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Telekom: Vierter Mobilfunker nicht gut für 4G, 5G und FTTH

Die Telekom ist gegen einen vierten Mobilfunkbetreiber. Das sei gegenwärtig schlecht für Geschwindigkeit und Qualität des Netzausbaus.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Finanzvorstand der Deutschen Telekom, Thomas Dannenfeldt
Der Finanzvorstand der Deutschen Telekom, Thomas Dannenfeldt (Bild: Deutsche Telekom)

Ein vierter Mobilfunkbetreiber wäre nicht gut für Deutschland. Das sagte der scheidende Finanzvorstand der Deutschen Telekom, Thomas Dannenfeldt, am 9. August 2018 in der Telefonkonferenz nach Bekanntgabe der Quartalszahlen auf eine Frage von Teltarif.de. "Ein vierter Spieler im Mobilfunk würde dem gesamten deutschen Telekommunikationsmarkt - im Mobilfunk und auch im Festnetz - Investitionskraft entziehen. Das hilft bei der Geschwindigkeit und der Qualität des Netzausbaus, sei es die Verbesserung und Verdichtung bei 4G, der Rollout bei 5G oder der notwendige Glasfaserausbau, ganz sicher nicht. "

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Das Bundeskartellamt will die anstehende 5G-Mobilfunk-Auktion nutzen, um einem vierten Netzbetreiber den Weg auf den deutschen Markt zu ermöglichen. "Der Markt muss für Newcomer offen bleiben. Eine vierte Kraft wäre wünschenswert", sagte der Präsident des Bundeskartellamts, Andreas Mundt in dieser Woche. Er unterstützte deshalb Forderungen der Konkurrenten nach einem National Roaming.

Reseller wertvoller als Telefónica

Für sehr interessant hält Dannenfeldt die Sicht des britischen Telekommunikationsanalysten B. Redburn dazu. Dessen Kernbotschaft sei, dass dank regulatorischer Eingriffe der Vergangenheit in Deutschland ein Markt existiere, in dem Reseller wie Freenet und 1&1 Drillisch einen kombinierten Unternehmenswert von mehr als 13 Milliarden Euro hätten, ohne in Infrastruktur zu investieren. Demgegenüber stehe die Telefónica Deutschland mit rund 10 Milliarden Euro Unternehmenswert, die das Risiko von Netzinvestitionen selbst trage. Mit den anstehenden notwendigen 4G-, 5G- und FTTH-Investitionen ergebe eine solche Diskussion, privilegierte vierte Spieler in den Mobilfunk zu bringen, keinerlei Sinn.

Dannenfeldt sagte: "Wir sind nicht gegen Wettbewerb. Das Gegenteil ist der Fall. Wir glauben, es braucht Infrastrukturwettbewerb. Man muss sich nur die Frage stellen: Ab wann ist er kontraproduktiv und vernichtet Investitionsanreize?"

Der Mobilfunkprovider Freenet zahlt nach eigenen Aussagen jährlich zwischen ein und zwei Milliarden Euro an die Netzbetreiber und beteiligt sich damit "seit vielen Jahren mit seinen 12 Millionen Kunden maßgeblich am Netzausbau". Für die anstehende 5G-Frequenzvergabe sei es notwendig, wieder eine Diensteanbieterverpflichtung zur Auflage zu machen, forderte Freenet-Chef Christoph Vilanek.



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bombinho 15. Aug 2018

Wie ironisch.

bombinho 15. Aug 2018

Ich bin mir nicht sicher, ob dir da bewusst war, dass du öffentlich diskutiert hast und...

DerDy 11. Aug 2018

Dein Vergleich hinkt. Und wenn du nur einen Anbieter haben willst, dann nimm die...

Bashguy 10. Aug 2018

Dir ist klar, dass Telekom großes Unternehmen mit deutlich mehr Einnahmequellen ist? Jede...


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