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Telekom: Schwere Schäden an oberirdischen Leitungen durch Stürme

Die Telekom kämpft nach Zeynep und Ylenia mit umgestürzten Oberleitungen und Stromausfällen bei Netzkomponenten. Bei Vodafone und Telefónica blieb es ruhig.
/ Achim Sawall
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Arbeiter vor Sturmschaden im niederländischen Maarssen (Bild: Remko de Waal/ANP/AFP via Getty Images)
Arbeiter vor Sturmschaden im niederländischen Maarssen Bild: Remko de Waal/ANP/AFP via Getty Images

Auch die Deutsche Telekom ist von den Orkanen Ylenia und Zeynep betroffen. "Momentan richten die schweren Stürme zahlreiche Schäden an unseren oberirdischen Leitungen an" , sagte Telekom-Sprecherin Gabriele Michalek Golem.de am 19. Februar 2021 auf Anfrage. Die Telekom habe deswegen "die Kräfte aus ganz Deutschland zusammengezogen, um die Schäden zu beseitigen" .

Zudem komme es durch die Stürme vereinzelt zu Unterbrechungen bei der externen Stromversorgung "unserer technischen Netzkomponenten, wodurch Kundenanschlüsse zeitweilig gestört sind. Wir stehen hierzu im direkten Kontakt mit den regionalen Energieversorgern, um eine schnelle Lösung herbeizuführen" , erklärte Michalek. Allerdings könne die Entstörung in manchen Regionen mehr Zeit in Anspruch nehmen, da die betroffenen Gebiete wegen der bestehenden Gefahrenlage erst nach und nach betreten werden dürften.

Durch das Orkantief Zeynep sind in Deutschland und anderen Ländern mindestens neun Menschen um Leben gekommen. Der Orkan Ylenia war derweil über Westeuropa noch nicht ganz abgeklungen und Zeynep konnte das Energiereservoir weiter nutzen, dass Ylenia aufgebaut hatte, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit(öffnet im neuen Fenster) . Zeynep wird als ein regional historisches Naturereignis qualifiziert.

Vodafone und Telefónica bleiben von Stürmen verschont

Ein Vodafone-Sprecher erklärte Golem.de, es gebe "keine nennenswerten Netzausfälle durch die Stürme und Orkane" . Telefónica hat aktuell sogar "keine Meldungen zu Beeinträchtigungen vorliegen, die in Zusammenhang mit den Stürmen der vergangenen Tage stehen" , sagte Unternehmenssprecher Jörg Borm der Redaktion.


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