• IT-Karriere:
  • Services:

Tensorflow: Google bringt Machine-Learning auf Quantenrechner

Die Forschung an Machine-Learning sowie an Quantencomputern will Google mit Tensorflow Quantum zusammenbringen. Dabei hilft auch Volkswagen.

Artikel veröffentlicht am , Kristian Kißling/Linux Magazin/
Tensorflow soll fit werden für Quatencomputer.
Tensorflow soll fit werden für Quatencomputer. (Bild: Tensorflow)

Google hat die Machine-Learning-Plattform Tensorflow Quantum (TFQ) als Open Source veröffentlicht, wie das Unternehmen in seinem AI-Blog mitteilt. Entwickelt wird die TFQ-Bibliothek unter anderem zusammen mit dem deutschen Autohersteller Volkswagen. Daran beteiligt sind außerdem noch die Universität von Waterloo und das von Google gegründete Unternehmen X.

Stellenmarkt
  1. DATAGROUP Köln GmbH, Düsseldorf
  2. ARI-Armaturen Albert Richter GmbH & Co. KG, Schloß Holte-Stukenbrock

Die Bibliothek ermöglicht ein schnelles Prototyping von Machine-Learning-Modellen für Quantenrechner. Diese müssen in der Lage sein, Daten quantenmechanischen Ursprungs zu verarbeiten (Quantum Data), die sich auf Quantenrechnern erzeugen und simulieren lassen. Die von den derzeitigen NISQ-Prozessoren mit 50 bis 100 Qubit erzeugten Daten sind allerdings mit Rauschen behaftet und typischerweise verschränkt.

Signale aus dem Rauschen ziehen

Sie mit Quanten-Machine-Learning-Algorithmen zu behandeln, erhöht laut dem Blogpost die Menge an klassischen Informationen, die sich aus diesen Quanten-Daten ziehen lassen. Die TFQ hilft dabei, Modelle zu entwickeln, um die verschränkten Daten aufzubrechen und zuzuordnen. Dabei unterstützt das Quanten-Machine-Learning die Forscher vor allem dabei, die mit Rauschen behafteten Daten zu klassifizieren. Am Ende hilft das dabei, existierende Quanten-Algorithmen zu optimieren und neue zu finden.

Neben dem Umgang mit Quantendaten soll die TFQ-Bibliothek auch bei hybriden Quanten-klassischen Modellen helfen. Hier geht es um Brücken-Algorithmen, die klassisches mit Quanten-Computing verbinden. Weil die aktuellen Quanten-Prozessoren wie der erwähnte NISQ noch vergleichsweise wenige Qubits liefern und viel Rauschen erzeugen, können sich die Quanten-Modelle nicht allein darauf verlassen. Sie müssen zugleich klassische Prozessoren einbeziehen. Weil Tensorflow solche vielfältigen Compute-Umgebungen, die CPUs, GPUs und TPUs verwenden, bereits unterstützt, bietet sich die Plattform auch für hybride Quanten-klassische Algorithmen an.

Unter der Haube verbindet die TFQ-Bibliothek CIRQ, Googles Open-Source-Framework für NISQ-Algorithmen, mit Tensorflow. TFQ bringt grundlegende Strukturen wie Qubits, Gates, Schaltkreise und Mess-Operatoren mit, die für Quantenberechnungen nötig sind. Die benutzerspezifischen Berechnungen lassen sich dann in Simulationen oder auch echter Hardware ausführen. Ein Whitepaper zu TFQ zeigt im Detail und anhand von Quanten-Anwendungen, wie Google die neue Bibliothek einsetzt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 41,99€
  2. 15,49€
  3. (u. a. GTA 5 für 16,99€, Dark Souls 3 - Deluxe Edition für 19,12€, Bioshock: Infinite für 7...
  4. 8,50€

Folgen Sie uns
       


Panasonic LUMIX DC-S5 im Hands on

Klein in der Hand, voll im Format - wir haben uns die neue Kamera von Panasonic angesehen.

Panasonic LUMIX DC-S5 im Hands on Video aufrufen
Radeon RX 6800 (XT) im Test: Die Rückkehr der Radeon-Ritter
Radeon RX 6800 (XT) im Test
Die Rückkehr der Radeon-Ritter

Lange hatte AMD bei Highend-Grafikkarten nichts zu melden, mit den Radeon RX 6800 (XT) kehrt die Gaming-Konkurrenz zurück.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Radeon RX 6800 (XT) Das Unboxing als Gelegenheit
  2. Radeon RX 6000 AMD sieht sich in Benchmarks vor Nvidia
  3. Big Navi (RDNA2) Radeon RX 6900 XT holt Geforce RTX 3090 ein

Futuristische Schwebebahn im Testbetrieb: Verkehrsmittel der Zukunft für die dritte Dimension
Futuristische Schwebebahn im Testbetrieb
Verkehrsmittel der Zukunft für die dritte Dimension

Eine Schwebebahn für die Stadt, die jeden Passagier zum Wunschziel bringt - bequem, grün, ohne Stau und vielleicht sogar kostenlos. Ist das realistisch?
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. ÖPNV Infraserv Höchst baut Wasserstofftankstelle für Züge

In eigener Sache: Golem-PCs mit Ryzen 5000 und Radeon RX 6800
In eigener Sache
Golem-PCs mit Ryzen 5000 und Radeon RX 6800

Mehr Leistung zum gleichen Preis: Der Golem Highend wurde mit dem Ryzen 5 5600X ausgestattet, die Geforce RTX 3070 kann optional durch eine günstigere und schnellere Radeon RX 6800 ersetzt werden.

  1. Video-Coaching für IT-Profis Shifoo geht in die offene Beta
  2. In eigener Sache Golem-PCs mit RTX 3070 günstiger und schneller
  3. In eigener Sache Die konfigurierbaren Golem-PCs sind da

    •  /