Abo
  • Services:
Anzeige
Telepräsenzroboter Double: relativ günstiger Roboter
Telepräsenzroboter Double: relativ günstiger Roboter (Bild: Double Robotics)

Telepräsenzroboter: Segway-Roboter mit iPad-Hirn

Telepräsenzroboter Double: relativ günstiger Roboter
Telepräsenzroboter Double: relativ günstiger Roboter (Bild: Double Robotics)

Das US-Unternehmen Double Robotics hat einen Telepräsenzroboter gebaut, der ein iPad als Gehirn nutzt. Der Roboter ist eine fahrbare Plattform, die einem Segway ähnelt.

Double ist ein Telepräsenzroboter, der aussieht, als habe der Entwickler einen Segway mit einem iPad gekreuzt. Gebaut wird der Roboter vom kalifornischen Unternehmen Double Robotics.

Anzeige

iPad auf unterschiedlicher Höhe

Double ist eine fahrbare Plattform, in die ein iPad eingeklinkt wird. Wie ein Segway fährt auch der Double auf zwei nebeneinanderliegenden Rädern. Über Sensoren hält sich der Roboter aufrecht. Das iPad sitzt auf einem etwa 1 Meter hohen Teleskopständer, der bis auf 1,52 Meter ausgefahren werden kann, damit das Tablet und sein Gegenüber halbwegs auf Augenhöhe sind. Unterstützt werden iPads der zweiten und der dritten Generation.

Gesteuert wird der Telepräsenzroboter über eine App auf einem zweiten iPad, iPhone oder iPod touch oder über einen Browser auf dem Computer. Darüber kann der Nutzer mit dem Double fahren und, wenn er an einem Ort länger bleiben will, eine Stütze ausfahren, damit der Roboter stabil steht. Da er sich im Stand nicht ausbalancieren muss, wird dadurch Energie gespart. Schließlich kann der Nutzer das iPad über die App hoch- und runterfahren und natürlich eine Videokommunikation aufbauen.

Einsatz daheim und im Museum

Gedacht ist der Telepräsenzroboter für den Einsatz in Büros, Bildungseinrichtungen oder Geschäften, in der Telemedizin, in Museen oder daheim: Im Büroeinsatz können Telearbeiter mit Doubles Hilfe am Büroleben und an Sitzungen teilnehmen. Universitäten könnten den Double einsetzen, damit sich Bewerber in den Instituten umsehen und mit dem Lehrpersonal sprechen können. In Geschäften kann der Double als mobiles Kiosksystem Kunden informieren. Familienmitglieder könnten mit einem solchen Roboter Kontakt zueinander halten - der Double ist für einen Roboter recht günstig.

  • Das iPad ist der Kopf des Roboters. Es sitzt auf einem Teleskopständer. (Foto: Double Robotics)
  • Double fährt auf zwei Rädern und balanciert sich mit Hilfe von Sensoren aus. (Foto: Double Robotics)
  • Zwei Stützen sorgen für einen sicheren Stand, ohne dass der Roboter Leistung aufnehmen muss. (Foto: Double Robotics)
  • Gesteuert wird Double über eine App auf einem zweiten iPad. (Foto: Double Robotics)
  • Sind mehrere Doubles registriert, kann der Nutzer auswählen. (Foto: Double Robotics)
  • Der Double könnte beispielsweise einen Musemsbesuch aus der Ferne ermöglichen. (Foto: Double Robotics)
  • Mit dem Telepräsenzroboter können abwesende Mitarbeiter am Büroleben teilnehmen... (Foto: Double Robotics)
  • ... oder mal eben in der Werksattt vorbeischauen. (Foto: Double Robotics)
Das iPad ist der Kopf des Roboters. Es sitzt auf einem Teleskopständer. (Foto: Double Robotics)

Als Energiespeicher dient ein Lithium-Ionen-Akku, der laut Hersteller eine Einsatzdauer von acht Stunden ermöglicht. Danach muss der Roboter für rund zwei Stunden an die Steckdose. Ob er automatisch die Ladestation ansteuert, wenn der Akkustand niedrig ist, teilt der Hersteller nicht mit. Der Double wiegt inklusive iPad knapp 7 Kilogramm.

