Abo
  • IT-Karriere:

Telekom-Software: Cisco kauft Broadsoft für knapp 2 Milliarden US-Dollar

Cisco wird Anbieter von Unified Communications für Telekommunikationskonzerne. Die Übernahme von Broadsoft wurde jetzt offiziell bekanntgegeben.

Artikel veröffentlicht am ,
Werbegrafik bei Broadsoft
Werbegrafik bei Broadsoft (Bild: Broadsoft)

Cisco Systems will den Hersteller von Telekommunikationssoftware Broadsoft kaufen. Das gab das Unternehmen am 23. Oktober 2017 bekannt. Der Übernahmepreis beträgt 1,9 Milliarden US-Dollar.

Stellenmarkt
  1. BAM Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung, Berlin-Steglitz
  2. MSC Technologies GmbH, Neufahrn bei Freising (bei München)

Zuvor hatten die Nachrichtenagenturen Bloomberg und Reuters über die Übernahmepläne berichtet.

Broadsoft steht seit August dieses Jahr zum Verkauf. Die wichtigsten Geschäftsbereiche von Cisco, der Verkauf von Switches und Routern, stagniert seit längerer Zeit, weshalb der weltgrößte Netzausrüster nach neuen Geschäftsbereichen wie Security, Internet of Things (IoT) und Cloud Computing sucht. Die hochpreisige Hardware und die Software-Standardprodukte sind weniger gefragt als flexible, individuell angepasste Produkte, weshalb Cisco Massenentlassungen vorgenommen hatte.

Kernprodukte sind BroadWorks und BroadCloud

Broadsoft bietet cloud-basierte Unified-Communications-Produkte für Telekommunikationskonzerne. Unter Unified Communications werden IP-basierte Dienste für Sprache, Video- und Webkonferenzen, E-Mail, Fax, Contact-Center-Funktionen oder Instant Messaging verstanden. Broadsofts wichtigste Produktplattformen sind BroadWorks und BroadCloud.

Im Jahr 2013 kaufte Broadsoft das britische Unternehmen Hosted IP Communications (Europe) und die deutsche Finocom, beides Provider für cloud-basierte Unified-Communications-Dienste. Einst gehörte Broadsoft der Siemens-Tochter Unisphere Networks, die die Firma im Jahr 2000 kaufte.

Cisco will die Übernahme bereits im ersten Quartal des kommenden Jahres abgeschlossen haben. Die Broadsoft-Beschäftigten werden künftig zur Cisco Unified Communications Technology Group gehören, die von Vice President Tom Puorro geführt wird.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 99€
  2. 99,90€ + Versand (Vergleichspreis 127,32€ + Versand)
  3. (u. a. AMD Upgrade-Bundle mit Sapphire Radeon RX 590 Nitro+ SE + AMD Ryzen 7 2700X + ASUS TUF B450...
  4. (u. a. Sandisk SSD Plus 1 TB für 88€, WD Elements 1,5-TB-HDD für 55€ und Seagate Expansion...

Folgen Sie uns
       


iPhone 11 - Test

Das iPhone 11 ist das günstigste der drei neuen iPhone-Modelle - kostet aber immer noch mindestens 850 Euro. Dafür müssen Nutzer kaum Kompromisse bei der Kamera machen - das Display finden wir aber wie beim iPhone Xr antiquiert.

iPhone 11 - Test Video aufrufen
Elektromobilität: Warum der Ladestrom so teuer geworden ist
Elektromobilität
Warum der Ladestrom so teuer geworden ist

Das Aufladen von Elektroautos an einer öffentlichen Ladesäule kann bisweilen teuer sein. Golem.de hat mit dem Ladenetzbetreiber Allego über die Tücken bei der Ladeinfrastruktur und den schwierigen Kunden We Share gesprochen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Elektromobilität Hamburg lädt am besten, München besser als Berlin
  2. Volta Charging Werbung soll kostenloses Elektroauto-Laden ermöglichen
  3. Elektromobilität Allego stellt 350-kW-Lader in Hamburg auf

Samsung CRG9 im Test: Das Raumschiffcockpit für den Schreibtisch
Samsung CRG9 im Test
Das Raumschiffcockpit für den Schreibtisch

Keine Frage: An das Curved Panel und das 32:9-Format des Samsung CRG9 müssen wir uns erst gewöhnen. Dann aber wollen wir es fast nicht mehr hergeben. Dank der hohen Bildfrequenz und guten Auflösung vermittelt der Monitor ein immersives Gaming-Erlebnis - als wären wir mittendrin.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Speichertechnik Samsung will als Erster HBM2 in 12 Ebenen und 24 GByte bauen
  2. Samsung Fehler am Display des Galaxy Fold aufgetreten
  3. Samsung Displaywechsel beim Galaxy Fold einmalig vergünstigt möglich

Vision 5 und Epos 2 im Hands on: Tolinos neue E-Book-Reader-Oberklasse ist gelungen
Vision 5 und Epos 2 im Hands on
Tolinos neue E-Book-Reader-Oberklasse ist gelungen

Die Tolino-Allianz bringt zwei neue E-Book-Reader der Oberklasse auf den Markt. Der Vision 5 hat ein 7 Zoll großes Display, beim besonders dünnen Epos 2 ist es ein 8-Zoll-Display. Es gibt typische Oberklasse-Ausstattung - und noch etwas mehr.
Ein Hands on von Ingo Pakalski

  1. Tolino Page 2 Günstiger E-Book-Reader erhält Displaybeleuchtung

    •  /