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Telstra: Ericsson, Qualcomm und Netgear beginnen mit Gigabit-LTE

In einem Mobilfunknetz ist LTE Advanced Pro für die Nutzer freigegeben. Und der Nighthawk Mobile Router M1 von Netgear ist als Endgerät verfügbar.

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Telstra baut sein Netz aus.
Telstra baut sein Netz aus. (Bild: Telstra)

In Australien baut der Mobilfunkbetreiber Telstra sein Netz auf sehr hohe Datenraten aus und bietet ein Endgerät an. Wie Telstra bekanntgab, wird der Nighthawk Mobile Router M1 von Netgear eingesetzt. Das Gerät soll Ende Februar 2017 in Australien verfügbar sein. Die hohen Datenraten von LTE Advanced Pro oder 4.5G werden jedoch nur in bestimmten Bereichen in Melbourne, Sydney und Brisbane CBDs angeboten.

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Bei einer Kombination des verfügbaren Spektrums und höheren Übertragungsmodi als 2x2 MIMO, verknüpft mit 256QAM, lässt sich mit dem verfügbaren Spektrum mehr als 1 GBit pro Sekunde übertragen.

Der Nighthawk M1 soll einen Download bis 1 GBit/s mit Cat 16 LTE Advanced und maximal 150 MBit/s im Upload mit Cat 13 unterstützen, er bietet 4X4 MIMO und 4-Band-Carrier-Aggregation. Er basiert auf dem Qualcomm-X16-LTE-Modem. Das WLAN-Modul unterstützt 2,4 GHz und 5 GHz, WLAN-ac und laut früheren Ankündigungen auch WLAN-n. Ein Zugang per Ethernet für einen Rechner ist auch möglich. Über TS9-Ports kann eine zusätzliche Antenne angeschlossen werden.

Teltra ist ein innovativer Mobilfunkbetreiber

Qualcomm bietet mit der Snapdragon-Reihe Prozessoren an und ist durch seine WLAN- und WWAN-Chips sowie die dazugehörigen Plattformen bekannt. Der schwedische Ericsson-Konzern ist der Netzwerkausrüster von Telstra.

Mike Wright, Group Managing Director Networks bei Telstra, sagte: "Gigabit LTE ist auch ein wichtiger Schritt auf unserer Reise zu 5G und demonstriert Telstras Engagement für die Bereitstellung von einem Weltklasse-Netzwerk für die Australier jetzt und in der Zukunft. Wir sind gut aufgestellt, um unser 4G-Netz zu entwickeln und setzen die Bausteine, um für 5G bereit zu sein - was mehr Bandbreite und niedrigere Latenz liefert."

Qualcomm bringt mit dem Snapdragon X16 (Stand-alone oder im Snapdragon 835) das erste Modem für Gigabit-LTE: Hier werden drei oder vier 20-MHz-Carrier aggregiert. Aufseiten der Basisstationen können per 4x4 MIMO bis zu 16 Antennenelemente verwendet werden, was eine gerichtete Übertragung - Beamforming - verbessert. Eine Modulation von 256QAM statt 64QAM wird künftig die erreichten Datenraten erhöhen und Techniken wie der Time Transmission Interval (TTI) sollen die Latenz verringern.

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