Telekom: Glasfaser so "selbstverständlich wie der Telefonanschluss"

Die Deutsche Telekom will Glasfaser in Gewerbegebieten zum Standard machen. Doch davon ist man noch sehr weit entfernt.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Telekom baut hier Glasfaser aus.
Die Telekom baut hier Glasfaser aus. (Bild: Deutsche Telekom)

Die Deutsche Telekom setzt den Glasfaserausbau in Gewerbegebieten fort. Rund 9.500 Unternehmen in 62 weiteren Städten und Gemeinden können in diesem Jahr FTTH (Fiber To The Home) buchen, gab der Netzbetreiber am 2. Januar 2022 bekannt. Ein leistungsstarker Glasfaseranschluss gehöre "jetzt und für die kommenden Generationen so selbstverständlich in jedes Haus, in jede Gewerbeeinheit, wie es der Telefonanschluss in den letzten 100 Jahren war", sagte Jean-Pascal Roux, Leiter Wohnungswirtschaft und Breitbandausbau Geschäftskunden der Telekom Deutschland.

Stellenmarkt
  1. Supplier / Vendor Governance Expert (m/w/d)
    ALDI International Services SE & Co. oHG, Mülheim
  2. Specialist (m/w/d) Software Support 3rd Level
    Dürr Systems AG, Bietigheim-Bissingen
Detailsuche

Die Telekom will für das aktuelle Projekt rund 700 Kilometer Glasfaser verlegen. Beim Gewerbegebietsausbau soll das Trenching-Verfahren angewendet werden.

Das Angebot für Glasfaser reicht vom asymmetrischen 100 MBit/s bis zum symmetrischen 1 GBit/s-Anschluss. Auch direkte Übertragungswege mit bis zu 100 GBit/s bietet die Telekom an.

Laut einer Regierungsantwort auf eine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion zum Bundesförderprogramm Breitbandausbau haben Tausende Gewerbegebiete immer noch keinen Glasfaseranschluss. Von den in der Antwort genannten 48.394 Gewerbegebieten waren demnach bis Ende 2020 nur 0,8 Prozent (386) vollständig mit Glasfaser versorgt. Auch an Schulen mangelt es an den benötigten Internetanschlüssen. Laut Regierungsangaben verfügten von 33.282 Schulen bis Ende 2020 nur 11 Prozent (3.652) über Glasfaseranschlüsse.

FTTH: Telekom hat Ausbautempo verdoppelt

Golem Akademie
  1. Linux-Shellprogrammierung: virtueller Vier-Tage-Workshop
    8.–11. März 2022, Virtuell
  2. Scrum Product Owner: Vorbereitung auf den PSPO I (Scrum.org): virtueller Zwei-Tage-Workshop
    3.–4. März 2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Die Telekom hat in den vergangenen zwölf Monaten 1,2 Millionen neue FTTH-Anschlüsse errichtet, das sind doppelt so viele Haushalte wie im vergangenen Jahr. Im Jahr 2021 verlegte die Telekom bundesweit über 70.000 Kilometer Glasfaser. Insgesamt umfasst das Glasfaser-Netz der Telekom damit mehr als 650.000 Kilometer. Mit dem Ausbau im Jahr 2021 können nun insgesamt mehr als drei Millionen Haushalte einen Glasfaseranschluss buchen. Bis 2024 will die Telekom insgesamt zehn Millionen Haushalte mit Glasfaser anbinden.

Ein Schwerpunkt beim Ausbau liege auf den ländlichen Raum. Ziel der Telekom sei es, bis 2030 in Kommunen mit weniger als 20.000 Einwohnern acht Millionen Glasfaser-Anschlüsse zu bauen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


TheBlueFire 15. Jan 2022 / Themenstart

Ok verstehe. 247x bearbeitet krass

sambache 04. Jan 2022 / Themenstart

Also "nur homepage" bekommst du für 2,50 EUR / Monat mit o redundante Internetanbindung...

M.P. 04. Jan 2022 / Themenstart

Und vor jedem Haus kommt über die Glasfaser unter dem Bürgersteig eine Muffe und jemand...

Doener 04. Jan 2022 / Themenstart

Die Latenz ist bei Glasfaser deutlich besser. Mit 5G haben wir mittlerweile eine...

OutOfCoffee 04. Jan 2022 / Themenstart

Das mag für einige Firmen noch so sein. Viele haben Ihre Server jedoch mittlerweile auch...

Kommentieren



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Naomi "SexyCyborg" Wu
Pappbüste einer Tech-Youtuberin ist Youtube zu anstößig

Naomi Wu wird in der Maker-Szene für ihr Fachwissen geschätzt. Youtube demonetarisiert sie aber wohl wegen ihrer Körperproportionen.

Naomi SexyCyborg Wu: Pappbüste einer Tech-Youtuberin ist Youtube zu anstößig
Artikel
  1. Quartalsbericht: Apples Gewinn stellt alles in den Schatten
    Quartalsbericht
    Apples Gewinn stellt alles in den Schatten

    Apple erwirtschaftet im letzten Quartal des Vorjahres einen Gewinn von 34,6 Milliarden US-Dollar. Und das trotz Chipkrise und weiteren Lieferengpässen.

  2. Coronapandemie: 42,6 Millionen mehr digitale Impfzertifikate als Impfdosen
    Coronapandemie
    42,6 Millionen mehr digitale Impfzertifikate als Impfdosen

    Einem Medienbericht zufolge gibt es eine Lücke zwischen ausgestellten Impfnachweisen und verabreichten Dosen. Diese wird sogar noch größer.

  3. Akamai: Steigende Nachfrage für illegale Kopien von Filmen
    Akamai
    Steigende Nachfrage für illegale Kopien von Filmen

    Durch die vielen neuen Streaming-Dienste ist illegales Filesharing wieder stark im Kommen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • RX 6900 XTU 16GB 1.449€ • Intel i7 3,6Ghz 399€ • Alternate: u.a. Acer Gaming-Monitor 119,90€ • Logitech Gaming-Headset 75€ • iRobot Saugroboter ab 289,99€ • 1TB SSD PCIe 4.0 128,07€ • Razer Gaming-Tastatur 155€ • GOG New Year Sale: bis zu 90% Rabatt • LG OLED 65 Zoll 1.599€ [Werbung]
    •  /