Ava kann Android und iOS

Das Konzept, einen Telepräsenzroboter mit einem Tablet als Gehirn auszustatten, ist nicht neu: 2011 hat iRobot-Chef Colin Angle auf Googles I/O-Konferenz den Telepräsenzroboter Ava vorgestellt, der mit einem Android-Tablet ausgestattet ist. Ava kann aber genauso gut ein iPad nutzen. Gedacht ist der Roboter unter anderem für die Telemedizin.

Double kann ab sofort für 2.000 US-Dollar vorbestellt werden. Später wird der Telepräsenzroboter 2.500 US-Dollar kosten - jeweils ohne iPad. Die ersten Doubles sollen im Dezember 2012 ausgeliefert werden.


eye home zur Startseite
Geil ist Geil! 15. Aug 2012

Geile Sache das! Zumindest fürs Büro finde ich dieses Teil auf den ersten Blick...

E-Sheep 15. Aug 2012

Staffel 4, Folge 2 Der sicherste Ort der Welt / The Cruciferous Vegetable Amplification

nick127 15. Aug 2012

...an das erinnert mich das Ganze. Bald gehen wir nicht mehr vor die Tür sondern steuern...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Bibliotheksservice-Zentrum Baden-Württemberg (BSZ), Konstanz
  2. State Street Bank International GmbH, Frankfurt
  3. Karl Dungs GmbH & Co. KG, Urbach bei Stuttgart
  4. Robert Bosch GmbH, Reutlingen


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 189,99€
  2. (-73%) 7,99€
  3. (-46%) 26,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Unternehmen

    1&1 Versatel bietet Gigabit für Frankfurt

  2. Microsoft

    Xbox One emuliert 13 Xbox-Klassiker

  3. DMT Bonding

    Telekom probiert 1 GBit/s ohne Glasfaser aus

  4. Telekom-Software

    Cisco kauft Broadsoft für knapp 2 Milliarden US-Dollar

  5. Pubg

    Die blaue Zone verursacht künftig viel mehr Schaden

  6. FSFE

    "War das Scheitern von Limux unsere Schuld?"

  7. Code-Audit

    Kaspersky wirbt mit Transparenzinitiative um Vertrauen

  8. iOS 11+1+2=23

    Apple-Taschenrechner versagt bei Kopfrechenaufgaben

  9. Purism Librem 13 im Test

    Freiheit hat ihren Preis

  10. Andy Rubin

    Drastischer Preisnachlass beim Essential Phone



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
ZFS ausprobiert: Ein Dateisystem fürs Rechenzentrum im privaten Einsatz
ZFS ausprobiert
Ein Dateisystem fürs Rechenzentrum im privaten Einsatz
  1. Librem 5 Purism zeigt Funktionsprototyp für freies Linux-Smartphone
  2. Pipewire Fedora bekommt neues Multimedia-Framework
  3. Linux-Desktops Gnome 3.26 räumt die Systemeinstellungen auf

Verschlüsselung: Niemand hat die Absicht, TLS zu knacken
Verschlüsselung
Niemand hat die Absicht, TLS zu knacken
  1. RSA-Sicherheitslücke Infineon erzeugt Millionen unsicherer Krypto-Schlüssel
  2. TLS-Zertifikate Zertifizierungsstellen müssen CAA-Records prüfen
  3. Certificate Transparency Webanwendungen hacken, bevor sie installiert sind

Zotac Zbox PI225 im Test: Der Kreditkarten-Rechner
Zotac Zbox PI225 im Test
Der Kreditkarten-Rechner

  1. Re: Bonding von 8 Leitungen?

    ermic | 22:45

  2. Re: Was, wie bitte?

    Livingston | 22:44

  3. Re: Verurteilung

    plutoniumsulfat | 22:35

  4. Re: Besser als GTA

    Mithrandir | 22:35

  5. Re: Was hat das mit Sexismus zu tun?

    Flasher | 22:35


  1. 18:46

  2. 17:54

  3. 17:38

  4. 16:38

  5. 16:28

  6. 15:53

  7. 15:38

  8. 15:23


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel