Telekom: T-Systems baut keine Konnektoren für E-Gesundheitskarte mehr

Rückzug oder Strategiewechsel? Eigene Konnektoren aus Hardware kommen nicht mehr von T-Systems.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Secunet Konnektor
Der Secunet Konnektor (Bild: Deutsche Telekom)

T-Systems wird keine weiteren Konnektoren für die E-Gesundheitskarte mehr fertigen. Das teilte die Deutsche-Telekom-Tochter der Redaktion von Handelsblatt Inside Digital Health mit. Über Konnektoren erfolgt der Zugriff des Praxisverwaltungssystems auf die Kartenterminals und die Kommunikation mit der zentralen Telematik-Infrastruktur. T-Systems hat die Geräte bisher zusammen mit einem Partner selbst entwickelt und gefertigt.

Stellenmarkt
  1. Senior Consultant Servicenow (m/w/d)
    operational services GmbH & Co. KG, verschiedene Standorte (remote möglich)
  2. IT-Administrator (m/w/d)
    Pinion GmbH, Denkendorf
Detailsuche

T-Systems hat einen Vertrag mit Secunet abgeschlossen, der die Kunden in der zweiten Jahreshälfte mit neuen Konnektoren beliefern wird. Die Kosten der Umrüstung der 15.000 bis 20.000 Konnektoren wird T-Systems tragen müssen, berichtet Handelsblatt Inside aus dem Unternehmen. Branchenkreisen zufolge sind es Ausgaben im zweistelligen Millionenbereich, erklärte das Handelsblatt.

Ziel ist die Einführung einer umfassenden digitalen Patientenakte bis 2021: Neben der elektronischen Gesundheitskarte will Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) den Patienten auch alternative Zugänge zu ihren Daten ermöglichen, etwa über Smartphone-Apps. Die Daten liegen bisher in den Arztpraxen, weshalb der Patient nicht von außen darauf zugreifen kann, weil dort keine Server stehen. Laut Brancheninsidern müssen alle Hersteller künftig neue Konnektoren bauen, hat Golem.de erfahren.

T-Systems-Sprecher Rainer Knirsch sagte Golem.de auf Anfrage: "Wir steigen nicht aus dem Markt aus, wir ziehen uns auch nicht teilweise zurück. Wir wechseln unsere Strategie. Es ist ein bewusster Wechsel, denn der Markt bewegt sich auf die Kernkompetenzen einer Telekom zu."

Golem Karrierewelt
  1. Elastic Stack Fundamentals – Elasticsearch, Logstash, Kibana, Beats: virtueller Drei-Tage-Workshop
    14.-16.06.2022, Virtuell
  2. Cinema 4D Grundlagen: virtueller Drei-Tage-Workshop
    04.-06.07.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Statt auf Hardware konzentriere man sich künftig auf Software auf dem Smartphone und in der Cloud. Diese Software werde in Zukunft Ärzte, Apotheker oder Krankenhäuser mit dem gesicherten Gesundheitsnetz verbinden.

"Früher oder später wird sich der Konnektor dazu verändern müssen. Er wandert entweder als Software gesichert in die Cloud oder direkt auf das Smartphone", sagte Knirsch. Wann das passiert, sei noch nicht klar.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


qq1 13. Mär 2020

der stress aus dem kahr 2018 wiederholt. per rundschreiben bekommen die kunden den neuen...

grutzt 13. Mär 2020

Immerhin gibt es noch keine offizielle Schnittstelle zu den Daten. Wo ist meine...

Proctrap 13. Mär 2020

Ach wo, einfach nicht im ersten leak sein, danach wird abgesichert ;)



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Ukrainekrieg
Erster Einsatz einer US-Kamikazedrohne dokumentiert

Eine Switchblade-Drohne hat offenbar einen russischen Panzer getroffen. Dessen Besatzung soll sich auf dem Turm mit Alkohol vergnügt haben.

Ukrainekrieg: Erster Einsatz einer US-Kamikazedrohne dokumentiert
Artikel
  1. Deutsche Bahn: 9-Euro-Ticket gilt nicht in allen Nahverkehrszügen
    Deutsche Bahn  
    9-Euro-Ticket gilt nicht in allen Nahverkehrszügen

    So einfach ist es dann noch nicht: Das 9-Euro-Ticket gilt nicht in allen Zügen, die mit einem Nahverkehrsticket genutzt werden können.

  2. Cerebras WSE-2: München verbaut riesigen KI-Chip
    Cerebras WSE-2
    München verbaut riesigen KI-Chip

    Als erster Standort in Europa hat das Leibniz-Rechenzentrum (LRZ) ein CS-2-System mit Cerebras' WSE-2 gekauft, welches effizient und schnell ist.

  3. WD Red: 7 US-Dollar für falsch beworbene NAS-Festplatte
    WD Red
    7 US-Dollar für falsch beworbene NAS-Festplatte

    Weil Western Digital einige NAS-Festplatten ohne Hinweis mit SMR-Technik verkauft hatte, muss der Hersteller dafür geradestehen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Days of Play: (u. a. PS5-Controller (alle Farben) günstig wie nie: 49,99€, PS5-Headset Sony Pulse 3D günstig wie nie: 79,99€) • Viewsonic Gaming-Monitore günstiger • Mindstar (u. a. MSI RTX 3090 24GB 1.599€) • Xbox Series X bestellbar • Samsung SSD 1TB 79€ [Werbung]
    •  /