Telekom und Bahn: Lückenschluss an der Schiene dauert noch fünf Jahre

Die Telekom verspricht erstmals, alle Strecken der Deutschen Bahn ohne Unterbrechung mit Mobilfunk zu versorgen.

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Zugfahren sollte Kommunikation ermöglichen.
Zugfahren sollte Kommunikation ermöglichen. (Bild: Deutsche Bahn)

Die Deutsche Telekom will auf allen Strecken der Deutschen Bahn ohne Unterbrechung eine Mobilfunkversorgung aufbauen. Wie der Netzbetreiber am 23. Juni 2021 bekanntgab, soll der Ausbau aller Schienenstrecken im Fern- und im Regionalverkehr bis spätestens 2026 abgeschlossen sein.

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Vorhandene Lücken würden geschlossen und die Leistungsfähigkeit des Netzes erheblich gesteigert. Gemeinsam würden beide Unternehmen einen dreistelligen Millionenbetrag dafür investieren.

Auf einigen Regionalstrecken - wie auf großen Teilen der Stecke von Berlin nach Usedom (Ostsee) - werden Fahrgäste anschließend zum ersten Mal überhaupt Empfang haben.

Das Streckennetz der Bahn umfasst insgesamt 33.400 Kilometer. Davon sind 7.800 Kilometer Hauptverkehrsstrecken, auf denen alle ICE- und die wichtigsten IC-Züge fahren. Diese Strecken will die Telekom bis Ende 2024 mit einer Datenrate von mehr als 200 MBit/s versorgen. Auf weiteren 13.800 Kilometern fahrgaststarker Strecken, auf denen pro Tag mehr als 2.000 Fahrgäste unterwegs sind, will die Telekom bis Ende 2025 ebenfalls eine Datenrate von mehr als 200 MBit/s anbieten.

Mindestversorgung von 100 MBit/s auf allen Strecken

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Alle sonstigen Strecken will die Telekom bis Ende 2026 mit einer Datenrate von mehr als 100 MBit/s versorgen.

Die Telekom wird in den kommenden Jahren rund 800 neue Mobilfunkstandorte in Betrieb nehmen sowie die Kapazität an mehreren Hundert Standorten erweitern.

Tolle Technik-Deals und viele weitere Schnäppchen

Die Bahn will Flächen und Glasfaserinfrastruktur entlang der Schienen zur Verfügung stellen und Dienstleistungen rund um Planungs-, Genehmigungs- und Bauprozesse anbieten. Die DB arbeitet außerdem daran, dass Mobilfunksignale besser in den Innenraum der Züge kommen. Dass die Bahn endlich ihr eigenes Glasfasernetz in den Ausbau einbezieht, ist nach Ansicht von Branchenexperten ein längst überfälliger Schritt.

Ein Hindernis für Funkempfang ist die Fensterscheibenbeschichtung für Wärme- und Sonnenschutz der Züge, die auch alle sonstigen elektromagnetischen Wellen reflektiert. Der Waggon wirkt so wie ein Faraday'scher Käfig. Dazu kommt das hohe Tempo der Züge, was ein ständiges Handover zwischen den Mobilfunkzellen erfordert. Die Lösung sind frequenzdurchlässige Scheiben. Die wärmeisolierende Metallschicht der Fenster wird dabei mit einem Laser so bearbeitet, dass sie für sämtliche Frequenzen von Funkwellen durchlässig wird.

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