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Tensorflow: Das US-Militär nutzt KI-Systeme von Google

Aus der Luft Feinde und Stellungen erkennen und automatisch auswerten: Das US-Militär steckt viel Geld in die Nutzung von KI für militärische Zwecke. Google stellt einem Bericht zufolge einen Teil der dafür notwendigen Technik. Unter Mitarbeitern soll es heftige Diskussionen darüber geben.

Artikel veröffentlicht am ,
Eine MQ-9-Reaper-Drohne des US-Grenzschutzes. Ähnliche Modelle fliegen auch im Kampfeinsatz.
Eine MQ-9-Reaper-Drohne des US-Grenzschutzes. Ähnliche Modelle fliegen auch im Kampfeinsatz. (Bild: Wikipedia/Gerald L Nino)

Google arbeitet mit dem US-Verteidigungsministerium zusammen, um künstliche Intelligenz für Drohnen umzusetzen. Das berichtet das Onlinemagazin Gizmodo unter Berufung auf einen ihm vorliegenden E-Mail-Austausch zwischen dem Unternehmen und dem Pentagon. Die Implementation der Algorithmen ist Teil einer Initiative , die Project Maven genannt wird. Googles Teilhabe habe demnach auch intern eine starke Diskussion ausgelöst. Mitarbeiter seien enttäuscht und wütend.

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In einer Gesprächsrunde im Herbst 2017 sagte Googles Vorstandsvorsitzender Eric Schmidt dazu: "Es gibt ein generelles Misstrauen in der Tech-Community gegenüber dem Militärindustrieapparat, wenn dieser in irgendeiner Weise ihr Zeug nutzt, um Leute unberechtigt zu töten." Google stellt sein KI-Framework Tensorflow dem US-Verteidungsministerium zur Verfügung.

Erkennen von Fahrzeugen und Personen aus der Luft

Darüber sollen Machine-Learning-Modelle trainiert werden, die per Bilderkennung die Aufnahmen von Spionagedrohnen analysieren und auswerten sollen. Per Objekterkennung können so automatisiert Stützpunkte, Stellungen, Fahrzeuge oder Feindbewegungen herausgefiltert werden. Google betont, dass sein KI-System nicht für den direkten Kampf verwendet wird. Außerdem habe das Unternehmen bereits länger mit US-Behörden zusammengearbeitet.

Project Maven ist eine Initiative, die maschinelles Lernen, Deep Learning und andere KI-Applikationen für militärische Zwecke umsetzen soll. Das Wall Street Journal berichtet davon, dass die USA 7,4 Milliarden US-Dollar im Jahr 2017 dafür ausgegeben haben. Zum Vergleich: Das Budget der Deutschen Bundeswehr beträgt umgerechnet 42 Milliarden US-Dollar jährlich. Eines der ersten Ziele des Projekts war es, Videomaterial automatisch auswerten zu können - ein Teil davon anscheinend durch Googles Tensorflow.

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CallyBre 28. Mär 2018

Genau das fing mit Mossadegh (Dieser war demokratisch, hat aber den Amis bzw ARAMCO den...

Anonymer Nutzer 07. Mär 2018

DAS argument lasse ich gelten. es ist einfach zu teuer *komplett* zufällig menschen weg...

gfa-g 07. Mär 2018

Es gibt eine Mitarbeit mit dem US-Militär direkt, über eine Tarnfirma...

amagol 07. Mär 2018

Die GPL verlangt nur, dass du den Quellcode demjenigen bereitstellst dem du das Binary...

emdotjay 07. Mär 2018

ist ja fast fahrlässiger als von einem Zufallsgenerator erwischt zu werden...


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