Tesla: Gigafabrik Grünheide kann Autobahnanschluss bekommen

Die Bewohner von Grünheide und Umgebung befürchten einen Verkehrskollaps durch die Tesla-Fabrik. Das soll mit neuen Straßen verhindert werden.

Artikel veröffentlicht am , / dpa
Die Gigafabrik soll eine zusätzliche Autobahnausfahrt erhalten.
Die Gigafabrik soll eine zusätzliche Autobahnausfahrt erhalten. (Bild: Friedhelm Greis/Golem.de)

Nach Zustimmung der Gemeindevertreter von Grünheide zu einem geänderten Bebauungsplan können die Verkehrsplanungen für die neue Fabrik des US-Elektroautobauers Tesla bei Berlin starten. "In meiner 17-jährigen Dienstzeit war es der wegweisendste Beschluss zur Zukunft der Gemeinde", sagte Bürgermeister Arne Christiani am Mittwoch auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa. Er bedeute die größtmögliche Minimierung des zusätzlichen Verkehrs für den Ort. "Ich gehe davon aus, dass die Zeitschiene von Tesla eingehalten wird", sagte er weiter.

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Firmen-Gründer Elon Musk twitterte anschließend auf Deutsch: "Dankeschön Brandenburg und Grünheide!" Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) reagierte auf die Entscheidung mit: "Schritt für Schritt....."

Am Dienstagabend hatten die Gemeindevertreter mit 16 Ja- zu 2 Gegenstimmen den geänderten Bebauungsplan für das Industriegebiet Freienbrink Nord gebilligt. Damit könnten die für den Start der Tesla-Fabrik notwendigen Verkehrseinrichtungen geplant und gebaut werden, sagte Sascha Gehm, Erster Beigeordneter im Landkreis Oder-Spree. Der Entscheidung in der Gemeinde sei eine breite Bürgerbeteiligung vorangegangen. Das sei gut. Ein Planfeststellungsverfahren wäre bedeutend komplizierter gewesen und hätte Jahre dauern können.

Der geänderte Bebauungsplan sieht unter anderem den Ausbau von Verkehrsverbindungen vor - etwa eine neue Anschlussstelle an die Autobahn A 10, eine neue Landesstraße als Querverbindung zwischen der A 10 und der Landesstraße 23, den Umbau eines Bahnübergangs sowie Park-und-Ride-Flächen. Tesla plant ab kommendem Sommer in der Fabrik in Grünheide zunächst den Bau von 500.000 Fahrzeugen pro Jahr mit rund 12.000 Beschäftigten. Von bis zu 40.000 Mitarbeitern in einer möglichen vierten Ausbaustufe ist dort dort die Rede.

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In der vergangenen Woche hatte das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg weitere Rodungen von Tesla nach einer Beschwerde des Naturschutzbundes Nabu und des Umweltverbands Grüne Liga Brandenburg untersagt. Die endgültige Entscheidung des Gerichtes steht noch aus.

Da noch keine offizielle Baugenehmigung vorliegt, erfolgt der Bau bislang auf Grundlage vorläufiger Zulassungen. Wie schon bei der Rodung der bisherigen Flächen sind mit der neuen Zulassung "umfangreiche Auflagen zum Natur- und Artenschutz" sowie "Anforderungen zur Ersatzaufforstung und waldverbessernde Maßnahmen" verbunden.

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M.P. 18. Dez 2020

Manches muss man nicht mitmachen: Ich habe z. B. Silverlight nicht mitgemacht ;-) Der...

Oktavian 17. Dez 2020

Ich frage mich, was zuerst fertig wird. Autonomes fahren oder Autobahn-Oberleitungen...

Oktavian 17. Dez 2020

Vielleicht ne schlechte Angewohnheit. Golem war mal deutlich besser, als es nicht um...

Vögelchen 17. Dez 2020

Irgendwer hat ja immer was. Also wer und warum?



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