Terraform: Infrastruktur über Code verwalten
Eine Anwendung in Cloud-Diensten wie Amazons AWS, samt richtigem Image, Datenbank und Routing, aufzusetzen, kann mitunter sehr langwierig sein. Mit Hilfe der Konfigurationen von Terraform(öffnet im neuen Fenster) soll sich derartige Infrastruktur einfach als Code beschreiben und anschließend starten lassen.
Dafür verwendet das von den Vagrant-Machern Hashicorp erstellte Tool einfache deklarative Dateien(öffnet im neuen Fenster) , die alle notwendigen Daten zur Verwaltung von physischen oder virtuellen Maschinen, Netzwerkswitches oder auch Containern enthalten. Über die APIs sogenannter Provider können einfach die Dienste von AWS, Cloudflare oder auch Heroku eingebunden werden. So lassen sich die Konfigurationen eigener Rechenzentren oder über verschiedene Online-Dienste verteilte Infrastruktur einfach versionieren und als Blaupause für weitere Einsatzzwecke wiederverwenden.
Die eigentliche Steuerung und Verwaltung geschieht dabei über ein Werkzeug, das in Go geschrieben ist. Darüber lässt sich verfolgen, wie die Konfigurationsdateien angewendet werden sollen, und es lassen sich so eventuelle Fehler auffinden. Über das Werkzeug kann die Infrastruktur gestartet, verändert oder auch im übertragenen Sinn "komplett zerstört" werden.
Ebenso lassen sich Abhängigkeiten verwalten und die Einstellungen über Variablen an spezifische Zwecke anpassen. Für das Auffinden der Abhängigkeiten untereinander verwendet Terraform einen Graphen, in dem die Ressourcen repräsentiert werden. Das erlaubt Anwendern tiefere Einblicke in ihre Infrastruktur sowie einen effizienten Austausch einzelner Bestandteile.
Der Code für Terraform steht zum Download(öffnet im neuen Fenster) über Github unter der MPL 2.0 bereit. Binärdateien(öffnet im neuen Fenster) für Mac OS X, Windows und Linux werden aber ebenfalls angeboten.
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