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Terminator: Dark Fate: Die einzig wahre Fortsetzung eines Klassikers?

Terminator: Dark Fate ist das direkte Sequel zu James Camerons Terminator 2. Es ist der sechste Film der Reihe, geriert sich aber als dritter Teil. Alle Filme, die nach 1991 kamen, werden geflissentlich ignoriert.

Eine Rezension von Peter Osteried veröffentlicht am
Terminator: Dark Fate ist ein Sequel zu Terminator 2.
Terminator: Dark Fate ist ein Sequel zu Terminator 2. (Bild: Paramount Pictures)

Spoiler-Warnung: Achtung! Wir erzählen aus der Handlung von Terminator: Dark Fate so viel, wie für die Rezension nötig ist. Wer absolut nichts über den Film erfahren möchte, bevor er ihn im Kino sieht, sollte hier nicht weiterlesen!

Inhalt:
  1. Terminator: Dark Fate: Die einzig wahre Fortsetzung eines Klassikers?
  2. Eine neue, düstere Zukunft

Je umfangreicher und langlebiger ein Franchise wird, desto häufiger wird der Punkt erreicht, an dem ein Filmemacher mit Vision vieles von dem zuvor Geschehenen für obsolet erklärt. Weil man sich in eine Ecke manövriert hat, aus der man nicht mehr rauskommt, oder weil der Wunsch besteht, direkt an einen Klassiker der eigenen Kindheit und Jugend anzuschließen. Unlängst ist das mit Halloween (2018) geschehen, der ein direktes Sequel zum Originalfilm aus dem Jahr 1978 ist.

Terminator: Dark Fate geht denselben Weg - und das mit einiger Legitimation. Denn James Cameron kehrt zum ersten Mal seit dem Jahr 1991 zum Franchise zurück. Der Regisseur äußerte sich zu den Sequels seiner Filme über die Jahre zwar immer wieder freundlich, erklärte jüngst aber, dass er dies in erster Linie aus Freundschaft zu Hauptdarsteller Arnold Schwarzenegger heraus getan habe. Keine dieser Produktionen sei dem nahegekommen, was er selbst in einem neuen Film hätte machen wollen.

Dies ändert sich nun, auch wenn Cameron nicht Regie führte; dafür wurde Tim Miller geholt, der mit Deadpool zeigte, dass er ein Gespür für große Action hat. Cameron entwickelte die Geschichte aber mit und produzierte den Film. Was das Publikum im sechsten Film der Reihe zu sehen bekommt, ist daher der dritte Teil, wie er Cameron vorgeschwebt wäre.

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Sein Film setzt von Anfang an auf Rasanz, Bewegung, ein FX-Spektakel und gut choreografierte Action und lässt dabei nicht nur Schwarzenegger, sondern vor allem auch die aus der Serie Halt and Catch Fire bekannte Mackenzie Davis extrem gut aussehen.

Der Tag der Abrechnung kam nicht

In der Filmreihe geht es um den Kampf der Überreste der Menschheit gegen die von der Firma Skynet geschaffene künstliche Intelligenz und ihre Maschinenwesen, die Terminatoren, die einen Atomkrieg gegen die Menschen geführt haben. Mit Zeitreisen versuchen die Maschinen zu verhindern, dass der Anführer des Widerstands, John Connor, seine historische Position einnimmt, wobei seine Mutter Sarah Connor eine zentrale Rolle spielt.

Am Ende von Terminator 2 ist die Zukunft wieder ein unbeschriebenes Blatt. Sarah, John und der Terminator haben es geschafft, die Erschaffung von Skynet zu verhindern. Der Tag der Abrechnung, an dem mehr als drei Milliarden Menschen starben, hat nicht stattgefunden. Das Leben geht weiter, zumindest für Sarah. Denn im Jahr 1998 taucht im neuen Film nun ein weiterer Terminator auf, der von Skynet lange zuvor in die Vergangenheit geschickt wurde. Das Terminator-Modell T-800 führt den Befehl einer Zukunft aus, die es nicht mehr gibt. Danach verschwindet er.

Der Film springt dann 22 Jahre in die Zukunft - ins Jahr 2020. Er zeigt die Ankunft eines neuen Terminators (Gabriel Luna) und der Soldatin Grace (Mackenzie Davis), die technisch modifiziert wurde, um es mit der Killermaschine aufnehmen zu können. Beide landen in Mexiko, beide suchen nach der jungen Frau Dani (Natalia Reyes). Der eine will sie töten, die andere um jeden Preis beschützen. So weit ist das die altbekannte Geschichte, die etwas Würze bekommt, als Sarah Connor (Linda Hamilton) unerwartet auftaucht und Grace und Dani rettet. Sie jagt seit mehr als 20 Jahren Terminatoren. Das ist ihr einziger Lebensinhalt. Für John.

Wie sie davon erfahren hat, gerade in diesem Moment an diesem Ort sein zu müssen? Das ist eine der interessantesten Szenen des Films, weil sie Vergangenheit und Gegenwart, alte Terminator-Filme und den neuen miteinander verbindet. Das ist die Essenz dieses Films. Er ist Abschluss und Neuanfang zugleich.

Grace, Dani und Sarah benötigen die Hilfe eines Terminators der T-800-Modell-Reihe, eines Relikts, das es so nie wieder geben wird. Weil die Zukunft, die ihn erschaffen hat, ausgelöscht wurde.

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Eine neue, düstere Zukunft 
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shinduke 29. Okt 2019

Ganz ehrlich...Ein Terminator, der tatsächlich an Terminator 2 anknüpft und nicht...

MickeyKay 29. Okt 2019

Richtig. Genau deshalb haben Verstärker ja diese Information. Wieso sträubst du dich...

MickeyKay 28. Okt 2019

...also als zeitlose Klassiker, die die Filmgeschichte verändert haben und die man immer...

schueppi 28. Okt 2019

So ein Lastwagen voller iRobots darf dann aber auch nicht fehlen!


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