Abo
  • Services:

Tesla: Autonom fahren und Versicherung sparen

Tesla bietet bei seinen Autos automatisierte Fahrfunktionen an, was eine Versicherung als ungefährlicher einordnet als menschliche Fahrer. Deshalb bekommen Autopilot-Nutzer Rabatt. Doch es gibt auch gegenteilige Pläne.

Artikel veröffentlicht am ,
Model S
Model S (Bild: Tesla)

In Großbritannien bietet die größte Versicherung des Vereinigten Königreichs einen Rabatt an, wenn ein Tesla-Fahrer mit dem Autopilot fährt. Der Rabatt von Direct Line liegt zwar nur bei fünf Prozent, ist für den Versicherungsmarkt dennoch interessant: Den Zahlen der US-Verkehrssicherheitsbehörde National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) zufolge sollen die vom Computer teilweise gelenkten Fahrzeuge 40 Prozent weniger Unfälle verursachen. Dies gilt seit der Einführung von Teslas Lenkassistenten. Autosteer ist Teil von Teslas Autopiloten.

Stellenmarkt
  1. yourfirm GmbH, München
  2. BVG Berliner Verkehrsbetriebe, Berlin

In den USA gibt es einen solchen Rabatt schon seit März 2017. Die Versicherung Root hat dort einen eigenen Tarif für Fahrer von Autos geschaffen, die mit Systemen für automatisiertes Fahren ausgestattet sind. Das Angebot gilt zunächst nur für Teslas Elektroautos mit der Autopilot-Software, die im US-Bundesstaat Ohio zugelassen sind. Künftig soll die Versicherung aber auch in anderen Staaten sowie für andere Autos mit vergleichbaren Systemen erhältlich sein.

Einen gegensätzlichen Weg beschreitet der US-Autoversicherer AAA: Er will die Versicherungsprämien für Tesla-Fahrzeuge wegen häufiger Schäden um rund 30 Prozent anheben. Tesla bestreitet die Datenanalyse des Highway Loss Data Institute, der zufolge die Fahrzeuge Model X und Model S häufiger als Vergleichsmodelle repariert werden müssten, und die Unfallschadensbeseitigung teurer als bei Modellen der Vergleichsgruppe sei. "Teslas sind an vielen Unfällen beteiligt, und es ist teuer, sie nachher zu reparieren", sagte Russ Rader, Sprecher des Insurance Institute für Highway Safety, zu dem das Highway Loss Data Institute gehört.

Das Model S kann je nach Ausstattung und Einstellung eine Geschwindigkeit von 100 km/h in 2,7 Sekunden erreichen. Die hohe Beschleunigung könnte viele Fahrer in Alltagssituationen überfordern und dazu führen, dass relativ viele Unfälle passieren. So spurtstark sind die Vergleichsfahrzeuge nicht. Zudem verwendet Tesla für die Karosserie und andere Teile Aluminium, was aufwendigere Reparaturen als bei Stahlkarosserien bedeuten kann.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 119,90€
  2. bei Alternate bestellen
  3. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

pointX 08. Dez 2017

Herstellerangabe? Der Autopilot ist nicht für die Stadt freigegeben, und sofern man...

Arsenal 07. Dez 2017

-1 für Vollzitat.


Folgen Sie uns
       


FritzOS 7 - Test

FritzOS 7 steckt voller sinnvoller Neuerungen: Im Test gefallen uns der einfach einzurichtende WLAN-Gastzugang und die praktische Mesh-Übersicht. Nachholbedarf gibt es aber noch bei der NAS-Funktion.

FritzOS 7 - Test Video aufrufen
Pixel 3 XL im Test: Algorithmen können nicht alles
Pixel 3 XL im Test
Algorithmen können nicht alles

Google setzt beim Pixel 3 XL alles auf die Kamera, die dank neuer Algorithmen nicht nur automatisch blinzlerfreie Bilder ermitteln, sondern auch einen besonders scharfen Digitalzoom haben soll. Im Test haben wir allerdings festgestellt, dass auch die beste Software keine Dual- oder Dreifachkamera ersetzen kann.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Dragonfly Google schweigt zu China-Plänen
  2. Nach Milliardenstrafe Google will Android-Verträge offenbar anpassen
  3. Google Android Studio 3.2 unterstützt Android 9 und App Bundles

Life is Strange 2 im Test: Interaktiver Road-Movie-Mystery-Thriller
Life is Strange 2 im Test
Interaktiver Road-Movie-Mystery-Thriller

Keine heile Teenagerwelt mit Partys und Liebeskummer: Allein in den USA der Trump-Ära müssen zwei Brüder mit mexikanischen Wurzeln in Life is Strange 2 nach einem mysteriösen Unfall überleben. Das Adventure ist bewegend und spannend - trotz eines grundsätzlichen Problems.
Von Peter Steinlechner

  1. Adventure Leisure Suit Larry landet im 21. Jahrhundert

HP Elitebook 840 und Toshiba Tecra X40: Es kann nur eines geben
HP Elitebook 840 und Toshiba Tecra X40
Es kann nur eines geben

Nicht nur Lenovo baut gute Business-Notebooks, auch HP und Toshiba haben Produkte, die vergleichbar sind. Wir stellen je ein Modell der beiden Hersteller mit ähnlicher Hardware gegenüber: das eine leichter, das andere mit überlegenem Akku - ein knapper Gewinner nach Punkten.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Portégé X20W-D-145 Toshiba stellt alte Hardware im flexiblen Chassis vor
  2. Tecra X40-E-10W Toshibas 14-Zoll-Thinkpad-Pendant kommt mit LTE
  3. Dell, HP, Lenovo AMDs Ryzen Pro Mobile landet in allen Business-Notebooks

    •  /