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Tesla Cybercab: Robotaxi von Tesla startet ohne Lenkrad und Pedale

Nach langer Verzögerung ist ein kleine Flotte Cybercabs für den öffentlichen Verkehr zugelassen worden. Die konsequente Umsetzung macht Probleme.
/ Mario Petzold
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Ein Cybercab in Austin, Texas, entlässt einen Passagier. (Bild: AFP via Getty Images/Ronaldo Schemidt)
Ein Cybercab in Austin, Texas, entlässt einen Passagier. Bild: AFP via Getty Images/Ronaldo Schemidt

Tesla hat via X(öffnet im neuen Fenster) den Start des Cybercabs bekanntgegeben. 45 golden lackierte Robotaxis dürfen auf den Straßen von Austin, Texas, verkehren. Von Konkurrenten wie Waymo setzt sich der Konzern von CEO Elon Musk dadurch ab, dass die Fahrzeuge keinerlei Steuerelemente aufweisen.

Es gibt kein Lenkrad und keine Pedale. Das Cybercab kann ausschließlich autonom oder ferngesteuert betrieben werden. Das ist mit dem lediglich mit zwei Sitzen ausgestatteten Fahrzeug derzeit nur in einem begrenzten Gebiet in der texanischen Hauptstadt möglich.

Ohne die Möglichkeit eines menschlichen Eingriffs entspricht das Cybercab nicht den US-Sicherheitsvorschriften für den öffentlichen Straßenverkehr. Die Robotaxis von Tesla sind nur mit einer Sondergenehmigung unterwegs.

Zahlen weit hinter den Erwartungen

Dass das Cybercab nur eingeschränkt startet, hatte Elon Musk bereits im Juli 2026 mitgeteilt. Ursprünglich gab es die Ankündigung, dass der fahrerlose Taxidienst bereits Ende 2025 der halben Bevölkerung der USA zur Verfügung stehen würde.

Geplant war dafür die Produktion von jährlich 125.000 Fahrzeugen. Mit Flotten in allen Metropolregionen der USA hätte die Prognose sogar eintreten können. Aber abgesehen von Pilotversuchen mit autonom fahrenden Teslas blieb es bei Ankündigungen.

Stand jetzt sind 45 Cybercabs und weitere 375 selbstfahrende Autos von Tesla in Texas registriert. Das sind weniger als halb so viele Fahrzeuge, wie Waymo, der Marktführer der fahrerlosen Taxis, in Texas aufweist. Das Unternehmen, das zu Alphabet gehört, betreibt insgesamt 4.000 Taxis in 14 Städten in den USA.

Fahrberichte noch mit wenig Begeisterung

Während das Cybercab bereits in sozialen Medien durch Influencer beworben wird, hat Reuters(öffnet im neuen Fenster) weniger positive Erfahrungen mit Teslas Taxidienst zu berichten.

Demnach gab es teils lange Wartezeiten oder es stand gar kein Fahrzeug zur Verfügung. Nur dreimal gelang es einem Reporter, eine Fahrt anzutreten. Jedes Mal fuhr das Taxi nicht an den gewünschten Zielort. Tesla hätte auf die Hinweise zu dem Verhalten der Fahrzeuge reagiert.

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