Telekommunikation: Sturmtief Xavier führt auch zu Netzausfällen

Auch das Festnetz und der Mobilfunk sind vom Sturmtief Xavier betroffen. Oberlandleitungen wurden beschädigt, eine Mobilfunkstation fiel aus. Die Netze kamen aber relativ gut davon.

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Multifunktionsgehäuse oder KVz: Festnetzschaden in Berlin-Mitte durch Sturm Xavier
Multifunktionsgehäuse oder KVz: Festnetzschaden in Berlin-Mitte durch Sturm Xavier (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Der Sturm Xavier hat auch im Festnetz und Mobilfunk Störungen bewirkt. Ein Deutsche-Telekom-Sprecher sagte Golem: "Es gibt natürlich Auswirkungen im östlichen Bereich, was Oberlandleitungen betrifft. Und es gibt Stromausfälle, die dann auch unser Netz betreffen. Riesig große Störungen haben wir nicht, weil die Technik von dem Sturm nicht so stark betroffen ist."

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Von Vodafone haben wir erfahren, dass es nur in Berlin und Brandenburg einen nennenswerten Ausfall bedingt durch das Sturmtief Xavier gab. In Forst (Lausitz) und Weißwasser (Oberlausitz) war eine Mobilfunkanlage von 4:41 Uhr bis 11:51 Uhr vom Netz. "Etwa 4.000 Kunden konnten in dieser Zeit das Vodafone-Netz nicht nutzen, da unsere Anlage keine Stromversorgung hatte. Der örtliche Energieversorger hat die Stromzufuhr der Anlage heute Vormittag wieder hergestellt", sagte ein Sprecher.

Ein Telefónica-Sprecher erklärte: "Während des Sturms konnte es auf lokaler Ebene zu temporären Unterbrechungen oder Ausfällen im Mobilfunknetz kommen, die unmittelbar im Anschluss wieder behoben wurden. Größere Ausfälle lagen nicht vor."

Der Sturm Xavier hat vor allem in Nord- und Ostdeutschland schwere Schäden angerichtet. Sieben Menschen starben. Zahlreiche Bahnstrecken waren gesperrt und der Zugverkehr ist noch heute gestört, Bäume stürzten um, Häuser wurden beschädigt. Die Berliner Feuerwehr rief den Ausnahmezustand aus. Die Hamburger Feuerwehr erklärte der Bevölkerung, wegen des Sturms nicht vor die Tür zu gehen. In Berlin wurde gestern der Betrieb der S-Bahnen, Bussen und Straßenbahnen komplett eingestellt, auch einzelne U-Bahn-Linien mussten unterbrochen werden.

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