Telekom und EWE: Glasfaser Nordwest verspricht 100.000 Glasfaseranschlüsse

In diesem Jahr hat sich das Joint Venture von Telekom und EWE viel vorgenommen und 2020 bereits rund 60.000 FTTH-Zugänge errichtet. Partner gibt es bereits.

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Das Ausbaugebiet von Glasfaser Nordwest
Das Ausbaugebiet von Glasfaser Nordwest (Bild: Glasfaser Nordwest)

Glasfaser Nordwest hat zum Jahreswechsel rund 60.000 FTTH-Zugänge (Fiber To The Home) fertiggestellt. Das gab das Gemeinschaftsunternehmen der Deutschen Telekom und EWE am 13. Januar 2021 bekannt. Bis Mitte 2021 sollen neue Projekte mit bis zu 100.000 zusätzlichen Anschlüssen starten.

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Im ersten Jahr nach Gründung hat Glasfaser Nordwest sein FTTH-Netz in 14 Städte und Gemeinden gebracht. Bisher werden die Anschlüsse nur von Telekom und EWE selbst vermarktet, später sollen aber weitere Partner hinzukommen. Neben Kooperationsvereinbarungen mit Städten und Gemeinden arbeitet das Unternehmen auch mit Stadtwerken zusammen. "Wir konnten beispielsweise vorhandene Leerrohre nutzen, um die Tiefbauarbeiten minimalinvasiv und somit noch schneller durchzuführen", sagte Firmenchef Oliver Prostak.

Telekom und EWE hatten sich Ende 2019 beim Bundeskartellamt für die nächsten vier Jahre zum nicht öffentlich geförderten Ausbau von 300.000 Glasfaseranschlüssen bis in die Gebäude und Wohnungen verpflichtet. Laut den Auflagen darf auch nur in nicht geförderten Gebieten ausgebaut werden, eine Konzentration auf städtische Gebiete ist nicht erlaubt. Bis zum Jahr 2022 sollen gleichwertige Vorleistungsprodukte angeboten und nachweislich zu einem signifikanten Anteil vermarktet werden, damit Open Access nicht nur auf dem Papier steht, sondern auch in marktüblicher Weise angeboten wird, verlangt das Bundeskartellamt.

Glasfaser Nordwest will bis zu 1,5 Millionen Haushalte und Firmen in Teilen Niedersachsens, Nordrhein-Westfalens und in Bremen mit Internet versorgen. Beide Partner gehen von einer Investitionshöhe von bis zu zwei Milliarden Euro über einen Zeitraum von rund zehn Jahren aus.

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