Abo
  • Services:

Tesla: Elon Musk übernimmt die Leitung der Model-3-Produktion

Wieder nicht geschafft: Tesla wollte bis Ende März 2.500 Model 3 pro Woche bauen. Hergestellt wurden zum Quartalsende 2.000 der Elektroautos. Jetzt will Firmenchef Elon Musk die Leitung der Produktion übernehmen.

Artikel veröffentlicht am ,
Tesla Model 3: "Das Autogeschäft ist die Hölle."
Tesla Model 3: "Das Autogeschäft ist die Hölle." (Bild: Tesla)

Jetzt kümmert sich der Chef persönlich: Elon Musk hat angekündigt, die Leitung der Abteilung zu übernehmen, die das Tesla Model 3 baut. So soll es das Unternehmen endlich schaffen, die Produktionszahlen nach oben zu bringen.

Stellenmarkt
  1. über experteer GmbH, Karlsruhe
  2. über experteer GmbH, deutschlandweit (Home-Office)

Im März habe das Unternehmen 2.000 Fahrzeuge pro Woche gebaut. "Es war extrem schwierig, beim Model 3 die Rate von 2.000 Autos pro Woche zu erreichen, aber wir haben es endlich geschafft", habe Musk in einer Mail an die Tesla-Angestellten geschrieben, berichtete das auf Elektromobilität spezialisierte Nachrichtenangebot Electrek, dem die Mail vorliegt. "Wenn die Dinge heute wie geplant laufen, werden wir diese Zahl über einen Zeitraum von sieben Tagen deutlich überschreiten!"

Damit liegt Tesla weiterhin hinter den eigenen Zielen zurück: Geplant war, dass Ende 2017 pro Woche 5.000 Model 3 gebaut würden. Im Herbst verschob das Unternehmen dieses Ziel bis zum Ende des ersten Quartals 2018. Im Januar korrigierte Tesla die Zahlen erneut auf 2.500 Autos pro Woche bis Ende März.

Geschafft hat Tesla lediglich 2.000. Allerdings, so schreibt Musk, habe es fünf Jahre gedauert, eine Rate von zusammen 2.000 Model S und Model X pro Woche zu schaffen. Beim Model 3 seien es lediglich neun Monate gewesen. Das sei "ein überwältigender Fortschritt".

Das US-Onlinemagazin The Information berichtete, Musk habe dadurch, dass er selbst die Leitung der Model-3-Produktion übernommen habe, Doug Field, der den Bereich Engineering leitet, verdrängt. Musk bestreitet das. Es sei seine Aufgabe als Chef des Unternehmens, dort einzugreifen, wo es am nötigsten sei, twitterte er - und das sei aktuell die Produktion des Model 3.

Er habe Field vor einem Jahr gebeten, neben der Leitung der Fahrzeugentwicklung auch die der Produktion zu übernehmen, ergänzte Musk. Das sollte sicherstellen, dass keine schwer zu bauenden Autos entworfen würden. Jetzt sei es aber besser, die Zuständigkeiten aufzuteilen. "Also schlafe ich wieder in der Fabrik. Das Autogeschäft ist die Hölle..." Im Oktober hatte Musk sich schon einmal in der Gigafactory einquartiert, um die Produktion zu überwachen.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 34,99€

thinksimple 04. Apr 2018

Und das Softtooling ( anpassen der Werkzeuge) dauert auch etwas. Manches kann am...

berritorre 04. Apr 2018

Klar, aber dann muss man halt auch auf diese Mitarbeiter hören. Offensichtlich gibt es ja...

confuso 04. Apr 2018

Muss stimmen, immerhin bist du der Baron von Münchhausen

JackIsBlack 04. Apr 2018

Nimmst du eigentlich alles so wörtlich? Aber ich erkläre dir das gerne mal: Wenn jemand...

Dwalinn 04. Apr 2018

Es gibt auch keinen zweiten Autohersteller... oder doch gibt es. Und das viele Daten...


Folgen Sie uns
       


Coup Elektroroller in Berlin - Kurzbericht

Coup lädt bis zu 154 Akkus in Berlin an einer automatischen Ladestation für 1.000 Elektroroller auf.

Coup Elektroroller in Berlin - Kurzbericht Video aufrufen
Lenovo Thinkpad T480s im Test: Das trotzdem beste Business-Notebook
Lenovo Thinkpad T480s im Test
Das trotzdem beste Business-Notebook

Mit dem Thinkpad T480s verkauft Lenovo ein exzellentes 14-Zoll-Business-Notebook. Anschlüsse und Eingabegeräte überzeugen uns - leider ist aber die CPU konservativ eingestellt und ein gutes Display kostet extra.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Thinkpad E480/E485 im Test AMD gegen Intel in Lenovos 14-Zoll-Notebook
  2. Lenovo Das Thinkpad P1 ist das X1 Carbon als Workstation
  3. Thinkpad Ultra Docking Station im Test Das USB-Typ-C-Dock mit robuster Mechanik

iPhone Xs, Xs Max und Xr: Wer unterstützt die eSIM in den neuen iPhones?
iPhone Xs, Xs Max und Xr
Wer unterstützt die eSIM in den neuen iPhones?

Apples neue iPhones haben neben dem Nano-SIM-Slot eine eingebaute eSIM, womit der Konzern erstmals eine Dual-SIM-Lösung in seinen Smartphones realisiert. Die Auswahl an Netzanbietern, die eSIMs unterstützen, ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz aber eingeschränkt - ein Überblick.
Von Tobias Költzsch

  1. Apple Das iPhone Xr macht's billiger und bunter
  2. Apple iPhones sollen Stiftunterstützung erhalten
  3. XMM 7560 Intel startet Serienfertigung für iPhone-Modem

Gesetzesentwurf: So will die Regierung den Abmahnmissbrauch eindämmen
Gesetzesentwurf
So will die Regierung den Abmahnmissbrauch eindämmen

Obwohl nach Inkrafttreten der DSGVO eine Abmahnwelle ausgeblieben ist, will Justizministerin Barley nun gesetzlich gegen missbräuchliche Abmahnungen vorgehen. Damit soll auch der "fliegende Gerichtsstand" im Wettbewerbsrecht abgeschafft werden.
Von Friedhelm Greis


      •  /