Abo
  • IT-Karriere:

Telefonieren über den smarten Lautsprecher funktioniert

Der Magenta-Speaker kann auch als Freisprechtelefon verwendet werden. Hierbei hat die Telekom gegenüber der Konkurrenz den Vorteil, dass die nötigen Genehmigungen für das Anbieten von Telekommunikationsdiensten vorliegen. Für die Anrufe wird einfach der Telekom-Anschluss genutzt und Kunden können überall anrufen. Das alles ist mit der Stimme möglich, der Kunde muss dafür nichts in die Hand nehmen.

Stellenmarkt
  1. LÖWEN ENTERTAINMENT GmbH, Bingen am Rhein (Großraum Mainz)
  2. Universität Stuttgart, Stuttgart

Idealerweise legt der Nutzer die wichtigen Kontakte in der Telekom-Cloud ab - hierbei muss nicht das gesamte Adressbuch übertragen werden, der Kunde kann gezielt Kontakte auswählen. Diese werden dann nur mit dem Vornamen im Telefonbuch für den Lautsprecher gespeichert und mit einem "Hallo Magenta, rufe Charlotte an" wird die betreffende Person angerufen. Dabei versteht der Assistent auch Ansagen, wie "Rufe Charlotte auf dem Handy an" und dann ist klar, dass nicht der Festnetzanschluss gewählt wird. Das funktionierte auf dem Telekom-Stand bereits sehr zuverlässig.

Bei allen Ansagen klingt die Magenta-Stimme angenehm und spricht meist bereits mit korrekter Betonung. Gelegentlich hapert es noch mit der Pausensetzung, aber die einzelnen Wörter werden in der Regel korrekt ausgesprochen. Wie auch die Konkurrenz will die Telekom ihren Assistenten ständig verbessern und optimieren, damit dieser immer besser klingt und vor allem die Nutzer möglichst gut versteht.

  • Der Smart Speaker läuft mit einem von der Telekom entwickelten digitalen Assistenten. (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Der Smart Speaker läuft mit einem von der Telekom entwickelten digitalen Assistenten. (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Der Smart Speaker läuft mit einem von der Telekom entwickelten digitalen Assistenten. (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Der Smart Speaker läuft mit einem von der Telekom entwickelten digitalen Assistenten. (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
Der Smart Speaker läuft mit einem von der Telekom entwickelten digitalen Assistenten. (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)

Aus diesem Grund hat sich die Telekom entschieden, den Lautsprecher nicht schon jetzt auf den Markt zu bringen, sondern erst einen groß angelegten Testlauf durchzuführen. Die Deutsche Telekom sucht derzeit 1.000 Telekom-Kunden, die sich bereiterklären, den Smart Speaker zu testen. Auf der Webseite www.telekom.de/smart-speaker können sich Interessenten bewerben. Mit den aus dem Test gewonnenen Daten soll das System verbessert werden. Voraussetzung dafür ist ein Festnetzanschluss der Telekom mit laufendem Entertain TV. Die Telekom setzt das voraus, damit der Lautsprecher eben auch mit der Entertain-TV-Verzahnung ausprobiert wird. Testkunden erhalten den smarten Lautsprecher im Wert von 150 Euro kostenlos.

Der Smart Speaker hat einen Leuchtring, der an die Echo-Lautsprecher von Amazon erinnert. Der Ring erstrahlt in Magenta-Farben, wenn der Assistent lauscht und beschäftigt ist. Die Oberseite ist berührungsempfindlich und dient derzeit vor allem dazu, die Lautstärke bei Bedarf händisch zu regeln. Es gibt keine Aktivierungstaste.

Auf der Rückseite befindet sich eine Taste, um das Mikrofon am Gerät ein- oder auszuschalten. Ist das Mikrofon deaktiviert, leuchtet der LED-Ring des Lautsprechers rot. Wenn Alexa in den Lautsprecher implementiert ist, soll der Leuchtring dies mit einer anderen Farbe signalisieren. Der Nutzer kann dann auch aus dem Augenwinkel sehen, welcher der beiden Assistenten gerade aktiv ist.

Die Telekom verspricht, mit ihrem Smart Speaker einen besonders guten Klang zu liefern. Im Messegewusel lässt sich das ohne Vergleichsgerät allerdings nicht beurteilen, hier muss ein Vergleich mit ähnlich teuren Geräten zeigen, in welcher Klangliga der Lautsprecher spielt.

