• IT-Karriere:
  • Services:

Telekom Smart Speaker im Test: Der smarte Lautsprecher, der mit zwei Zungen spricht

Die Deutsche Telekom bietet derzeit den einzigen smarten Lautsprecher an, mit dem sich parallel zwei digitale Assistenten nutzen lassen. Der Magenta-Assistent lässt einiges zu wünschen übrig, aber die Parallelnutzung von Alexa funktioniert schon fast zu gut.

Ein Test von veröffentlicht am
Telekom Smart Speaker mit Magenta und Alexa (Video) (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Die Telekom verfolgt ein ambitioniertes Ziel: Sie will einen eigenen digitalen Assistenten als Konkurrenz zu Amazon Alexa, Google Assistant sowie Apple Siri anbieten. Nach etlichen Verzögerungen hat das Unternehmen zur Ifa den ersten eigenen smarten Lautsprecher mit einem selbst entwickelten digitalen Assistenten veröffentlicht. Der besondere Clou: Parallel kann Amazons Alexa genutzt werden.

Bose und Sonos gewähren Kunden seit einiger Zeit die Möglichkeit, ihre smarten Lautsprecher wahlweise mit Alexa oder Google Assistant zu nutzen. Aber keiner der beiden Hersteller ermöglicht es, die beiden digitalen Assistenten parallel auf einem Lautsprecher zu verwenden. Sonos begründet das damit, dass dies für Nutzer verwirrend sei. So müssten sie sich merken, welcher digitale Helfer etwa für Timer oder Alarme genutzt wurde, um sie mit dem entsprechenden Assistenten ausgeschaltet bekommen.

Wir haben uns daraufhin den Telekom-Lautsprecher angeschaut und dabei auch getestet, wie leistungsfähig die Konkurrenz zu Alexa, Google Assistant und Siri ist. Die Telekom hat nach eigener Aussage mit Magenta nicht das Ziel, einen vollwertigen Ersatz für Alexa und Co. zu liefern. Der eigene Assistent ist vor allem darauf optimiert, mit Telekom-Diensten zu verwenden. Dazu gehören Telefonie, Smart-Home-Steuerung und die Bedienung von Entertain TV über Sprachbefehle.

  • Smart Speaker der Telekom (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wenn der Magenta-Assistent lauscht, leuchtet die LED in der typischen Telekom-Farbe. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der Rückseite ist die Taste zur Stummschaltung des Mikrofons. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Hier kann der Lautsprecher bei Bedarf in eine Anlage integriert werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Stromanschluss für den Smart Speaker der Telekom (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die LED leuchtet rot, wenn die Mikrofone ausgeschaltet sind. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • In diesem Modus sind die Mikrofone deaktiviert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Leuchtring erstrahlt blau, wenn Alexa aktiv ist. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Wenn der Magenta-Assistent lauscht, leuchtet die LED in der typischen Telekom-Farbe. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

  • Im ersten Teil unseres Tests widmen wir uns den Fähigkeiten des Magenta-Assistenten. Schnell fällt auf, wie groß der Vorsprung der führenden digitalen Assistenten gegenüber dem Telekom-Assistenten ist. Das zeigt sich nicht nur im schieren Funktionsumfang, sondern schon bei der täglichen Nutzung.

Stellenmarkt
  1. Haufe Group, Freiburg im Breisgau
  2. EnBW Energie Baden-Württemberg AG, Köln

Zunächst einiges zur Hardware: Der Smart Speaker ist in einem vergleichsweise kleinen Gehäuse untergebracht - er ist kleiner als etwa der Echo Plus von Amazon. Es gibt als einzige sichtbare Taste eine zur Deaktivierung der eingebauten Mikrofone, die sich auf der Rückseite befindet. Ansonsten erfolgt die Steuerung über ein Sensorfeld auf der Oberseite des Geräts.

