Telekom: Mobilfunk an neuer ICE-Strecke München-Berlin ausgebaut
Die Mobilfunkbetreiber Deutsche Telekom, Vodafone und Telefónica haben die Mobilfunkversorgung entlang der neuen ICE-Strecke zwischen München und Berlin ausgebaut. Das gab die Deutsche Telekom bei Twitter bekannt(öffnet im neuen Fenster). Mit mehr als 125 Kilometern Glasfaser, 57 Kilometern Tunnelabdeckung und 56 Antennen sorge die Telekom gemeinsam mit Vodafone und Telefónica für das Netz im Zuginneren.
Die neue, über 500 Kilometer lange ICE-Strecke zwischen Berlin und München wurde heute offiziell von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) eröffnet. Mit Fertigstellung der Neubaustrecke von Erfurt nach Ebensfeld bei Bamberg sei die letzte Lücke der Verkehrsprojekte Deutsche Einheit geschlossen, erklärte die Bahn(öffnet im neuen Fenster). Ab Fahrplanwechsel am 10. Dezember fahren pro Tag 35 ICE-Züge über die neue Strecke.
Auf den beiden Neubaustrecken fahren ICE-Sprinterzüge mit Tempo 300. Zudem wurden die Eisenbahnknoten Halle, Leipzig und Erfurt umfangreich ausgebaut.
Bei 15 Prozent der ICE-Strecken noch Lücken
Im ICE gibt es seit Anfang des Jahres kostenloses WLAN – alle rund 250 ICE-Züge sind mit der entsprechenden Technik ausgestattet. Die Datenübertragung erfolgt über Mobilfunknetze an der Bahnstrecke. Dabei wird auf das jeweils schnellste Netz zugegriffen. Die Kapazitäten von mehreren Netzbetreibern können gebündelt werden. Dadurch soll das WLAN in den Zügen deutlich stabiler und leistungsfähiger werden. Bislang wurde nur das Telekom-Netz genutzt.
Doch die Versorgung ist noch nicht flächendeckend. Bei 15 Prozent der ICE-Strecken gibt es laut Bahn Lücken in der Netzabdeckung.
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