Der Cybertruck von Tesla ist in der Mall of Berlin zu sehen.Bild:
Martin Wolf/Golem.de
Der Andrang hält sich noch in Grenzen. Unter dem Schutz etlicher Polizisten versuchen Tesla-Mitarbeiter, die matt glänzende Edelstahlhaut des Pick-ups noch aufzupolieren. An diesem Vormittag startet Tesla im Einkaufszentrum Mall of Berlin eine europaweite Präsentationstour des neuen Cybertrucks. Anschauen und Selfies sind erlaubt, hinein setzen dürfen sich nur Pressevertreter. Doch ob und wann der 3,1-Tonner in Europa bestellt und gefahren werden kann, steht noch in den Sternen. Das Ausstellungsstück in Berlin musste noch mit einem Lkw angeliefert werden.
In der Mall of Berlin sieht der Cybertruck tatsächlich aus wie ein Fahrzeug aus einer anderen Zeit oder von einem anderen Planeten. Das liegt sowohl an der kantigen Form, als auch an der Edelstahlkarosserie. Doch so viel die Tesla-Mitarbeiter auch gewienert haben: Richtig blank wie ein gut polierter Edelstahltopf sieht das Blech nicht aus. Schlieren und Fingerabdrücke sind auf den gesamten Flächen noch zu sehen.
Einheitliche Spaltmaße
Die Verarbeitung hinterlässt hingegen einen guten Eindruck. Die Spaltmaße sind überall sehr einheitlich. An der Karosserie sind uns keine scharfen Kanten aufgefallen. Lediglich an der Verbindung zwischen A-Säule und Kotflügel fällt auf, dass auf der Fahrerseite das Blech übersteht, während es auf der Beifahrerseite eher zu niedrig abschließt.
Beim Öffnen und Schließen der Tür macht sich deren Gewicht bemerkbar. Zwar fällt die Fahrertür leicht ins Schloss, doch das Öffnen braucht eine ziemliche Kraftanstrengung. Türgriffe gibt es weder innen noch außen. An der B-Säule befindet sich ein Berührungsfeld, um die Fahrertür zu öffnen. Für die hinteren Türen gibt es ein solches Feld an der C-Säule.
Bild 1/25: Tesla zeigt den futuristisch aussehenden Cybertruck von Mai bis Juli 2024 in Europa. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 2/25: Auftakt der Präsentations-Tour war am 2. Mai 2024 in Berlin. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 3/25: Der Besucheransturm hielt sich zunächst in Grenzen. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 4/25: Mit einer Länge von 5,7 m ist der Cybertruck für US-Verhältnisse kein besonders großer Pick-up. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 5/25: Die Karosserie besteht vor allem aus Glas und Edelstahl. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 6/25: Die Verarbeitung von Edelstahlblechen zu einer Autokarosserie hat Tesla vor Probleme gestellt. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 7/25: An manchen Stellen sind die Übergänge zwischen den Blechen deutlich zu sehen. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 8/25: Das betrifft vor allem die schmalen Bleche über den Türen. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 9/25: Scharfe Kanten sind uns jedoch nicht aufgefallen. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 10/25: Der Scheibenwischer des Cybertrucks hat eine beeindruckende Größe. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 11/25: Auch der Stauraum unter der Fronthaube ist verhältnismäßig groß. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 12/25: Die Heckklappe lässt sich automatisch öffnen, muss aber per Hand geschlossen werden. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 13/25: Im Inneren wirkt der Cybertruck wie ein normaler Tesla neuerer Bauart. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 14/25: Die Lenkung erfolgt per Steer-by-Wire. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 15/25: Es gibt keinen Blinkerhebel, die Auswahl des Ganges erfolgt über das Infotainmentsystem. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 16/25: Die Mittelkonsole bietet reichlich Stauraum. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 17/25: In der Fahrertür gibt es lediglich Tasten für die Fensterheber sowie für das Öffnen der Tür. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 18/25: Die Tür wirkt sehr schwer beim Öffnen, fällt aber leicht ins Schloss. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 19/25: Tesla musste das Fahrpedal nachträglich mit der Halterung vernieten, um ein Verklemmen zu vermeiden. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 20/25: Für einen Aufpreis von mehreren 10.000 US-Dollar konnten Kunden eine voll ausgestattete Foundation Series bestellen. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 21/25: Der Innenspiegel ist noch nicht digital und wirkt sehr zierlich. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 22/25: Das Cybertruck-Logo ist am Türrahmen zu sehen. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 23/25: Die Passagiere auf dem Rücksitz verfügen über ein eigenes Display in der Mitte. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 24/25: Wie üblich bei Tesla sind zahlreiche Kameras an der Karosserie angebracht, so auch an den Radhäusern. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 25/25: Kameras befinden ebenfalls in der B-Säule. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Im Innern wirkt der Cybertruck wie ein üblicher Tesla neuerer Bauart. Wobei das Lenkrad im Vergleich zu den großen Proportionen schon ein wenig klein erscheint. Die Kraftübertragung erfolgt dabei rein elektrisch über Steer-by-Wire(öffnet im neuen Fenster) . Damit kann Tesla beispielsweise die Lenkung, inklusive der Hinterachse, in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit steuern.
