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Artwork von Clash of Clans
Artwork von Clash of Clans (Bild: Supercell Oy)

Tencent: 8,6 Milliarden US-Dollar für Clash of Clans

Artwork von Clash of Clans
Artwork von Clash of Clans (Bild: Supercell Oy)

Riot Games (League of Legends) und eine hohe Beteiligung an Epic Games gehören dem chinesischen Konzern Tencent schon. Nun kauft er auch das finnische Entwicklerstudio Supercell und damit unter anderem den Mobilegame-Bestseller Clash of Clans.

Der chinesische Konzern Tencent kauft für rund 8,6 Milliarden US-Dollar rund 84,3 Prozent der Anteile an dem finnischen Entwicklerstudio Supercell Oy. Damit wird Tencent immer mehr zu einem der wichtigsten Publisher und Entwickler im Spielemarkt. Die Firma hat ab 2011 nach und nach Riot Games übernommen - das kalifornische Team steckt hinter dem derzeit weltweit wohl erfolgreichsten Spiel League of Legends.

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Tencent hatte damals für etwas mehr als 90 Prozent der Anteile von Riot übrigens gerade mal 230 Millionen US-Dollar bezahlt. Inzwischen dürfte diese Beteiligung ein Vielfaches wert sein. 2012 hat Tencent für eine nicht bekannte Summe rund 48 Prozent der Anteile an Epic Games (Unreal Engine) übernommen.

In seinem Blog schreibt Supercell-Chef Ilkka Paananen, dass sein Unternehmen unabhängig geführt werde und seine Entscheidungen selbst treffen könne. Er lobt das Management von Tencent aber für sein Verständnis des Spielemarktes: Konzernchef Martin Lau habe er dabei ertappt, wie er kurz vor einem wichtigen Meeting das Supercell-Spiel Clash Royale gedaddelt habe - und es in die Top Hundert der weltweit besten Spieler geschafft habe.

In den kommenden Monaten will Tencent auch die restlichen Anteile an Supercell übernehmen - und damit insgesamt mehr als 10,2 Milliarden US-Dollar für Supercell ausgeben. Ein Teil der Anteile soll dann wieder an Partner weitergegeben werden. Die Mehrheit soll aber bei Tencent verbleiben. Der Großteil der nun gekauften Anteile stammt vom japanischen Medien- und IT-Konzern Softbank, der seine Schuldenlast verringern muss. Er hatte unter anderem den US-Mobilfunkbetreiber Sprint für 16 Milliarden US-Dollar gekauft.


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Dwalinn 22. Jun 2016

Und genau da hat @Fox85 seine Antwort , es gibt nunmal viele Games aber nur ein einziges...

Unwichtig 22. Jun 2016

Waere mal an der Zeit, dass es auch einen Chinesischen "Investor" erwischt. Ich kann mir...

supersux 22. Jun 2016

Das war ja genau die Frage, wie Golem hier "Erfolg" definiert. ...und selbst wenn man...

Palerider 22. Jun 2016

In diesem Fall schon. Unterschied zur Bankenkrise: Dort wurden Werte als Kaptial oder...



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