Telekom: Spotify ist bei Stream On dabei

Stream-On-Nutzer können seit dem heutigen Freitag auch Spotify verwenden, ohne dass der Verbrauch auf das Datenvolumen angerechnet wird. Die Deutsche Telekom gab neben Spotify drei weitere neue Stream-On-Partner bekannt: Harmony.FM, Hit Radio FFH sowie Planet Radio, die nun Bestandteil der Musikoption von Stream On sind. Neue Anbieter im Videobereich gibt es nicht, Dienste wie Maxdome fehlen weiterhin.
Probleme mit Netzneutralität
Die Tarifoption der Telekom gibt es seit April 2017, seitdem gibt es auch Ärger wegen der Netzneutralität . Ein Vorwurf lautet, dass damit ein Zweiklasseninternet errichtet werde. Stream On(öffnet im neuen Fenster) wird für Privatkunden kostenlos angeboten.
Die kleinste Variante heißt Stream On Music und umfasst nur Musikstreaminginhalte. Mit dabei sind derzeit unter anderem die Dienste Apple Music, Amazon Prime Music, Amazon Music Unlimited, Napster Juke, Soundcloud sowie Deezer und etliche Radiosender. Googles Play Music und Audible fehlen weiterhin.
Stream On schaltet sich bei der Drosselung ab
Für Privatkunden wird die Stream-On-Option kostenlos angeboten. Bei gebuchter Stream-On-Option können die darin enthaltenen Angebote nicht mehr ohne Einschränkungen verwendet werden, sobald die Datenflatrate des Kunden bereits gedrosselt wurde. Kunden sollten also darauf achten, nicht in die Drosselung zu geraten, um Stream On den ganzen Monat nutzen zu können.
Seit dem Start des Dienstes habe die Telekom monatlich fünfzehn neue Anbieter integriert, erklärte das Unternehmen auf der Messe. Auch künftig wolle die Telekom möglichst viele weitere Dienste in der Option anbieten. Die Telekom betont, dass sich alle Anbieter an Stream On beteiligen könnten, sie müssten sich aber an die von der Telekom vorgegebenen Bedingungen halten. Ende Juni 2017 teilte die Telekom mit, dass Stream On von 200.000 Kunden genutzt werde.