Ebenso wie bei der neuen Model-3-Version Highland sucht man im Cybertruck vergebens nach einem Blinkerhebel oder einem Schalter für die Fahrwahl. Vor allem der Verzicht auf den Blinkerhebel hat uns bei unserem Test des Model 3 nicht gefallen. Die Auswahl des Ganges über das Infotainment fanden wir hingegen nicht problematisch.
Bei einer Fahrzeugbreite von 2,2 m mit eingeklappten Außenspiegeln ist der Cybertruck geräumiger als ein Model 3. Das macht sich beispielsweise an der breiten Mittelkonsole bemerkbar. Sie lässt sich zwar nicht verschieben, bietet aber reichlich Stauraum. Das Handschuhfach lässt sich über das Zentraldisplay öffnen und schließen. Dabei fällt jedoch nicht einfach die Klappe herunter, sondern das gesamte Fach fährt waagerecht vor und wieder zurück.
In den Türen gibt es ebenfalls nur sehr wenige Bedienelemente.
In Europa lang, in den USA eher kurz
Von der Fahrertür aus lassen sich lediglich die Fenster aller Türen öffnen und schließen sowie die Tür selbst öffnen. Das war's. Die Passagiere im Fond können ebenso wie bei den neueren Tesla-Modellen einen Monitor in der Mittelkonsole nutzen. Darüber lassen sich nicht nur die Klimaeinstellungen verändern, sondern auch Streamingdienste verwenden.
Sehr groß gewachsene Passagiere dürften im Fond an das Glasdach stoßen. Denn das dreieckige Dach fällt nach hinten recht steil ab. Wobei der Cybertruck mit einer Höhe von 1,79 m an der Spitze nicht gerade niedrig ist.
Mit 5,68 m ist der Cybertruck für europäische Verhältnisse ein sehr langes Fahrzeug. Doch verglichen mit der US-amerikanischen Konkurrenz, dem Ford F-150 Lightning, ist er mehr als 30 cm kürzer. Die Größe der Ladefläche gibt Tesla mit 121 x 243 cm an, wobei diese Länge nur mit umgelegter Heckklappe erreicht wird. Die Klappe lässt sich bequem vom Monitor aus herunterlassen. Allerdings geht das Schließen nur per Hand.
Laderaumabdeckung versperrt die Sicht
Das gilt jedoch nicht für die Laderaumabdeckung. Sie lässt sich per Fingerdruck von innen öffnen und wieder schließen. In unserem Fall funktionierte das jedoch nicht, weil Tesla einen Cyberquad auf die Ladefläche gestellt hatte. Ist die Abdeckung geschlossen, bleibt die Sicht durch das Heckfenster auf den rückwärtigen Verkehr blockiert. Es gibt jedoch, wie bei Tesla üblich, mehrere Kameras, die den Bereich hinter dem Fahrzeug abdecken. Die Aufnahmen sind dann im Display zu sehen. Der Innenspiegel wirkt für den Cybertruck ohnehin sehr klein und zierlich.
