Temporär: Vodafone bestätigt versehentliches 5G für Prepaid-Nutzer
Vodafone Deutschland hat bestätigt, dass sich derzeit Prepaid-Karten in das 5G-Netz von Vodafone einbuchen können. "Aktuell führt Vodafone in seinem Netz verschiedene Tests durch. Dabei kann es auch dazu kommen, dass diverse SIM-Karten – darunter auch CallYa – temporär 5G nutzen können, ohne dass hierfür ein passender Tarif vorhanden ist" , sagte Vodafone-Sprecher Thorsten Georg Höpken Golem.de auf Anfrage.
Derzeit sei 5G aber – anders als in manchen europäischen Nachbarländern – kein Tarifbestandteil für Prepaid-Kunden. Kunden mit Laufzeitvertrag können bereits seit Sommer 2019 5G ohne Aufpreis mit ihrem RED-Tarif nutzen.
5G-Smartphones noch wenig verbreitet
Der Vodafone Prepaid-Tarif Callya ermöglicht eine Nutzung des 5G-Netzes, wie am 19. Dezember ein Test von Tobias Dirking ergab , der bereits für Golem.de berichtet hatte. Zuerst habe er den Callya-Start-Tarif eines Freundes genutzt. Dieser beinhalte 500 MB und 100 Freiminuten für 3,99 Euro.
Um sicherzugehen, habe er eine neue kostenlose Callya-Simkarte bestellt. Gebucht habe er den Tarif Dayflat 10 GB für 4,99 Euro und sofort Zugriff auf das 5G-Netz bekommen, wie auch sein Video belegt.
Eine weitere Prepaid-Simkarte von Vodafone, im Shop gekauft, funktionierte ebenfalls direkt im 5G-Netz mit Giga-Garantie. "Die Vermutung, es liege ausschließlich an der Dayflat 10GB, ist somit entkräftet" , sagte Dirking. Dass nicht mehr Prepaid-Nutzer darüber berichtet haben, zeigt auch, dass 5G-Endgeräte noch sehr wenig verbreitet sind.
Auch bei dem Discounter Lidl Connect sei im D2-Netz von Vodafone die Nutzung von 5G möglich, meldeten mehrere Nutzer.
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