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Tesla Bot: Tesla zeigt überarbeiteten humanoiden Roboter

Der neue Roboter watschelt weniger als die erste Version. Tesla -Chef Elon Musk glaubt an ein Massengeschäft.
/ Werner Pluta
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Die Tesla-Bots sollen in der Serienfertigung unter 20.000 US-Dollar kosten. (Bild: Tesla/Screenshot: Golem.de)
Die Tesla-Bots sollen in der Serienfertigung unter 20.000 US-Dollar kosten. Bild: Tesla/Screenshot: Golem.de

Der Optimus ist wieder da: Tesla hat eine überarbeitete Version des humanoiden Roboters vorgestellt. Sie soll über mehr Fähigkeiten verfügen.

Ein von Tesla zum Anleger-Meeting veröffentlichtes Video(öffnet im neuen Fenster) zeigt fünf der Roboter in Aktion. Die Roboter laufen deutlich sicherer als zuvor und sind auch zu feinfühligen Interaktionen fähig.

Tesla hatte den Optimus 2021 angekündigt. Im Herbst vergangenen Jahres hatte Elon Musk zum Tesla AI Day den auch Tesla-Bot genannten Roboter vorgeführt . Die Präsentation war allerdings nicht sehr überzeugend: Der Gang war wackelig, die Bewegungen steif.

Neuer Optimus bewegt sich eleganter

Dagegen bewegt sich der überarbeitete Optimus deutlich eleganter: Das Video zeigt, wie die fünf Roboter durch die Fabrik gehen, in der der Cybertruck gebaut wird. Der Gang ist deutlich flüssiger geworden.

Tesla Bot Update – Herstellervideo
Tesla Bot Update – Herstellervideo (01:05)

Das scheint auch an den Aktoren zu liegen: In dem Video wird gezeigt, wie das Bein ein Ei berührt, ohne es zu zerbrechen. Das ist offensichtlich ein Ergebnis des Trainings durch Menschen: Diese lernen laut dem Video die Roboter mit Hilfe von Datenhandschuhen, Sensoren und Kameras an.

Im Vergleich zu den Robotern des US-Unternehmens Boston Dynamics sind die Tesla-Bots jedoch noch immer ungelenk. Dessen humanoider Roboter Atlas kann unter anderem eine Salto rückwärts schlagen oder Moves aus der Fortbewegungsart Parkour vollführen.

Tesla-Chef Musk stellt sich vor, dass der Optimus künftig in der Produktion eingesetzt werden kann. Der Humanoide soll in der Herstellung weniger als 20.000 US-Dollar kosten. Der Bedarf soll nach seinen Worten bei 10 bis 20 Milliarden Stück liegen.


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