Tesla Full Self-Driving 14.1: Faultier-Modus und Feuerwehrauto-Erkennung
Tesla hat begonnen, Version 14.1 seines Full Self-Drivings an Kunden auszuliefern. Es ist das erste große Software-Update des Systems seit etwa einem Jahr. Die Verteilung richtet sich ausschließlich an Fahrzeuge mit der neuesten HW4-Hardware, wie die Website Not a Tesla App berichtet.(öffnet im neuen Fenster)
Das letzte große Update, FSD v13, erschien Ende 2024 ebenfalls nur für HW4-Fahrzeuge. Seitdem gab es trotz wiederholter Ankündigungen von CEO Elon Musk über baldiges autonomes Fahren kaum Fortschritte für Endkunden.
Laut Tesla konzentrierte sich das Entwicklungsteam auf den Robotaxi-Dienst in Austin, Texas, statt Updates für Privatfahrzeuge zu veröffentlichen. Version 14 überträgt nun die Erkenntnisse aus dem Robotaxi-Programm in Software für Kundenfahrzeuge.
Musk hatte das Update ursprünglich für September angekündigt. Ein Softwarefehler verzögerte die Veröffentlichung jedoch, so dass das Update nun 14.1 heißt.
Neue Funktionen und Fähigkeiten
Version 14 führt Optionen ein, mit denen Fahrer festlegen können, wo das System parken soll: auf einem Parkplatz, an der Straße, in einer Einfahrt, in einem Parkhaus oder am Straßenrand. Das System erkennt Einsatzfahrzeuge und reagiert darauf, indem es für Polizei, Feuerwehr und Krankenwagen Platz macht oder anhält.
Tesla hat Navigation und Routenführung direkt in das kamerabasierte neuronale Netzwerk integriert. Dies ermöglicht Echtzeitanpassungen bei blockierten Straßen und Umleitungen. Das System reagiert nach Herstellerangaben besser auf Hindernisse wie Reifen, Äste und Kartons auf der Straße. Außerdem sollen Verbesserungen bei Abbiegevorgängen, Spurwechseln und bei Begegnungen mit Schulbussen vorgenommen worden sein.
Verbesserungen der Systemzuverlässigkeit
Das Update fügt eine verbesserte automatische Reinigung der Frontkameras hinzu – für schnelle Selbstreinigung und optimierte aerodynamische Reinigung bei höheren Geschwindigkeiten wird das Sprühverhalten angepasst.
Aktualisierungen der Benutzeroberfläche
Die Oberfläche ermöglicht es Fahrern, Full Self-Driving mit einem Touchscreen-Tippen aus dem Parkzustand oder während der Fahrt zu starten. Einstellungen für Geschwindigkeitsprofil und Ankunftsoptionen können direkt über die Autopilot-Visualisierung auf dem Zentraldisplay angepasst werden.
Tesla hat ein neues Geschwindigkeitsprofil namens Sloth (Faultier) eingeführt, das mit niedrigeren Geschwindigkeiten und konservativerer Spurwahl als der bestehende Chill-Modus arbeitet.
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