Noch kein fester Termin für eine allgemeine Verfügbarkeit

Bis der Smart Speaker der Telekom allgemein in den Handel kommt, wird es wohl noch dauern. Wann dies genau sein wird, kann die Telekom auf Nachfrage noch nicht sagen. Möglicherweise wird der anvisierte Zeitplan eingehalten und der Lautsprecher kommt bis Ende des Jahres auf den Markt.

Die Telekom will zunächst einmal die Erfahrungen aus dem Testlauf abwarten und dann entscheiden, wann das Produkt ausgereift genug ist, um in den offiziellen Verkauf gehen zu können. Zumindest der Preis steht bereits fest, der Smart Speaker wird 150 Euro kosten. Dann können Kunden den Lautsprecher auch ohne einen Telekom-Festnetzanschluss verwenden.

 Telekoms Smart Speaker im Hands On: Der Magenta Assistent klingt schon sehr gut
  1.  
  2. 1
  3. 2


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 2,19€
  2. 4,19€
  3. 1,12€

PerilOS 02. Sep 2018

Der Google Assistant reagiert auch nur auf "Hey Google". Es reicht aber wenn du Google...

blaub4r 02. Sep 2018

Dazu kommt das das ding viel zu spät auf den markt kommt. Google und Amazon haben den...

946ben 02. Sep 2018

T-Online gehört nicht mal mehr der Telekom und hat beim Verkauf meines Wissens nach gut...

Tou 02. Sep 2018

Joyn und Immmr lassen grüßen.

lukie80 01. Sep 2018

Denn alle Features des "Magenta SmartHome" kosten 5¤ im Monat. Zum Teil verständlich...


Folgen Sie uns
       


Qualcomm Snapdragon 8cx ausprobiert

Der Snapdragon 8cx ist Qualcomms nächster Chip für Notebooks mit Windows 10 von ARM. Die ersten Performance-Messungen sehen das SoC auf dem Niveau eines aktuellen Quadcore-Ultrabook-Prozessors von Intel.

Qualcomm Snapdragon 8cx ausprobiert Video aufrufen
Transport Fever 2 angespielt: Wachstum ist doch nicht alles
Transport Fever 2 angespielt
Wachstum ist doch nicht alles

Wesentlich mehr Umfang, bessere Übersicht dank neuer Benutzerführung und eine Kampagne mit 18 Missionen: Das Schweizer Entwicklerstudio Urban Games hat Golem.de das Aufbauspiel Transport Fever 2 vorgestellt - bei einer Bahnfahrt.
Von Achim Fehrenbach

  1. Mordhau angespielt Die mit dem Schwertknauf zuschlagen
  2. Bus Simulator angespielt Zwischen Bodenschwelle und Haltestelle
  3. Bright Memory angespielt Brachialer PC-Shooter aus China

Filmkritik Apollo 11: Echte Mondlandung als packende Kinozeitreise
Filmkritik Apollo 11
Echte Mondlandung als packende Kinozeitreise

50 Jahre nach Apollo 11 können Kinozuschauer das historische Ereignis noch einmal miterleben, als wären sie live dabei - in Mission Control, im Kennedy Space Center, sogar auf der Mondoberfläche. Möglich machen das nicht etwa moderne Computereffekte, sondern kistenweise wiederentdeckte Filmrollen.
Eine Rezension von Daniel Pook

  1. Aufbruch zum Mond Die schönste Fake-Mondlandung aller Zeiten

Endpoint Security: IT-Sicherheit ist ein Cocktail mit vielen Zutaten
Endpoint Security
IT-Sicherheit ist ein Cocktail mit vielen Zutaten

Tausende Geräte in hundert verschiedenen Modellen mit Dutzenden unterschiedlichen Betriebssystemen. Das ist in großen Unternehmen Alltag und stellt alle, die für die IT-Sicherheit zuständig sind, vor Herausforderungen.
Von Anna Biselli

  1. Datendiebstahl Kundendaten zahlreicher deutscher Firmen offen im Netz
  2. Metro & Dish Tisch-Reservierung auf Google übernehmen
  3. Identitätsdiebstahl SIM-Dieb kommt zehn Jahre in Haft

    •  /