Telekom: Vorwürfe zum Breitbandausbau sind "haltlos und lächerlich"

Laut den Grünen hat die Telekom das Breitbandprogramm der Bundesregierung massiv hintertrieben und verzögert. Dazu nimmt die Telekom bei Golem.de Stellung.

Artikel veröffentlicht am ,
Glasfaserausbau im Landkreis Lüneburg mit der Telekom
Glasfaserausbau im Landkreis Lüneburg mit der Telekom (Bild: Deutsche Telekom)

Die Deutsche Telekom wehrt sich gegen Vorwürfe aus der Bundestagsfraktion der Grünen, der Konzern behindere den Breitbandausbau stark. Gerade die Telekom habe in den ersten Jahren das Breitbandförderprogramm der Bundesregierung massiv hintertrieben, hatten die Grünen-Abgeordneten Oliver Krischer, Margit Stumpp und Matthias Gastel erklärt. "Pläne zu bereits verlegten Kabeln wurden zeitverzögert an die Kommunen herausgerückt oder Planungen der Kommunen mussten überarbeitet werden, weil die Telekom zwischendurch punktuell ihr Netz ertüchtigt hatte."

Stellenmarkt
  1. Prozess- und Projektmanager (m/w/d)
    Radeberger Gruppe KG, Frankfurt am Main
  2. IT Network Specialist (m/w/d)
    engelbert strauss GmbH & Co. KG, Biebergemünd
Detailsuche

Zudem gewinne die Telekom viele Ausschreibungen und drücke dann in den Verträgen durch, dass sie sich mit der Verlegung der Kabel mehrere Jahre Zeit lassen könne. Die Bundesregierung müsse endlich dafür sorgen, dass die "schikanösen Praktiken des früheren Staatsmonopolisten aufhören", forderten die Grünen.

Telekom weist Vorwürfe zurück

Telekom-Sprecher Markus Jodl sagte Golem.de auf Anfrage: "Wir haben inzwischen mehr als 5.000 Kooperationen zum Breitbandausbau mit Kommunen überall in der Republik. Darum ist der Vorwurf haltlos und lächerlich. Wir beteiligen uns an nahezu allen Ausschreibungen und stellen unsere Planungen mit einem Vorlauf von drei Jahren den Städten, Gemeinden, Kreisen und Kommunen zur Verfügung."

Die Mittel für die Breitbandförderung werden nach einer Kleinen Anfrage der Grünen an das Bundesverkehrsministerium noch langsamer abgerufen, als bisher bekannt war. Von dem im Jahr 2015 gestarteten Förderprogramm mit einem Volumen von 3,5 Milliarden Euro wurden nach Angaben der Bundesregierung bislang nur 26,6 Millionen Euro ausgezahlt. Für echte Bauprojekte wurden sogar nur 3,2 Millionen Euro ausgegeben.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


bombinho 15. Jun 2018

Das ist richtig, aber die Stadt kann und darf ein solches Netz weder als Intranet...

/mecki78 14. Jun 2018

Genau, vor allem dort wo es nur einen gibt. Hat denn die Telekom welche verbuddelt...

/mecki78 14. Jun 2018

Nur den Ausbau der Konkurrenz, aber ihren eigenen ganz sicher nicht, also kann man nicht...

superdachs 14. Jun 2018

Was bekommt man eigentlich als Telekom Jubelperser? Und wie muss man sich das...

Aki-San 14. Jun 2018

Ich als Kunde der Telekom/T-Offline, kann nur bestätigen die Preis/Leistung einfach...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Softwarepatent
Uraltpatent könnte Microsoft Millionen kosten

Microsoft hat eine Klage um ein Software-Patent vor dem BGH verloren. Das Patent beschreibt Grundlagentechnik und könnte zahlreiche weitere Cloud-Anbieter betreffen.
Ein Bericht von Stefan Krempl

Softwarepatent: Uraltpatent könnte Microsoft Millionen kosten
Artikel
  1. Krypto: Angeblicher Nakamoto darf 1,1 Millionen Bitcoin behalten
    Krypto
    Angeblicher Nakamoto darf 1,1 Millionen Bitcoin behalten

    Ein Gericht hat entschieden, dass Craig Wright der Familie seines Geschäftspartners keine Bitcoins schuldet - kommt jetzt der Beweis, dass er Satoshi Nakamoto ist?

  2. Fusionsgespräche: Orange und Vodafone wollten zusammengehen
    Fusionsgespräche
    Orange und Vodafone wollten zusammengehen

    Die führenden Netzbetreiber in Europa wollen immer wieder eine Fusion. Auch aus den letzten Verhandlungen wurde jedoch bisher nichts.

  3. Spielfilm: Matrix trifft Unreal Engine 5
    Spielfilm
    Matrix trifft Unreal Engine 5

    Ist der echt? Neo taucht in einem interaktiven Programm auf Basis der Unreal Engine 5 auf. Der Preload ist bereits möglich.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • MM Weihnachtsgeschenkt (u. a. 3 Spiele kaufen, nur 2 bezahlen) • PS5 & Xbox Series X mit o2-Vertrag bestellbar • Apple Days bei Saturn (u. a. MacBook Air M1 949€) • Switch OLED 349,99€ • Saturn-Advent: HP Reverb G2 + Controller 499,99€ • Logitech MX Keys Mini 89,99€ [Werbung]
    •  /