Tesla Factory Fremont: Tesla wegen rassistischer Beschimpfungen verklagt

Ehemalige Fabrikarbeiter von Tesla sagen, sie seien von Kollegen, Managern und von der Personalabteilung rassistisch beleidigt worden.

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Die Tesla-Fabrik in Fremont, Kalifornien
Die Tesla-Fabrik in Fremont, Kalifornien (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)

Der Autobauer Tesla bekommt es mit einer weiteren Klage wegen Rassismus am Arbeitsplatz zu tun. Wie der San Francisco Chronicle berichtet, haben eine Reihe von ehemaligen Mitarbeitern der Fabrik in Fremont, Kalifornien, das Unternehmen wegen Rassismus und Belästigung verklagt.

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Demnach sollen die Betroffenen am Arbeitsplatz von Kollegen unter anderem durch Sprüche und Graffiti beleidigt und belästigt worden seien. Den Vorgesetzten und weiteren Managern von Tesla seien die Probleme bekannt gewesen, dagegen unternommen worden sei allerdings nichts.

Zum Zeitpunkt der Klageeinreichung war unbekannt, inwieweit die Kläger oder einige von ihnen Schlichtungsvereinbarungen unterzeichnet haben. Diese könnten einen Gang vor Gericht beeinträchtigen.

Auch Vorgesetzte sollen rassistisch beleidigt haben

Den Klägern zufolge sollen die rassistischen Beleidigungen nicht nur von Kollegen ausgegangen sein, sondern auch von Abteilungsleitern, weiteren Vorgesetzten und sogar von Mitarbeitern aus der Personalabteilung. Den Betroffenen zufolge waren sie täglich Rassismus ausgesetzt.

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Laut CNET gibt es weitere Klagen gegen Tesla wegen rassistischer Beleidigungen am Arbeitsplatz. Dabei soll ebenfalls die Fabrik im kalifornischen Fremont Schauplatz gewesen sein.

Im Dezember 2021 wurde dem ehemaligen Mitarbeiter Owen Diaz ein Schmerzensgeld in Höhe von 137 Millionen US-Dollar zugesprochen. Die Strafe wurde später auf 15 Millionen US-Dollar reduziert, was Diaz ablehnte. Am 27. Juni 2022 wurde der Diaz-Fall zurück ans Gericht für eine Neuverhandlung gegeben.

Ebenfalls im Dezember 2021 verklagten sechs Frauen Tesla wegen sexueller Belästigung, die ebenfalls in der Fabrik in Fremont stattgefunden haben soll. Sowohl CNET als auch der San Francisco Chronicla erhielten von Tesla keinen Kommentar zu den Anschuldigungen. Der Autobauer löste 2020 seine Presseabteilung auf.

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Haukeeee 09. Jul 2022 / Themenstart

Warum? Weil um dieses gezielt zu erreichen z.B. die Hautfarbe der Anwerber auf diese...

Meister 04. Jul 2022 / Themenstart

Aber solche Vorwürfe gelangen erstaunlich oft erst dann an die Öffentlichkeit, wenn zuvor...

peterbruells 03. Jul 2022 / Themenstart

Und es geht genau darum dass das HR Management so etwas schleifen ließ oder sich gar...

Emulex 03. Jul 2022 / Themenstart

Versteh ich auch nicht. Wer betreibt denn in den USA noch freiwillig eine Firma (ich...

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