Fahrer haften
Tesla klassifiziert FSD als Level-2-Automatisierung. Die Fahrer sind rechtlich jederzeit verantwortlich. Nach Krikorians Unfall stand sein Name im Schadensbericht, nicht der des Herstellers.
Dazu kommen die Daten: Das Fahrzeug erfasst kontinuierlich Handposition, Reaktionszeit und Blickrichtung. Tesla nutzte diese Informationen nach Unfällen, um Fahrerfehler zu belegen. Kunden, die ihre Aufzeichnungen anforderten, berichten aber von unvollständigen Auskünften.
Krikorian stellt dem ein Beispiel von BYD gegenüber: Der chinesische Hersteller kündigte im Juli 2025 an, Schäden aus Unfällen mit seiner autonomen Parkfunktion selbst zu übernehmen , ohne Versicherungsmeldung, ohne Auswirkung auf den Rabatt.
Expertise schützt nicht vor Gewöhnung
Die US-Verkehrsbehörde NHTSA untersucht derzeit mehr als 80 FSD-bezogene Vorfälle. Krikorians Bericht fügt der Debatte ein neues Argument hinzu: Wenn jemand, der selbstfahrende Systeme entworfen und Eingreifprotokolle verfasst hat, durch ausreichend reibungslosen Betrieb zur Passivität konditioniert werden kann, ist das Risiko für Durchschnittsfahrer kaum beherrschbar.
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