Terry Gou: Foxconn-Chef tritt ab und erwägt Präsidentschaft Taiwans

Der reichste Mann Taiwans will nicht mehr Foxconn, sondern Taiwans Regierung anführen. Sein Abschied aus dem Tagesgeschäft steht kurz bevor.

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Foxconn-Chef Terry Gou
Foxconn-Chef Terry Gou (Bild: Scott Olson/Getty Images)

Terry Gou (69), der Chef des weltgrößten Auftragsherstellers Foxconn (Hon Hai Precision Industry), will die Führung des Unternehmens abgeben. Wie die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf Gou berichtet, erwägt der Milliardär eine Kandidatur für die Präsidentschaftswahl 2020 in Taiwan. "Die nächsten Jahre werden entscheidend für Taiwan", sagte Gou.

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Eine Quelle mit direktem Wissen über die Situation gab laut Reuters an, Gou werde wahrscheinlich frühestens am Dienstag seine Entscheidung über die Präsidentschaftskandidatur bekannt geben.

Gou, reichster Mann Taiwans mit - laut Forbes - einem Vermögen von 7,6 Milliarden US-Dollar, erklärte Reuters am Montag, er plane, in den kommenden Monaten zurückzutreten, "um jungen Talenten den Weg zu ebnen". Das Unternehmen erklärte später, Gou werde Chairman von Foxconn bleiben, obwohl er sich aus dem Tagesgeschäft zurückziehen wolle. "Ich arbeite in die Richtung, in die zweite Linie zurückzutreten oder in den Ruhestand zu gehen", sagte Gou.

Gou gilt als Unterstützer der Kuomintang (KMT), er sei aber noch nicht sicher, für welche Partei er antreten werde, erklärte er.

Gou will Frieden mit China erhalten und US-Investments fördern

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In die Taiwanstraße, auch Formosastraße genannt, die China von Taiwan trennt, haben die USA Kriegsschiffe entsandt. Chinesische Bomber und Kriegsschiffe führten am Montag Übungen um die ganze Insel durch. Die chinesische Regierung nennt Taiwan "das wichtigste und heikelste Thema in den Beziehungen zwischen China und den USA".

Gou ist China-freundlich, dort befindet sich der Großteil der Foxconn-Fabriken mit billigen Arbeitskräften. "Wir brauchen Frieden. Wir müssen nicht zu viele Waffen kaufen. Frieden ist die größte Waffe", sagte Gou und fügte hinzu, Taiwan brauche nur eine angemessene Selbstverteidigung. "Wenn wir das Geld statt für Waffen für die wirtschaftliche Entwicklung, für künstliche Intelligenz und für Investitionen in den Vereinigten Staaten ausgeben, bedeutet dies die größte Sicherheit für den Frieden."

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