• IT-Karriere:
  • Services:

Telemediengesetz: SPD mit Cookie-Verbot gescheitert

SPD, Grüne und Linke haben es nicht geschafft, eine Änderung im Telemediengesetz durchzusetzen, nach der jedes Cookie einer Zustimmung bedurft hätte.

Artikel veröffentlicht am ,
Telemediengesetz: SPD mit Cookie-Verbot gescheitert
(Bild: Sean Gallup/Getty Images)

Die SPD ist mit einem Versuch gescheitert, den Einsatz von Cookies nur noch nach Zustimmung des Anwenders zuzulassen. Das berichtet der Informationsdienst Heute im Bundestag am 29. Februar 2012. Der von den Sozialdemokraten eingebrachte Gesetzentwurf zur Änderung des Telemediengesetzes wurde von der Mehrheit der Regierungsfraktionen abgelehnt. Neben der SPD stimmten auch die Linksfraktion und die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen für den Antrag.

Stellenmarkt
  1. ATMINA Solutions GmbH, Hannover, Home-Office
  2. BSH Hausgeräte GmbH, Fürth

Gefordert wurde eine Formulierung im Gesetz, nach der "das Setzen von Cookies (...) in der Regel unter Einwilligungsvorbehalt gestellt" werde. In der Praxis hätte dies wohl dazu geführt, dass Webprogrammierer Vorschaltseiten mit entsprechenden Abfragen bauen müssten: "Um diese Seite besuchen zu können, müssen Sie einwilligen, Cookie X, Y und Z zu akzeptieren. Ja/Nein."

Die Pflicht zur Cookie-Zustimmung sollte entfallen, wenn der alleinige Zweck des Cookies die Durchführung der Übertragung einer Nachricht über ein elektronisches Kommunikationsnetz ist, oder wenn das Setzen unbedingt erforderlich sei, um "einen vom Nutzer ausdrücklich gewünschten elektronischen Informations- oder Kommunikationsdienst zur Verfügung stellen zu können."

Die SPD-Fraktion verwies auf eine EU-Richtlinie, nach der Deutschland verpflichtet gewesen wäre, den Einwilligungsvorbehalt bereits spätestens bis Mai des vergangenen Jahres einzuführen.

Bisher muss der Diensteanbieter nur über das Setzen von Cookies unterrichten. Vor der durch Cookies ermöglichten Profilbildung sei der Kunde bisher nur durch eine Widerspruchslösung nach dem Telemediengesetz geschützt, hatte die SPD argumentiert. "Danach könne ein Diensteanbieter zu Zwecken der Werbung, der Marktforschung oder zur bedarfsgerechten Gestaltung der Telemedien Nutzungsprofile bei Verwendung von Pseudonymen erstellen, wenn der Kunde nicht widerspreche", berichtete Heute im Bundestag.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

__destruct() 01. Mär 2012

Also. Wieso willst du Leuten damit auf die Nerven gehen, die das sowieso nicht juckt, dir...

maxaone 01. Mär 2012

Ein Programm auf dieser Seite löst das Problem: http://www.maxa-tools.com

ninetyone 01. Mär 2012

Man spricht über Cookies und das Bild zeigt Vanillekipferl?!

cookiekiller 01. Mär 2012

Danke :-)

delaytime0 01. Mär 2012

Zumal diese vorschaltseiten nur nötig sind, wenn die seite nicht notwendige cookies...


Folgen Sie uns
       


Die Tesla-Baustelle von oben (Januar-November 2020)

Wir haben den Fortschritt in Grünheide dokumentiert.

Die Tesla-Baustelle von oben (Januar-November 2020) Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /