: Björn Schäfer)
  • Ladepunkt mit Schukdosteckdose vor dem Stora Coop in Gällivare. Hier muss man die Abfahrtszeit einstellen und kann die Ladezeit in 30-Minuten-Schritten setzen. Leider war laden mir mehr als 5 A nicht möglich. (Foto: Björn Schäfer)
  • Tesla-Supercharger in Puoltikasvaara in Schweden mit 2 Ladepunkten vor einer Bäckerei.  (Foto: Björn Schäfer)
  • Grenzübergang an der A8 zwischen Schweden und Finnland. Auf schwedischer Seite heißt der Ort Karesuando, auf finnischer Seite Kaaresuvanto. (Foto: Björn Schäfer)
  • Ich komme gegen 22 Uhr und mit weniger als 40 km Restreichweite am Tesla-Supercharger im norwegischen Skibotn an - das war knapp! (Foto: Björn Schäfer)
  • Blick auf den Fluss Ivgojohka hinter meiner Hütte auf dem Brennfjell-Campingplatz in Norwegen. (Foto: Björn Schäfer)
  • Brennfjell Campingplatz kurz vor Skibotn. Die Temperatur fiel nachts unter 0°C. Am Morgen war der Tesla komplett vereist. (Foto: Björn Schäfer)
  • Tesla Supercharger in Skibotn am frühen Morgen. Die Bäckerei nebenan ist leider nicht mehr im Betrieb - also gibt es schwedisches Müsli zum Frühstück. (Foto: Björn Schäfer)
  • Tesla Supercharger in Sorkjosen, nebenan ist das På Taket Kaffee. Von der Dachterrasse aus gibt es einen tollen Blick auf den kleinen Hafen. (Foto: Björn Schäfer)
  • Blick auf die kleine Bucht von Talvik in Norwegen. Dieser Ort erinnert mich an eine Mischung aus Neuseeland und Schottland. (Foto: Björn Schäfer)
  • 50kW-DC-Ladesäulen von Fortum im nordnorwegischen Alta. (Foto: Björn Schäfer)
  • Diesmal kommt der Gaskocher nur für den Kaffee und während der Lektüre der Tesla- Story zum Einsatz. (Foto: Björn Schäfer)
  • Etwa 20 km außerhalb von Alta in Norwegen an der E6, der kleine Fluss mündet einige Kilometer weiter in den Leirbotnvannetsee.(Foto: Björn Schäfer)
  • Etwa 35 km außerhalb von Alta in Norwegen an der E6, die Straße geht nur scheinbar "unendlich" geradeaus. (Foto: Björn Schäfer)
  • Repparfjordfluss bei Aisaroaivi in Norwegen. Gegenüber steht mitten im Nirgendwo eine kleine Kirche. (Foto: Björn Schäfer)
  • Etwa 20 km vor Skaidi an der E6: der "gefühlt" erste Wegweiser auf mein Ziel Hammerfest. Kirkenes ist nochmals über 400 km weiter und liegt im Dreiländereck Norwegen, Finnland Russland. (Foto: Björn Schäfer)
  • Drei Typ-2-Ladepunkte hinter dem Skaidi -Hotel. Für Hotelgäste kostenfrei, für "Durchreisende" umgerechnet 10 Euro pro Ladevorgang. (Foto: Björn Schäfer)
  • Der Flughafen Hammerfest (HFT) wird von Skandinavian Airlines und Wideroes Flyveselskap angeflogen und dient im wesentlichen der Versorgung der Öl- und Gasplattformen in der Barentssee. (Foto: Björn Schäfer)
  • Blick auf Hammerfest von einem Hügel in der Nähe des Flughafens. Die Insel Melköya mit einer großen Gasraffinerie befindet sich leicht rechts außerhalb des Bildes. (Foto: Björn Schäfer)
  • Der AC-Ladepunkt am Flughafen Hammerfest ist kostenlos, der Parkplatz aber kostenpflichtig. (Foto: Björn Schäfer)
  • Blick Richtung Norden im Hafen von Hammerfest auf einer Art vorgelagertem Deich. (Foto: Björn Schäfer)
  • Blick auf die Kvalsund-Brücke von der Insel Kvaloya; auf der anderen Seite ist das Festland. (Foto: Björn Schäfer)
  • Der Repparfjord-Fluss auf dem Rückweg nach Hause, etwa 12 km südlich von Skaidi an der E6. (Foto: Björn Schäfer)
  • Auf der E6 kurz hinter Storsandness mit Blick auf den Langfjord. (Foto: Björn Schäfer)
  • Ein AC-Ladepunkt von Fortum in Kaaresuvanto. Nachdem der Ladepunkt im Winter nach der Schneeräumung mehrfach defekt oder unbenutzbar war, wurde er mit einer kleinen Hütte geschützt. (Foto: Björn Schäfer)
  • Etwas abseits der E45 im Wald mit Blick auf den Mertajärvi-See in Lappland, im Hintergrund erkennt man den kleinen Ort Närvä. (Foto: Björn Schäfer)
  • Frühstück mit Kanelbulle (Zimtschnecke) in der Bäckerei neben dem Supercharger in Puoltikasvaara. (Foto: Björn Schäfer)
  • Die E45 führt am Torneträsk-Soppero-Naturreservat vorbei. (Foto: Björn Schäfer)
  • Blick aus dem Fenster meiner Unterkunft in Söråker. Diesen Ort im Dunkeln und bei Nebel zu finden, war eine echte Herausforderung. (Foto: Björn Schäfer)
  • Tesla-Supercharger in Uppsalla hinter einem Restaurant. Das Model S im Vordergrund gehört zu einem örtlichen Taxiunternehmen. (Foto: Björn Schäfer)
  • Tesla-Supercharger in Lagan neben dem Toftaholm Herrgard Hotel.  Sehr idyllisch etwas abseits der Strecke an der E4 gelegen. (Foto: Björn Schäfer)
  • Alternativer Ladepunkt von Eon neben dem Tesla-Supercharger in Slagelse (Dänemark). (Foto: Björn Schäfer)
  • Tesla-Supercharger in Slagelse. Leider muss man an diesem Standort - wie an den allermeisten Tesla Superchargern - rückwärts ranfahren; mit Fahrradanhänger bedeutet das, alles abzuladen und nach dem Ladevorgang wieder "aufzusatteln".  (Foto: Björn Schäfer)
  • Die Ladekurve des Model 3 an einer HPC-Ladesäule. (Grafik: Björn Schäfer)
Blick auf die kleine Bucht von Talvik in Norwegen. Dieser Ort erinnert mich an eine Mischung aus Neuseeland und Schottland. (Foto: Björn Schäfer)

Kurz vor Alta komme ich durch die Kleinstadt Talvik. Die Bucht und die Häuser erinnern mich irgendwie an das Auenland der Hobbits. Hier schaue ich mich auf dem Heimweg nochmal in Ruhe um!

Ich habe mir im Vorfeld die Adresse des Ladepunktes in Alta notiert, daher sollte es kein Problem sein, diesen zu finden. An der Stelle befindet sich aber anstelle eines 50-kW-DC-Laders von Fortum nur eine defekte Ladesäule mit Schuko-Stecker. Mit Hilfe der Fortum-App finde ich nach ein paar Minuten die richtige Stelle ganz in der Nähe auf dem Parkplatz 7 hinter dem Skandic-Hotel. Der Fortum "Hurtiglader" in Alta funktioniert auf Anhieb mit meinem Fortum-Tag.

Ganz im Norden wird es eng

Ich komme mit einem Norweger ins Gespräch, der mit einem Nissan eValia vorfährt und den Chademo-Ladepunkt an der zweiten Fortum-Säule testen will. Der Nissan ist ein "Frontlader". Das wäre mir für den Tesla eigentlich auch lieber. Denn mir graut bereits davor, zurück in Deutschland mit Fahrradanhänger an einen Supercharger zu fahren.

Wir unterhalten uns fast eine halbe Stunde und trinken zusammen Kaffee. Der Norden Norwegens ist seiner Aussage nach für E-Mobilität noch nicht sehr gut erschlossen. Fortum und andere Firmen haben aber angekündigt, dort stark in den Ausbau der Ladeinfrastruktur zu investieren.

Seine Aussage zum Ausbaustand im Norden deckt sich auch mit den Ergebnissen meiner Recherchen und Erfahrungen während des Trips. Tesla-Ladepunkte gibt es bis Skaidi, nämlich einen Tesla-Destination-Charger und zwei 22-kW-Typ 2-AC-Ladepunkte am Skaidi-Hotel. Danach wird es eng mit Lademöglichkeiten.

Die letzten Kühe auf der Weide

Sofern man wesentlich weiter als bis Skaidi will, muss man vermutlich deutlich mehr Zeit mitbringen und über Nacht an Campingplätzen oder Steckdosen laden oder Ähnliches.

In Alta sehe ich zum letzten Mal Kühe auf einer Weide. Nördlich von Alta gibt es nur noch Rentiere, die auch gerne auf der Straße stehen und sich von Autos wenig bis gar nicht beeindrucken lassen.

Ich komme gegen 16 Uhr im Skaidi-Hotel an und schließe Ragnar an den Destination Charger an. Hier ist Laden für Hotelgäste umsonst. Alle anderen zahlen pro Ladevorgang 100 norwegische Kronen, umgerechnet etwa 10 Euro. Neben dem Destination Charger gibt es hier auch besagte zwei 22-kW-Typ 2-Ladepunkte, die vom Tesla Owners Club Norway gesponsert wurden.

Ich bin sehr müde und obwohl es nur noch etwas über 50 Kilometer nach Hammerfest sind, beschließe ich, das Ziel entgegen meiner Planung nicht mehr heute, sondern erst morgen direkt nach dem Frühstück anzugehen. Nach einem kurzen Halt in Hammerfest werde ich am selben Tag auch noch die Heimreise antreten. Und dabei zum ersten Mal auf dieser Reise keine Unterkunft für die Nacht finden.

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paraglider 07. Nov 2019

...wollte mich nur für den Artikel bedanken! Toll geschrieben und informativ.

EFuchs 07. Nov 2019

Ich finde den Artiekel interessant. Allerdings sind zwei Sachen nicht wirklich gelungen...

LordSiesta 06. Nov 2019

Geldquelle (gibt ja Karten mit Grundgebühr) und Kundenbindung, das reicht doch als...

Cyrano0815 05. Nov 2019

Die Kameras selbst sind dabei nicht die primären Stromverbraucher, sondern der...

NeoChronos 05. Nov 2019

Wieso nicht? Wenn ich meine PKW abstelle ist der nach 1 Woche noch genauso voll wie...


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