Steuerung mit Tippgesten

Die Lautstärke wird verändert, indem im Außenbereich mit dem Finger kreisförmige Bewegungen gemacht werden. In der Mitte des Sensorfelds kann mittels Tippen ein Anruf angenommen und abgelehnt oder Magenta manuell aktiviert werden. Alexa lässt sich nicht über eine Geste aktivieren, das geht immer nur auf Zuruf. Zudem kann durch Doppeltippen Musik angehalten und mit Einschränkungen fortgesetzt werden.

Auf der Oberseite ist ähnlich wie bei den Echo-Lautsprechern ein LED-Ring, der leuchtet, sobald der digitale Assistent mithört oder ein Anruf eingeht. Der Telekom-Lautsprecher hat auf der Rückseite eine 3,5-mm-Klinkenbuchse, mit der er an einer Musikanlage oder höherwertigen Lautsprechern betrieben werden kann, die keine Sprachsteuerung bieten. Einen Ein-Aus-Schalter hat der Smart Speaker nicht. Wer ihn nicht ständig eingeschaltet haben will, muss den Stecker ziehen.

Welche Funktionen werden wir beim Magenta-Assistenten der Telekom in der Praxis wirklich vermissen?

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
Der digitale Assistent der Telekom hat wenige Funktionen 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5. 5
  6. 6
  7.  


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

Glitti 04. Okt 2019

Das ist ein typisches Rentnerprodukt was der findige Telekom Verkäufer den älteren...

nightfire2xs 01. Okt 2019

du meinst so, wie dass man SmartHome Geräte einfach so mit Alexa oder Siri steuern...

Runaway-Fan 01. Okt 2019

Gegenüber wem haben Amazon und Google hier aufgeholt? Siri? Cortana?

Dino13 01. Okt 2019

Also sollte man nichts mehr weiterentwickeln? Oder wie darf man dass den verstehen? Ab...

grumbazor 01. Okt 2019

Kommt mir nur ins Haus wenn die Teile ausschließlich auf herzhafte Rülpser hin aktiv...


Folgen Sie uns
       


Flight Simulator Grafikvergleich (Low, Medium, High, Ultra)

Wir haben einen Start von New York City aus in allen vier Grafikstufen durchgeführt.

Flight Simulator Grafikvergleich (Low, Medium, High, Ultra) Video aufrufen
Cyberbunker-Prozess: Die Darknet-Schaltzentrale über den Weinbergen
Cyberbunker-Prozess
Die Darknet-Schaltzentrale über den Weinbergen

Am Montag beginnt der Prozess gegen die Cyberbunker-Betreiber von der Mittelmosel. Dahinter verbirgt sich eine wilde Geschichte von "bunkergeilen" Internetanarchos bis zu polizeilich gefakten Darknet-Seiten.
Eine Recherche von Friedhelm Greis

  1. Darkweb 179 mutmaßliche Darknet-Händler festgenommen
  2. Marktplatz im Darknet Mutmaßliche Betreiber des Wall Street Market angeklagt
  3. Illegaler Onlinehandel Admin des Darknet-Shops Fraudsters muss hinter Gitter

Artemis Accords: Mondverträge mit bitterem Beigeschmack
Artemis Accords
Mondverträge mit bitterem Beigeschmack

"Sicherheitszonen" zum Rohstoffabbau auf dem Mond, das Militär darf tun, was es will, Machtfragen werden nicht geklärt, der Weltraumvertrag wird gebrochen.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Artemis Nasa engagiert Nokia für LTE-Netz auf dem Mond

Apple: iPhone 12 bekommt Magnetrücken und kleinen Bruder
Apple
iPhone 12 bekommt Magnetrücken und kleinen Bruder

Das iPhone 12 ist mit einem 6,1-Zoll- und das iPhone 12 Mini mit einem 5,4-Zoll-Display ausgerüstet. Ladegerät und Kopfhörer fallen aus Gründen des Umweltschutzes weg.

  1. Apple iPhone 12 Pro und iPhone 12 Pro Max werden größer
  2. Apple iPhone 12 verspätet sich
  3. Back Tap iOS 14 erkennt Trommeln auf der iPhone-Rückseite

    •  /