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Telekom: Super-Vectoring für weitere 2,1 Millionen Anschlüsse

Die Telekom erweitert die Verfügbarkeit von 250 MBit/s auf fast 19 Millionen Haushalte. Ab Ende 2020 soll der Ausbau von FTTH (Fiber To The Home) breit anlaufen.

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Super-Vectoring-Line-Card
Super-Vectoring-Line-Card (Bild: Deutsche Telekom)

Die Deutsche Telekom hat in den vergangenen vier Wochen an 2,1 Millionen Anschlüssen die Datenübertagungsrate auf bis zu 250 MBit/s (Megabit pro Sekunde) erhöht. Das gab das Unternehmen am 7. März 2019 bekannt. Die Zahl der Anschlüsse mit Super-Vectoring steige damit auf jetzt fast 19 Millionen.

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Die Zahl der Anschlüsse mit bis zu 100 MBit/s erhöhte sich nach den Angaben durch die Nachrüstung von VDSL-Gebieten mit Vectoring-Technik um rund 444.000 Anschlüsse.

So wurden in den vergangenen vier Wochen sowohl unter anderem Berlin, Mannheim und Stuttgart mit mehreren Tausend Anschlüssen als auch Bad Grönenbach, Ennigerloh und Ratekau mit mehreren Dutzend Anschlüssen ausgebaut.

Mit Super-Vectoring sind Datenraten von bis zu 250 MBit/s im Download und ein Upload von bis zu 40 MBit/s erreichbar. Super-Vectoring weitet die spektrale Bandbreite von 17 MHz auf 35 MHz aus. Benötigt wird eine andere Linecard mit größerem Prozessor als Vectoring im Multifunktionsgehäuse des Netzbetreibers, das zuvor mit Glasfaser erschlossen sein muss.

Die Telekom vermarktet Super-Vectoring als Magentazuhause XL. Das Angebot von 20 Euro in den ersten sechs Monaten gilt nur für Neukunden. Danach kostet der Tarif monatlich 55 Euro. Die Vertragslaufzeit beträgt 24 Monate. Damit liegt der Monatspreis bei rund 46 Euro. Magentazuhause XL beinhaltet eine Datenflatrate sowie Telefonie ins Festnetz und die deutschen Mobilfunknetze.

Bis Ende 2020 will die Telekom nach früheren Aussagen den FTTC-Ausbau (Fiber to the Curb) weitgehend abschließen. Danach soll FTTH (Fiber to the Home) großflächig ausgebaut werden. Das Unternehmen will dann pro Jahr bis zu zwei Millionen Haushalte mit Glasfaser bis ins Haus ausstatten.

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