Bild 1/25: Tesla zeigt den futuristisch aussehenden Cybertruck von Mai bis Juli 2024 in Europa. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 2/25: Auftakt der Präsentations-Tour war am 2. Mai 2024 in Berlin. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 3/25: Der Besucheransturm hielt sich zunächst in Grenzen. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 4/25: Mit einer Länge von 5,7 m ist der Cybertruck für US-Verhältnisse kein besonders großer Pick-up. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 5/25: Die Karosserie besteht vor allem aus Glas und Edelstahl. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 6/25: Die Verarbeitung von Edelstahlblechen zu einer Autokarosserie hat Tesla vor Probleme gestellt. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 7/25: An manchen Stellen sind die Übergänge zwischen den Blechen deutlich zu sehen. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 8/25: Das betrifft vor allem die schmalen Bleche über den Türen. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 9/25: Scharfe Kanten sind uns jedoch nicht aufgefallen. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 10/25: Der Scheibenwischer des Cybertrucks hat eine beeindruckende Größe. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 11/25: Auch der Stauraum unter der Fronthaube ist verhältnismäßig groß. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 12/25: Die Heckklappe lässt sich automatisch öffnen, muss aber per Hand geschlossen werden. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 13/25: Im Inneren wirkt der Cybertruck wie ein normaler Tesla neuerer Bauart. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 14/25: Die Lenkung erfolgt per Steer-by-Wire. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 15/25: Es gibt keinen Blinkerhebel, die Auswahl des Ganges erfolgt über das Infotainmentsystem. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 16/25: Die Mittelkonsole bietet reichlich Stauraum. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 17/25: In der Fahrertür gibt es lediglich Tasten für die Fensterheber sowie für das Öffnen der Tür. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 18/25: Die Tür wirkt sehr schwer beim Öffnen, fällt aber leicht ins Schloss. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 19/25: Tesla musste das Fahrpedal nachträglich mit der Halterung vernieten, um ein Verklemmen zu vermeiden. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 20/25: Für einen Aufpreis von mehreren 10.000 US-Dollar konnten Kunden eine voll ausgestattete Foundation Series bestellen. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 21/25: Der Innenspiegel ist noch nicht digital und wirkt sehr zierlich. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 22/25: Das Cybertruck-Logo ist am Türrahmen zu sehen. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 23/25: Die Passagiere auf dem Rücksitz verfügen über ein eigenes Display in der Mitte. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 24/25: Wie üblich bei Tesla sind zahlreiche Kameras an der Karosserie angebracht, so auch an den Radhäusern. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 25/25: Kameras befinden ebenfalls in der B-Säule. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Ebenso wie die Laderaumabdeckung lässt sich auch die Fronthaube über das Zentraldisplay öffnen und schließen. Unter der Haube verbirgt sich ein sehr großer Stauraum. Allerdings sollte man tunlichst vermeiden, beim Schließen der Haube die Finger einzuklemmen. Auf Youtube und Tiktok kursieren inzwischen Videos(öffnet im neuen Fenster) , wie sich mit der Haube Karotten durchschneiden lassen.
Ursache für den Rückruf war das Risiko, dass sich das Fahrpedal lösen und verklemmen konnte. Um das Problem zu beheben, lässt Tesla das Pedal nachträglich mit der Halterung vernieten . Die Reparatur wurde bereits bei dem in Berlin gezeigten Fahrzeug vorgenommen, was an der deutlich sichtbaren Niete erkennbar ist.
Die Präsentation in Berlin lockt nicht nur zufällig vorbeikommende Touristen, sondern auch eingefleischte Tesla-Fans an. Ein Tesla-Fahrer ist eigens aus München angereist. Da er schon einen Cybertruck reserviert hat, wollte er sich bei erstbester Gelegenheit davon überzeugen, wie der Pick-up realiter aussieht.
Schafft der Cybertruck die EU-Crashtests?
Ob und wann er seine Reservierung in eine Bestellung umwandeln kann, konnten ihm die Tesla-Mitarbeiter jedoch nicht sagen. Noch gibt es keine Zulassung für den Cybertruck in der EU. Der Crash-Experte des ADAC Volker Sandner sagte dazu(öffnet im neuen Fenster) : "Die derzeit vorliegenden Crashtest-Ergebnisse aus den USA lassen keine belastbaren Rückschlüsse auf ein Abschneiden nach den europäischen Crashvorgaben zu."
Das betrifft vor allem die Frage, inwieweit sich die Karosserie beim Aufprall verformen kann, um die Verzögerungskräfte zu reduzieren. Stichwort Knautschzone. Wie sich dies bei einem Crash von zwei Elektroautos auswirkt, demonstrierte Mercedes-Benz vor im Herbst 2023 vor Journalisten .
