Tencent: Call of Duty Online nimmt China ins Visier
Activision(öffnet im neuen Fenster) hat mit dem Telekommunikationsunternehmen Tencent(öffnet im neuen Fenster) eine auf mehrere Jahre angelegte Kooperation über die Vermarktung von Call of Duty Online in China geschlossen. Voraussichtlich noch 2012 soll das Programm als kostenloses Multiplayergame auf den Markt kommen und vor allem in den rund 140.000 Internetcafés des Landes spielbar sein. An Call of Duty Online arbeitet ein Entwicklerstudio von Activision in Schanghai seit gut zwei Jahren, es basiert thematisch auf dem Modern-Warfare-Szenario der Serie.
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In dem Free-to-Play-Titel können Spieler ihre Renminbi – so heißt die Währung in China – in Extras wie Waffenupgrades und sonstige Ausrüstungsgegenstände investieren. Derzeit ist es nicht geplant, Call of Duty Online auch in anderen Teilen der Welt an den Start zu schicken. Activision-Chef Bobby Kotick bezeichnet es als "unwahrscheinlich, dass das Spielkonzept in einem anderen Markt erfolgreich" wäre – ganz ausgeschlossen ist es allerdings nicht.
Der chinesische Spielemarkt unterscheidet sich in vielen Bereichen deutlich von dem, was in westlichen Ländern gut ankommt. Allerdings ist insbesondere Activision mit den von Blizzard produzierten Titeln World of Warcraft und Starcraft dort bereits erfolgreich. Kürzlich gab es massive Probleme mit Diablo 3 in Südkorea, weil sich Massen an chinesischen Spielern das Programm unter der Hand besorgt hatten und die Server überlastet waren – offiziell ist Diablo 3 noch nicht in China erhältlich.
Im Gegenzug wagt aber auch Tencent vorsichtige Schritte in Richtung Westen: Kürzlich hat das Unternehmen eine kleine Beteiligung an Epic Games erworben.
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