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Tesla: Elon Musk will doch weiter Fabrikarbeiter einstellen

In einer weiteren E-Mail erklärt Tesla -CEO Elon Musk seine Kündigungspläne: Nicht betroffen sollen Stundenlohnempfänger in den Fabriken sein.
/ Tobias Költzsch
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In den Tesla-Fabriken soll weiter eingestellt werden. (Bild: Michele Tantussi/Reuters)
In den Tesla-Fabriken soll weiter eingestellt werden. Bild: Michele Tantussi/Reuters

Elon Musk hat nach seiner Ankündigung , zehn Prozent der Tesla-Arbeiterschaft entlassen zu wollen, in einer weiteren E-Mail Details preisgegeben. Demnach soll sich die zehnprozentige Reduktion an Mitarbeitern nicht auf " Stundenlohnempfänger" beziehen. Wie Electrek(öffnet im neuen Fenster) berichtet, soll Musk in der E-Mail klar erklärt haben, dass sich die Entlassungen nicht auf die Mitarbeiter auswirken, die Teslas Produkte zusammenbauen.

Die Kündigungen "wirken sich nicht auf diejenigen aus, die tatsächlich Autos und Akkus zusammenbauen oder Solar-Dächer installieren" , schreibt Musk in seiner zweiten E-Mail, die an alle Angestellten ging. Die erste E-Mail bekamen hingegen nur Führungskräfte. Musk zufolge plane Tesla sogar, die Anzahl an Mitarbeitern auf Stundenlohnbasis, also offenbar in den Fabriken, zu erhöhen.

Zu dieser Erklärung passt, dass Tesla zum Zeitpunkt der Ankündigung der Entlassungen über 5.000 offene Stellenangebote hatte. Diese beziehen sich zumeist auf Arbeitsplätze in den Tesla-Fabriken, unter anderem auch in der Gigafactory in Grünheide bei Berlin.

Grund für die Entlassungen: "superschlechtes Gefühl"

Als Grund für die Entlassungen hatte Musk in seiner ersten E-Mail angegeben, dass er ein "superschlechtes Gefühl" bezüglich der wirtschaftlichen Entwicklung habe. Tesla hat momentan weltweit rund 100.000 Mitarbeiter. Musk zufolge sei das Unternehmen aber an einigen Stellen überbesetzt – genaue Details, was er damit meint, gab der CEO nicht preis.

Die zweite E-Mail kann durchaus als eine Art Zurückrudern gedeutet werden. In der ersten Nachricht an die Führungskräfte hatte Musk noch von einem weltweiten Einstellungsstopp gesprochen. Dass es sich dabei nicht um die Angestellten in den Fabriken handeln soll, war nicht ersichtlich.


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