• IT-Karriere:
  • Services:

Telekom: "Stadtwerke wollen neue Glasfasermonopole schaffen"

Telekom und Vodafone sind sich einig gegen die Stadtwerke und deren TK-Töchter: Planungen werden häufig von Kommunen, die selbst ausbauen wollen, verschleppt und verzögert.

Artikel veröffentlicht am ,
Netzausbau der Telekom
Netzausbau der Telekom (Bild: Deutsche Telekom)

Die TK-Töchter der Stadtwerke wollten "faktisch neue lokale Glasfasermonopole schaffen und den von der Politik gewünschten Infrastrukturwettbewerb aushebeln". Das sagte Deutsche-Telekom-Sprecher Andreas Middel Golem.de auf Anfrage zum Streit um das Mitverlegen von Glasfaser. "Wir haben als einziges Unternehmen schon 2017 eine Selbstverpflichtung abgegeben, nicht zu überbauen. Und wir bauen nur da aus, wo wir auch zuvor bekanntgegeben hatten, dass wir ausbauen." Diese Selbstverpflichtung sind auch andere Betreiber eingegangen.

Stellenmarkt
  1. KION Group AG, Frankfurt am Main
  2. Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB, Karlsruhe

Planungen würden dann aber häufig von Kommunen, die selbst ausbauen wollen, verschleppt und verzögert, betonte Middel.

"Die Telekom ist selbst bereits in zwei Fällen sogar vor die Bundesnetzagentur gezogen, um eine Mitverlegung bei FTTB/H-Ausbauprojekten durchzusetzen. Das waren die Fälle Linkenheim-Hochstetten (BK11-17/002) sowie Wiesbaden (BK11-17/020)", sagte der Geschäftsführer des Bundesverband Glasfaseranschluss (Buglas) Golem.de.

Der Vorwurf der Schaffung lokaler Glasfasermonopole sei falsch. Auf dem zuerst errichteten Glasfasernetz müsse Open Access angeboten werden, damit eine Mitverlegung abgelehnt werden könne, betonte Heer.

Vodafone lehnt eine Ausweitung des Überbauschutzes grundsätzlich für alle von kommunalen Betreibern gebauten Netze ab, weil öffentlich-finanzierte kommunale Unternehmen eine Reihe von Vorteilen und Privilegien im Vergleich zu rein privat finanzierten Unternehmen hätten. Dies seien Finanzierungskonditionen, Refinanzierungsdauer, Profitabilitätserwartungen, Synergieeffekte durch gemeinsamen Ausbau mit Mutter- oder Schwestergesellschaften bei Strom, Gas, Abwasser oder kommunale Infrastrukturgesellschaften sowie Vorteile bei der Planung und Koordinierung durch die kommunale Verknüpfung. "Diesen besonderen Vorteilen aufgrund kommunaler Verflechtung müssen auch besondere Pflichten gegenüber stehen und dürfen nicht zusätzlich durch einen generellen Mitverlegungsschutz abgesichert werden", erklärte Vodafone-Sprecher Volker Petendorf. Mitverlegung findet in aller Regel auch nicht als vollständige Parallelverlegung statt, sondern oft nur in Teilbereichen oder für besondere Standorte oder Kunden bei Gewerbe oder Mobilfunk.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. The Crew 2 für 14,99€, Total War Rome 2 - Spartan Edition für 7,99€ und ARK: Survival...
  2. (u. a. Acer Predator XN3, 24,5 Zoll, für 299,00€ und Acer KG1, 24 Zoll, für 179,00€)
  3. Nach Gratismonat 5,99€ - jederzeit kündbar
  4. 389,00€ (Bestpreis)

sneaker 24. Sep 2019

Die 15% sind eine Teilmenge, aber es ist irreführend das mit den 90% zu verrühren: Daher...

Faksimile 23. Sep 2019

Zeig mir mal bitte, wo das bei den Telekom FTTH Anschlüssen anders ist.

Neuro-Chef 23. Sep 2019

Die Links im vorigen Beitrag.. ..wären sonst aber eventuell nicht hier gelandet ;)

Bonarewitz 22. Sep 2019

Das ist falsch. Die Telekom muss noch immer jeden Tarif von der BNetzA genehmigen...

x-beliebig 22. Sep 2019

keine weiteren Leitungsrechte mehr für privatwirtschaftliche Firmen. Infrastruktur als...


Folgen Sie uns
       


TES Morrowind (2002) - Golem retro_

Eine gigantische Spielwelt umgeben von Pixelshader-Wasser: The Elder Scrolls 3 Morrowind gilt bis heute als bester Teil der Serie. Trotz sperriger Bedienung war Morrowind dank der dichten Atmosphäre, der spielerischen Freiheit und der exzellenten Grafik ein RPG-Meilenstein.

TES Morrowind (2002) - Golem retro_ Video aufrufen
Energiewende: Norddeutschland wird H
Energiewende
Norddeutschland wird H

Japan macht es vor, die norddeutschen Bundesländer ziehen nach: Im November haben sie den Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft beschlossen. Die Voraussetzungen dafür sind gegeben. Aber das Ende der Förderung von Windkraft kann das Projekt gefährden.
Eine Analyse von Werner Pluta

  1. Energiewende Brandenburg bekommt ein Wasserstoff-Speicherkraftwerk
  2. Energiewende Dänemark plant künstliche Insel für Wasserstofferzeugung
  3. Energiewende Nordländer bauen gemeinsame Wasserstoffwirtschaft auf

Elektroautos in Tiefgaragen: Was tun, wenn's brennt?
Elektroautos in Tiefgaragen
Was tun, wenn's brennt?

Was kann passieren, wenn Elektroautos in einer Tiefgarage brennen? Während Brandschutzexperten dringend mehr Forschung fordern und ein Parkverbot nicht ausschließen, wollen die Bundesländer die Garagenverordnung verschärfen.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Mercedes E-Econic Daimler elektrifiziert den Müllwagen
  2. Umweltprämie für Elektroautos Regierung verzögert Prüfung durch EU-Kommission
  3. Intransparente Preise Verbraucherschützer mahnen Ladenetzbetreiber New Motion ab

SpaceX: Der Weg in den Weltraum ist frei
SpaceX
Der Weg in den Weltraum ist frei

Das Raumschiff hob noch ohne Besatzung ab, aber der Testflug war ein voller Erfolg. Der Crew Dragon von SpaceX hat damit seine letzte große Bewährungsprobe bestanden, bevor die Astronauten auch mitfliegen dürfen.
Ein Bericht von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Raumfahrt SpaceX macht Sicherheitstest bei höchster Belastung
  2. Raumfahrt SpaceX testet dunkleren Starlink-Satelliten
  3. SpaceX Starship platzt bei Tanktest

    •  /