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Tesla: Elon Musk besucht nach Brandanschlag Grünheide

Früher als erwartet fährt die Produktion beim Tesla -Werk in Berlin wieder an. Der Chef kommt dafür selbst eingeflogen.
/ Daniel Ziegener
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Elon Musk beim Besuch der Gigafactory Grünheide (Bild: Christian Mang/Reuters)
Elon Musk beim Besuch der Gigafactory Grünheide Bild: Christian Mang/Reuters

Elon Musk hat sich persönlich auf den Weg nach Berlin(öffnet im neuen Fenster) gemacht, um das Tesla-Werk in Grünheide zu besuchen, nachdem es als Folge eines Brandanschlags mehrere Tage lang stillgelegt war.

Nach Informationen des RBB(öffnet im neuen Fenster) will Musk auch Gespräche mit Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke und Wirtschaftsminister Jörg Steinbach von der SPD führen. Die Brandenburger Staatskanzlei äußerte sich allerdings nicht offiziell zu einem solchen Treffen.

Tesla kündigte den Besuch zunächst nicht offiziell an, Table Media berichtete(öffnet im neuen Fenster) unter Berufung auf Unternehmenskreise. Elon Musks Privatjet lässt sich mittels öffentlicher Flugdaten orten , womit sich zumindest die Ankunft seines Flugzeugs am Flughafen Berlin-Brandenburg bestätigen lässt.

Milliarden-Schaden nach Brandanschlag

Unbekannte hatten ein Feuer an einem frei zugänglichen Strommast gelegt. Anschließend bekannte sich eine linksextreme Gruppe zu einem Anschlag. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) leitete eine Ermittlung gegen Unbekannt ein .

Schon beim Bau des Werks in Grünheide wurde ein Brandanschlag auf die Stromversorgung verübt . Die Verfasser des Bekennerschreibens warfen dem Konzern damals vor, "weder grün, ökologisch noch sozial" zu sein.

Gegen Teslas Präsenz in Grünheide wird auch friedlich demonstriert: Seit Ende Februar besetzen Aktivisten ein Waldstück mit Baumhäusern , um die geplante Erweiterung der Anlage zu verhindern.

Die Produktion am Standort in Grünheide wurde am Mittwoch(öffnet im neuen Fenster) wieder hochgefahren, nachdem ein Stromausfall das Werk am 5. März lahmgelegt hatte. Tesla rechnete zunächst mit einem wochenlangen Ausfall und Schäden in Milliardenhöhe . Die Stromversorgung konnte aber früher als erwartet bereits am 11. März wiederhergestellt werden.


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