Abo
  • IT-Karriere:

Terrafugia: Dieses Auto hebt ab

Terrafugia Transition ist Auto und Flugzeug in einem. Auf einer Flugshow im US-Bundesstaat Wisconsin ist das Gefährt öffentlich geflogfahren.

Artikel veröffentlicht am ,
Terrafugia Transition in der Luft (2012): acht Jahre lang Prototypen präsentiert
Terrafugia Transition in der Luft (2012): acht Jahre lang Prototypen präsentiert (Bild: Terrafugia)

Das US-Unternehmen Terrafugia hat sein Flugauto Transition erstmals auf einer Flugshow vorgestellt: Es ist auf der Luftfahrtmesse Airventure in Oshkosh im US-Bundesstaat Wisconsin gestartet.

Stellenmarkt
  1. operational services GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main, Wolfsburg, Braunschweig, Berlin
  2. VALEO GmbH, Erlangen

In den vergangenen acht Jahren habe Terrafugia immer wieder Prototypen des Flugautos auf der Airventure präsentiert, berichtet die Tageszeitung Milwaukee Journal Sentinel. Dieses Jahr sei es zum ersten Mal gefahren - und geflogen.

Auto und Flugzeug

Transition ist Auto und Flugzeug in einem: Auf der Straße ist es ein etwas ungewöhnlich aussehender Kleinwagen. Die Fahrgastzelle sieht eher aus wie das Cockpit eines Sportflugzeugs. Zudem sind die Vorderräder außen angebracht und verschwinden nicht in der Karosserie, während sich die Hinterräder in dem Doppelrumpf befinden.

Seine Flügel werden für den Betrieb auf der Straße seitlich abgeklappt. Der Doppelrumpf mit den beiden Heckleitwerken hingegen bleibt unverändert. Im Straßenmodus ist Transition etwa 6 Meter lang, 2,3 Meter breit sowie 2 Meter hoch und soll laut Hersteller in eine herkömmliche Garage passen.

Startklar in weniger als einer halben Minute

Der Umbau vom Auto in ein Flugzeug dauere nur etwa eine halbe Minute, erklärt der Hersteller. Es müssten lediglich die Flügel ausgeklappt werden. Die Spannweite betrage dann 8 Meter und schon sei das Gefährt, das einem James-Bond-Film entsprungen zu sein scheint, startklar. Im Flugmodus wird Transition von einem Propeller an der Rückseite der Personenkabine angetrieben.

2015 oder 2016 wolle das Unternehmen aus Woburn im US-Bundesstaat Massachusetts die Serienproduktion aufnehmen, sagte Richard Gersh, Leiter der Unternehmensentwicklung bei Terrafugia, dem Milwaukee Journal Sentinel. Der Produktionsstart war eigentlich für Ende 2012 geplant gewesen. Knapp 280.000 US-Dollar soll das Flugauto kosten. Über 100 Bestellungen seien schon eingegangen, sagt Gersh - inklusive einer Anzahlung von je 10.000 US-Dollar.

Hybridflugauto TF-X

Terrafugia präsentiert in Oshkosh auch das Konzept für das nächste Produkt: TF-X ist ein Flugauto mit Hybridantrieb, in dem vier Passagiere Platz finden - Transition ist ein Zweisitzer.

Auf der Straße wird TF-X von einem Elektromotor angetrieben. Auch die Starts und Landungen erfolgen elektrisch: Außen an den ebenfalls klappbaren Flügeln sitzen Propeller, die schwenkbar sind. Das ermöglicht es, senkrecht zu starten und zu landen. In der Luft wird dann eine Verbrennungsmaschine den Antrieb übernehmen.

TF- X solle in der ersten Hälfte des kommenden Jahrzehnts einsatzbereit sein, erklärt Terrafugia. Das Unternehmen ist eine Ausgründung des Massachusetts Institute of Technology. Der Name bedeutet so viel wie Flucht von der Erde.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 2,99€
  2. (-55%) 8,99€
  3. 4,34€
  4. 4,99€

der_wahre_hannes 03. Aug 2013

"Wo wir hingehen brauchen wir keine Straßen!" :)

der_wahre_hannes 03. Aug 2013

Vom TÜV mal ganz abgesehen braucht man mit Sicherheit einen Flugschein, um mit dem Ding...

der_wahre_hannes 03. Aug 2013

Um gänzlich Offtopic zu werden: Phantomias ist schon klasse, reicht aber an Darkwing Duck...

TC 02. Aug 2013

es fliegt ja nur in der Sim ^^


Folgen Sie uns
       


AMD stellt Navi-Grafikkarten vor

Die neuen GPUs sollen deutlich effizienter und leistungsstärker sein und ab Juli 2019 verfügbar sein.

AMD stellt Navi-Grafikkarten vor Video aufrufen
Indiegames-Rundschau: Von Bananen und Astronauten
Indiegames-Rundschau
Von Bananen und Astronauten

In Outer Wilds erlebt ein Astronaut in Murmeltier-Manier das immer gleiche Abenteuer, in My Friend Pedro tötet ein maskierter Auftragskiller im Auftrag einer Banane, dazu gibt es Horror von Lovecraft: Golem.de stellt die Indiegames-Highlights des Sommers vor.
Von Rainer Sigl

  1. Indiegames-Rundschau Verloren im Sonnensystem und im Mittelalter
  2. Indiegames-Rundschau Drogen, Schwerter, Roboter-Ritter
  3. Indiegames-Rundschau Zwischen Fließband und Wanderlust

In eigener Sache: Zeig's uns!
In eigener Sache
Zeig's uns!

Golem kommt zu dir: Golem.de möchte noch mehr darüber wissen, was IT-Profis in ihrem Berufsalltag umtreibt. Dafür begleitet jeder unserer Redakteure eine Woche lang ein IT-Team eines Unternehmens. Welches? Dafür bitten wir um Vorschläge.

  1. In eigener Sache Golem.de bietet Seminar zu TLS an
  2. In eigener Sache ITler und Board kommen zusammen
  3. In eigener Sache Herbsttermin für den Kubernetes-Workshop steht

Erneuerbare Energien: Die Energiewende braucht Wasserstoff
Erneuerbare Energien
Die Energiewende braucht Wasserstoff

Kein anderes Element ist so universell und dabei simpel aufgebaut wie Wasserstoff und das energiereiche Gas lässt sich aus fast jedem Energieträger gewinnen. Genauso vielseitig gestaltet sich seine Nutzung.
Ein Bericht von Jan Oliver Löfken

  1. Strom-Boje Mittelrhein Schwimmende Kraftwerke liefern Strom aus dem Rhein
  2. Speicherung von Überschussstrom Wasserstoff soll bei Engpässen helfen
  3. Energiewende DLR-Forscher bauen Kohlekraftwerke zu Stromspeichern um

    •  /