Tesla: Elon Musk will Belegschaft um zehn Prozent verkleinern

Tesla-Chef Elon Musk befürchtet eine Rezession. Deshalb hat er sich schon Gegenmaßnahmen überlegt. Die betreffen auch die Fabrik in Grünheide.

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Tesla-Chef Elon Musk: "superschlechtes Gefühl"
Tesla-Chef Elon Musk: "superschlechtes Gefühl" (Bild: Britta Pedersen-Pool/Getty Images)

Elon Musk hat eine Vorahnung, dass es mit der Wirtschaft abwärts geht. Ausbaden soll das ein Teil der Belegschaft des US-Elektroautoherstellers Tesla.

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Der Tesla-Chef wolle einen Teil der Belegschaft entlassen, berichtet Reuters unter Berufung auf eine interne Mail, die der britische Nachrichtenagentur vorliegt. Zudem hat er einen weltweiten Einstellungsstopp verhängt.

Er habe ein "superschlechtes Gefühl" bei der wirtschaftlichen Entwicklung, schrieb Musk in der Mail, die laut Reuters an mehrere Tesla-Führungskräfte gerichtet war und den Betreff "Pause all hiring worldwide" trug. Zu dem Zeitpunkt waren bei dem sozialen Karrierenetzwerk Linkedin rund 5.000 Stellen bei Tesla ausgeschrieben, darunter auch für das Werk in Grünheide bei Berlin.

Musk plant Entlassungen

Tesla hatte inklusive den Tochtergesellschaften Ende vergangenen Jahres weltweit rund 100.000 Beschäftigte. Das ging aus dem Jahresbericht, den Tesla als börsennotiertes Unternehmen an die US-Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC) liefern muss, hervor. Deren Zahl will Musk drastisch reduzieren: Rund zehn Prozent der Stellen will er abbauen.

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Tesla läuft es aktuell jedoch gut: Die Nachfrage nach Elektroautos ist hoch. Das erste Quartal hat das Unternehmen mit einem Rekordergebnis und über den Erwartungen der Analysten abgeschlossen. Dennoch glaubt Musk, dass eine Rezession bevorsteht.

Auf die Frage eines Nutzers, ob er glaube, die Wirtschaft steuere auf eine Rezession zu, antwortete er: "Ja, aber das ist eine gute Sache. Es hat zu lange Geld auf Narren geregnet. Einige Konkurse müssen passieren."

Musk mag kein Homeoffice

Im gleichen Tweet äußerte er sich auch abfällig über die Arbeit aus dem Homeoffice: "Der ganze Covid-Stubenhocker-Kram hat den Leuten auch vorgegaukelt, dass man nicht wirklich hart arbeiten muss. Ein böses Erwachen steht bevor!" Wenige Tage später legte Musk nach: Gefragt, ob das nicht eine überkommene Einstellung sei, antwortete er: "Sie sollten woanders so tun, als würden sie arbeiten."

Der Tesla-Chef hat gerade erst die Beschäftigten aufgefordert, die Arbeit im Homeoffice zu beenden und wieder im Büro zu arbeiten. Homeoffice sei nur akzeptabel, wenn die Betreffenden "mindestens (und ich meine *mindestens*) 40 Stunden in der Woche im Büro arbeiten". Bei denjenigen, die nicht im Büro auftauchten, werde davon ausgegangen, dass sie gekündigt hätten.

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nomorenoless 06. Jun 2022

Das war auf dich bezogen, falls du das nicht verstanden haben solltest - würde mich ja...

nomorenoless 04. Jun 2022

Und wie Golem in einem neuen Artikel schreibt, hattest du völlig recht: https://www.golem...

AmeisKomm 04. Jun 2022

Tatsächlich haben die meisten das nicht im Blick. Guter Beitrag

ChMu 04. Jun 2022

Sie dienen Klicks zu generieren. Was sonst? Golem ist keine Finanz Experten Seite, man...



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