Tesla-Fabrik in Grünheide: Wasserverband gibt grünes Licht für Giga Berlin

Ein Hindernis für den Betrieb der Tesla-Fabrik in Grünheide ist aus dem Weg geräumt. Der Wasserverband hat den Erschließungsantrag gebilligt.

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So soll die Gigafactory Berlin einmal aussehen.
So soll die Gigafactory Berlin einmal aussehen. (Bild: Tesla)

Für die Gegner von Teslas Fabrik östlich von Berlin fällt ein wichtiges Argument weg. Das Wasserproblem scheint doch nicht so schlimm zu sein wie ursprünglich dargestellt. Der Erschließungsantrag für das Werk wurde vom Wasserverband Strausberg-Erkner (WSE) (PDF) gebilligt.

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Tesla hatte den ursprünglich mit sehr viel höherem Wasserbedarf für die Gigafactory Berlin kalkuliert, senkte dann aber die Anforderungen deutlich. Damit sei die Möglichkeit für den Wasserverband eröffnet worden, den Antrag zu billigen, heißt es in einer Pressemitteilung. Der Wasserverbrauch sollte in der Spitze bei 3,3 Millionen Kubikmetern pro Jahr liegen. Die Prognose wurde später auf rund 1,4 Millionen Kubikmeter pro Jahr gesenkt.

Der Wasserverband teilte mit: "Mit der nun getroffenen Entscheidung ist die Ver- und Entsorgung der Tesla-Fabrik in der ersten Ausbaustufe mit den beantragten Mengen aus dem Genehmigungsverfahren und den derzeitig verfügbaren Ressourcen des WSE sichergestellt."

Tesla trifft auf Brandenburger

Ob das die Kritiker besänftigt, ist nicht abzusehen. Gegen die Fabrik gibt es 406 formelle Einwände, über die am heutigen 23. September 2020 in Erkner debattiert werden soll. Noch baut Tesla nur mit vorläufigen Genehmigungen und auf eigenes Risiko. Wann die endgültige Genehmigung kommt, ist noch nicht abzusehen. Ab Mitte 2021 sollen in Grünheide Elektroautos vom Band rollen.

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