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Tesla: Elon Musk dementiert Gerüchte um Verkauf von China-Geschäft

Das China-Geschäft von Tesla steht einem möglichen Zusammenschluss mit SpaceX im Weg – Gerüchte um einen Verkauf dementiert Elon Musk.
/ Tobias Költzsch
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Die Gigafactory Shanghai gehört zu Teslas wichtigsten Produktionsstandorten. (Bild: Xiaolu Chu/Getty Images)
Die Gigafactory Shanghai gehört zu Teslas wichtigsten Produktionsstandorten. Bild: Xiaolu Chu/Getty Images

Elon Musk hat einen Bericht des Wall Street Journal (WSJ) als Falschnachricht bezeichnet, wie Reuters(öffnet im neuen Fenster) berichtet. In dem Artikel wird spekuliert, dass Tesla sich von seinem China-Geschäft trennen könnte, um SpaceX und Tesla zusammenschließen zu können. Das WSJ berief sich auf interne Quellen bei Tesla.

Demnach haben Tesla-Berater Optionen geprüft, das Werk in Shanghai zu verkaufen, zu schließen oder als Joint Venture zu betreiben. Hintergrund ist, dass ein Zusammenschluss von SpaceX und Tesla geopolitische Schwierigkeiten mit sich bringen könnten – auf beiden Seiten des Pazifiks.

Da SpaceX Auftragnehmer der US-Regierung ist, könnte China einer möglichen Fusion kritisch gegenüberstehen, solange Tesla in China fertigt. Umgekehrt könnte die US-Regierung dem Zusammenschluss entgegenstehen. Ein Verkauf des China-Geschäfts von Tesla würde das Problem beseitigen. "Das stand niemals zur Diskussion", äußerte sich Elon Musk jedoch zu dem Thema.

SpaceX ist wertvoller als Tesla

Im Call zu den jüngsten Quartalszahlen soll er ausweichend auf Fragen zu einer möglichen Fusion von SpaceX und Tesla reagiert haben. SpaceX ist nach dem Börsengang im Juni 2026 das wertvollere der beiden Unternehmen. Teslas Betätigungsfeld wurde in den vergangenen Jahren zudem um KI und Robotik erweitert, die auch bei SpaceX gut aufgehoben wären.

Ein Verkauf der Gigafactory Shanghai wäre allerdings ein deutlicher Schritt. Das Werk ist das Rückgrat von Teslas Produktion, nicht nur für China, sondern weltweit. Jeder zweite Tesla kommt aus der Gigafactory Shanghai. Fahrzeuge werden von dort nach Europa und in andere asiatische Länder ausgeführt. Ein Verkauf würde den Hersteller zumindest kurzfristig zu starken Umstrukturierungen zwingen.


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