Abo
  • Services:
Anzeige
300-GHz-Terapan-Empfänger zur elektronischen Strahlschwenkung mit Phased Array Antenne
300-GHz-Terapan-Empfänger zur elektronischen Strahlschwenkung mit Phased Array Antenne (Bild: TU Braunschweig/Sebastian Rey)

Terabytes drahtlos: THz-Antennen lassen sich erstmals elektronisch steuern

300-GHz-Terapan-Empfänger zur elektronischen Strahlschwenkung mit Phased Array Antenne
300-GHz-Terapan-Empfänger zur elektronischen Strahlschwenkung mit Phased Array Antenne (Bild: TU Braunschweig/Sebastian Rey)

Ein Fortschritt bei der Antennentechnik ermöglicht Anwendungen wie drahtlose TBit/s-Vernetzungen im Rechenzentren oder die Verbindung von Basisstationen im Backhaul des Mobilfunks.

Erstmals ist es gelungen, eine elektronische Strahlschwenkung bei Frequenzen von 300 GHz zu realisieren. Das gaben Forscher der Technischen Universität Braunschweig, der Universität Stuttgart und des Fraunhofer Institut für Angewandte Festkörperphysik IAF am 11. Oktober 2016 bekannt. Im Bereich der Terahertz-Frequenzen von 300 Gigahertz (GHz) bis 3 Terahertz (THz) können innerhalb weniger Sekunden Terabytes drahtlos übertragen werden. Bis zur industriellen Nutzung seien zwar noch hohe technische Hürden zu überwinden. Eine davon sei jetzt aber bewältigt worden.

Anzeige

Zuvor mussten die Antennen noch mechanisch gesteuert werden. Damit werden Anwendungen wie drahtlose Vernetzung innerhalb von Rechenzentren, Smart Office oder die Verbindung von Basisstationen im Backhaul der Mobilkommunikation besser möglich.

Praktische Einsetzbarkeit des Konzepts

Thomas Kürner, Koordinator des Terapan-Projektes, sagte: "Mit der Einführung der elektronischen Strahlschwenkung sind wir mit dem Demonstrator im Vergleich zu seiner ersten Version der praktischen Einsetzbarkeit des Konzepts einen entscheidenden Schritt näher gekommen."

Das Terapan -Projekt wird vom Bundesforschungsministerium in der Initiative VIP (Validierung des technologischen und gesellschaftlichen Innovationspotenzials wissenschaftlicher Forschung) von August 2013 bis Oktober 2016 gefördert. Die Projektpartner arbeiten dafür beim Entwurf und Fertigung von monolithisch integrierten Sender- und Empfänger-Chips sowie der Planung von drahtlosen Funksystemen bei Terahertz-Frequenzen zusammen.

Kürner sagte Golem.de auf Anfrage: "Richtfunk ist eine mögliche Anwendung. Da die Ausbreitungsdämpfung bei 300 GHz sehr hoch ist, muss dies durch sehr direktive Antennen mit hohem Gewinn ausgeglichen werden, die dann relativ genau aufeinander ausgerichtet werden müssen. Genau hierfür wird dann eine elektronische Strahlschwenkung benötigt." Bei Richtfunkanwendungen könne die Ausrichtung prinzipiell auch mechanisch erfolgen, eine elektronische Feinjustierung reduziere jedoch den Aufwand.


eye home zur Startseite
RipClaw 12. Okt 2016

Ich kann mir nicht vorstellen das ein Glasfaserkabel das immer wieder an- und abgesteckt...

RipClaw 12. Okt 2016

Na ja, die Auflösung von so einem 360° Video würde nach den Angaben die von Herstellern...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. SimCorp Central Europe, Bad Homburg (bei Frankfurt)
  2. Robert Bosch GmbH, Leonberg
  3. EidosMedia GmbH, Frankfurt am Main
  4. Senatskanzlei Hamburg, Hamburg


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-80%) 4,99€
  2. 1,29€

Folgen Sie uns
       


  1. Alcatel 1X

    Android-Go-Smartphone mit 2:1-Display kommt für 100 Euro

  2. Apple

    Ladestation Airpower soll im März 2018 auf den Markt kommen

  3. Radeon Software Adrenalin 18.2.3

    AMD-Treiber macht Sea of Thieves schneller

  4. Lifebook U938

    Das fast perfekte Business-Ultrabook bekommt vier Kerne

  5. Wochenrückblick

    Früher war nicht alles besser

  6. Raumfahrt

    Falsch abgebogen wegen Eingabefehler

  7. Cloud

    AWS bringt den Appstore für Serverless-Software

  8. Free-to-Play-Strategie

    Total War Arena beginnt den Betabetrieb

  9. Funkchip

    US-Grenzbeamte können Pass-Signaturen nicht prüfen

  10. Telekom-Chef

    "Sorry! Da ist mir der Gaul durchgegangen"



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Homepod im Test: Smarter Lautsprecher für den Apple-affinen Popfan
Homepod im Test
Smarter Lautsprecher für den Apple-affinen Popfan
  1. Rückstände Homepod macht weiße Ringe auf Holzmöbeln
  2. Smarter Lautsprecher Homepod schwer reparierbar
  3. Smarter Lautsprecher Homepod-Reparaturen kosten fast so viel wie ein neues Gerät

Indiegames-Rundschau: Tiefseemonster, Cyberpunks und ein Kelte
Indiegames-Rundschau
Tiefseemonster, Cyberpunks und ein Kelte
  1. Indiegames-Rundschau Krawall mit Knetmännchen und ein Mann im Fass
  2. Games 2017 Die besten Indiespiele des Jahres

HP Omen X VR im Test: VR auf dem Rücken kann nur teils entzücken
HP Omen X VR im Test
VR auf dem Rücken kann nur teils entzücken
  1. 3D Rudder Blackhawk Mehr Frags mit Fußschlaufen
  2. Kreativ-Apps für VR-Headsets Austoben im VR-Atelier
  3. Apps und Games für VR-Headsets Der virtuelle Blade Runner und Sport mit Sparc

  1. Re: Vergleich zu Nvidia

    Niaxa | 19:11

  2. Re: Schneller?

    Niaxa | 19:10

  3. Re: Habe noch nie verstanden...

    Niaxa | 19:07

  4. Re: Anschlüsse!

    gaelic | 19:03

  5. Re: Das sagt eine Schlange auch

    teenriot* | 19:01


  1. 19:00

  2. 11:53

  3. 11:26

  4. 11:14

  5. 09:02

  6. 17:17

  7. 16:50

  8. 16:05


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel