Tesla-Chef: Elon Musk zieht in Twitter-Verwaltungsrat ein

Nach seinem Einstieg bei Twitter als größter Aktionär bekommt Elon Musk offenbar mehr Einfluss auf die Strategie des sozialen Netzwerkes als gedacht.

Artikel veröffentlicht am , /dpa
Neu im Twitter-Aufsichtsrat: Elon Musk
Neu im Twitter-Aufsichtsrat: Elon Musk (Bild: Reuters)

Tech-Milliardär Elon Musk zieht nach seinem überraschenden Einstieg bei Twitter auch in den Verwaltungsrat der Firma ein. Musk bekommt damit offiziell größeren Einfluss auf die Strategie von Twitter. Der Chef des Elektroauto-Herstellers glaube an die Plattform und sei zugleich ein scharfer Kritiker, schrieb Twitter-Chef Parag Agrawal am 5. April 2022. "Das ist genau, was wir brauchen", damit Twitter auf lange Sicht stärker werde.

Erst am Vortag war bekanntgeworden, dass Musk mit einer Beteiligung von 9,2 Prozent zum größten Aktionär von Twitter wurde. Zunächst sah es danach aus, als wolle er sich mit einer passiven Rolle als Investor begnügen. Musk selbst äußerte sich bisher nicht dazu, was er mit seiner Investition bezweckt.

Der Verwaltungsrat in US-Unternehmen spielt zum einen eine kontrollierende Rolle ähnlich wie die deutschen Aufsichtsräte - hat zudem aber auch stärkeren Einfluss auf die Strategie. Inwieweit sich Musk in die Arbeit des Verwaltungsrat einbringen will, ist noch nicht bekannt. Erst vor kurzem ließ Musk in einem Twitter-Beitrag darüber abstimmen, ob der Dienst sich rigoros an den Grundsatz der Redefreiheit halte.

Umfrage auf Twitter zur Redefreiheit

"Die Konsequenzen dieser Umfrage werden bedeutend sein", schrieb er dazu. 70 Prozent der Teilnehmer an der Umfrage haben angegeben, dass Twitter die Redefreiheit nicht konsequent genug umsetze.

Der Twitter-Anteil dürfte den 50-Jährigen rund drei Milliarden Dollar gekostet haben - und mit dem Kursanstieg von gut 27 Prozent am 4. April 2022 war es gleich eine lohnende Geldanlage. Musk ist dank seiner Beteiligungen an Tesla und der Weltraumfirma SpaceX der mit Abstand reichste Mensch der Welt. Der Finanzdienst Bloomberg schätzt sein Vermögen aktuell auf 288 Milliarden US-Dollar.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Energiewende
Deutsche Stromnetze im Dornröschenschlaf

IT ist der Game Changer der Energiewende - nur nicht in Deutschland.
Eine Analyse von Gerd Mischler

Energiewende: Deutsche Stromnetze im Dornröschenschlaf
Artikel
  1. Disney+, Netflix und Prime Video: Das goldene Streamingzeitalter wird zum silbernen
    Disney+, Netflix und Prime Video
    Das goldene Streamingzeitalter wird zum silbernen

    Das aktuelle Jahr hat viele Umbrüche im Streamingmarkt erlebt - und nächstes Jahr geht es weiter. Das wird negative Auswirkungen für Anbieter und Kunden haben.
    Eine Analyse von Ingo Pakalski

  2. Zu einfach: Sony patentiert dynamisch angepasste Schwierigkeitsgrade
    Zu einfach
    Sony patentiert dynamisch angepasste Schwierigkeitsgrade

    Geschwindigkeit, Spawn-Rate und mehr: Sony hat eine besonders komplexe Anpassung von Schwierigkeitsgraden patentiert.

  3. Aufkauf der Restaktien: Silver Lake will die Software AG vollends übernehmen
    Aufkauf der Restaktien
    Silver Lake will die Software AG vollends übernehmen

    Das Angebot des Investors für die restlichen Anteile liegt vor. Die Software AG trennt sich derweil von zwei Produkten.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • Last-Minute-Angebote bei Amazon • Avatar & The Crew Motorfest bis -50% • Xbox Series X 399€ • Cherry MX Board 3.0 S 49,95€ • Crucial MX500 2 TB 110,90€ • AVM FRITZ!Box 7590 AX + FRITZ!DECT 500 219€ [Werbung]
    •  /