Bild 1/25: Tesla zeigt den futuristisch aussehenden Cybertruck von Mai bis Juli 2024 in Europa. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 2/25: Auftakt der Präsentations-Tour war am 2. Mai 2024 in Berlin. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 3/25: Der Besucheransturm hielt sich zunächst in Grenzen. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 4/25: Mit einer Länge von 5,7 m ist der Cybertruck für US-Verhältnisse kein besonders großer Pick-up. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 5/25: Die Karosserie besteht vor allem aus Glas und Edelstahl. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 6/25: Die Verarbeitung von Edelstahlblechen zu einer Autokarosserie hat Tesla vor Probleme gestellt. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 7/25: An manchen Stellen sind die Übergänge zwischen den Blechen deutlich zu sehen. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 8/25: Das betrifft vor allem die schmalen Bleche über den Türen. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 9/25: Scharfe Kanten sind uns jedoch nicht aufgefallen. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 10/25: Der Scheibenwischer des Cybertrucks hat eine beeindruckende Größe. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 11/25: Auch der Stauraum unter der Fronthaube ist verhältnismäßig groß. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 12/25: Die Heckklappe lässt sich automatisch öffnen, muss aber per Hand geschlossen werden. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 13/25: Im Inneren wirkt der Cybertruck wie ein normaler Tesla neuerer Bauart. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 14/25: Die Lenkung erfolgt per Steer-by-Wire. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 15/25: Es gibt keinen Blinkerhebel, die Auswahl des Ganges erfolgt über das Infotainmentsystem. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 16/25: Die Mittelkonsole bietet reichlich Stauraum. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 17/25: In der Fahrertür gibt es lediglich Tasten für die Fensterheber sowie für das Öffnen der Tür. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 18/25: Die Tür wirkt sehr schwer beim Öffnen, fällt aber leicht ins Schloss. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 19/25: Tesla musste das Fahrpedal nachträglich mit der Halterung vernieten, um ein Verklemmen zu vermeiden. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 20/25: Für einen Aufpreis von mehreren 10.000 US-Dollar konnten Kunden eine voll ausgestattete Foundation Series bestellen. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 21/25: Der Innenspiegel ist noch nicht digital und wirkt sehr zierlich. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 22/25: Das Cybertruck-Logo ist am Türrahmen zu sehen. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 23/25: Die Passagiere auf dem Rücksitz verfügen über ein eigenes Display in der Mitte. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 24/25: Wie üblich bei Tesla sind zahlreiche Kameras an der Karosserie angebracht, so auch an den Radhäusern. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 25/25: Kameras befinden ebenfalls in der B-Säule. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Doch beim Cybertruck gibt es ein weiteres Problem: "Durch die extreme Keilform des Cybertrucks könnte nach unserer Einschätzung allerdings der Fußgängerschutz ein Problem darstellen" , sagte Sandner. Je nach Größe des Fußgängers könne es passieren, dass sich ein Teil des Körpers über die Haube abrolle und der andere unter das Fahrzeug gezogen werde. Die Gefahr werde durch die extremen Kanten am Vorderwagen zusätzlich erhöht, sagte Sandner.
Kommt die Zulassung als Lkw?
Aus der Nähe betrachtet wirkt der Cybertruck jedoch kaum martialischer als Pick-ups wie der Ram 1500, die ebenfalls auf europäischen Straßen unterwegs sind. Durch die Verwendung von Edelstahlblechen weist die Karosserie jedoch keine Rundungen auf, sondern nur abgewinkelte Kanten, die vor allem vorne an der Fronthaube spitz zusammenlaufen. Als Fußgänger oder Radfahrer möchte man in der Tat nicht von einer dieser Kanten erwischt werden.
Nach Einschätzung des ADAC könnte Tesla den Cybertruck in Europa in der Fahrzeugklasse N auf den Markt bringen. Mit seinem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 4 Tonnen würde der Cybertruck jedoch unter die Fahrzeugklasse N2 fallen, für die die Führerscheinklasse C erforderlich ist. Vielleicht sollte Tesla-Chef Elon Musk dann doch besser die Idee wieder aufgreifen, einen Cybertruck speziell für Europa zu produzieren .
Nachtrag vom 4. Mai 2024, 20:19 Uhr
Wir haben im ersten Absatz präzisiert, dass sich bei der Präsentation nur Medienvertreter in den Cybertruck setzen dürfen.